"Spiel der Illusionen" am Staatstheater Wiesbaden

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Lisa Frei­ber­ger spielt am Staats­thea­ter Wies­ba­den.

Ein Va­ter sucht sei­nen ver­sto­ße­nen Sohn. In der Höh­le ei­nes Zau­be­rers wird ihm des­sen Le­ben als Spiel im Spiel er­öff­net. Dort wird ge­liebt, ge­tö­tet, ge­stor­ben und im­mer wie­der auch: ge­täuscht. Das wech­sel­haf­te Le­ben des ver­lo­re­nen Soh­nes wird zum Il­lu­si­ons­spiel mit Iden­ti­tä­ten, am Ende war­tet ein über­ra­schen­der Twist.

Chris­ti­na Rast in­sze­niert die­se „ex­tra­va­gan­te Ba­ga­tel­le“, so Corn­eil­le über sein Stück, als rau­schen­des Thea­ter­fest, das Köp­fe ver­dreht und spie­le­risch über Gat­tun­gen und Spar­ten hin­aus­wächst.
Clin­dor, bei sei­nem Va­ter in Un­gna­de ge­fal­len, ver­dingt sich bei ei­nem prah­le­ri­schen Kriegs­hel­den. Die­ser ist nicht nur durch­schlag­kräf­tig auf dem Schlacht­feld, auch in der Lie­be fal­len ihm alle Her­zen zu. Nur eine wi­der­steht ihm: sei­ne aus­er­wähl­te Isa­bel­le. Auch den von ih­rem Va­ter prä­fe­rier­ten Edel­mann Ad­ras­te kann sie nicht lei­den, denn: sie hat sich in Clin­dor ver­liebt. Und er liebt sie. Oder liebt er etwa doch ihre Die­ne­rin Lyse? Macht­los muss der Va­ter mit­an­se­hen, wie Clin­dor al­les aufs Spiel setzt für die wah­re Lie­be. Doch ge­hört die­se Lie­be wirk­lich Isa­bel­le, oder eher ih­rem (Wohl-)Stand? Wer hoch hin­aus­will, kann auch tief fal­len, und so lan­det Clin­dor im Ker­ker und war­tet auf sei­ne Ent­haup­tung…
Ein wah­res Spek­ta­kel der Il­lu­sio­nen, in dem nie­mand si­cher sein kann, was Schein und was Wahr­heit ist, spielt sich auf ei­ner ba­rock an­ge­hauch­ten Büh­ne mit sur­rea­len fan­tas­ti­schen Ele­men­ten und fan­tas­ti­schen Kos­tü­men ab.

Zwei Frauen stehen sich gegenüber.
(Foto: (c) Maximilian Borchardt)

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Alle weiteren Spieltermine und Ticket-Infos finden Sie auf der Webseite des Staatstheaters Wiesbaden.

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