„Das Ende von Eddy“ am Staatstheater Mainz

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Fried­rich Brück­ner und Lenn­art Klappstein spie­len am Staats­thea­ter Mainz.

Schon als Kind spürt Eddy Bel­le­gueu­le, dass er den Er­war­tun­gen sei­nes Um­felds nur schwer ge­recht wer­den kann. Sei­ne Welt ist ein klei­nes Dorf in der nord­fran­zö­si­schen Pi­car­die und sein Auf­wach­sen in ei­ner Ar­bei­ter­fa­mi­lie ist von Ar­mut, Ge­walt und so­zia­ler Aus­gren­zung ge­prägt. Ed­dys als fe­mi­nin wahr­ge­nom­me­nes Ver­hal­ten ma­chen ihn be­reits zum Au­ßen­sei­ter lan­ge be­vor er sei­ne ei­ge­ne Ho­mo­se­xua­li­tät ent­de­cken kann und die stän­di­gen Zu­rück­wei­sun­gen sei­ner Mit­men­schen und feh­len­de Ak­zep­tanz sei­ner Fa­mi­lie be­las­ten ihn sehr. Trotz der wid­ri­gen Um­stän­de sucht Eddy nach We­gen, sei­ner Um­ge­bung zu ent­kom­men und sei­ne ei­ge­ne Iden­ti­tät zu fin­den. Édouard Louis' au­to­fik­tio­na­ler De­büt­ro­man er­zählt scho­nungs­los und mit so­zio­lo­gi­scher Ge­nau­ig­keit das Ent­kom­men aus ei­ner be­drü­cken­den Kind­heit.

Jan Fried­rich, am Staats­thea­ter Mainz be­reits durch Ar­bei­ten wie Der Men­schen­feind und Ro­meo und Ju­lia be­kannt, wird den Ro­man 2025 auf die Büh­ne des Klei­nen Hau­ses brin­gen.

Zwei Menschen sind grau angezogen und geschminkt und stehen vor einer gelben Wand.
(Foto: Andreas Etter)

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