„Lena und Leonce. Ein Büchnerfragment“ am Schauspiel Frankfurt

Schauspielerin mit Mikrofon in der Hand schaut von der Bühne in den Zuschauendenraum.
(Photo: (c) Jessica Schäfer)
Schauspielerin in dynamischer Pose in der Mitte einer Bühne.
(Photo: (c) Jessica Schäfer)
Schauspielerin mit einer Kopfbedeckung, die wie ein großes Bonbon aussieht, steht vor einer Videoleinwand.
(Photo: (c) Jessica Schäfer)
Zwei Schauspielende vor einer Videoleinwand schauen verträumt.
(Photo: (c) Jessica Schäfer)
Schauspieler mit gepuderter Perücke gibt einer Schauspielerin, die angewidert schaut, einen Handkuss.
(Photo: (c) Jessica Schäfer)
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»Ich bin so jung und die Welt ist so alt«, sagt Prinz Leon­ce. Er ist nach Ita­li­en ge­flo­hen, um den Plä­nen sei­nes Va­ters be­züg­lich sei­ner Zu­kunft zu ent­kom­men. Dann kommt er wie­der heim und hat tat­säch­lich alle Er­war­tun­gen er­füllt. So­gar über­erfüllt. Sehr ger­ne und schein­bar aus ei­ge­nem An­trieb... Was sagt ei­gent­lich Prin­zes­sin Lena so al­les? Und wie geht Jung­sein noch­mal?

Zu­sam­men mit acht Stu­die­ren­den des Stu­di­en­gan­ges Schau­spiel der HfMDK un­ter­nimmt die Au­torin und Re­gis­seu­rin Re­gi­na We­nig, Ex­per­tin für lei­se Töne und do­ku­men­ta­ri­sche Stü­cke, eine Rei­se, um dies in der Spiel­zeit 2022/23 im Rhein Main Ge­biet her­aus­zu­fin­den. Sie be­ge­ben sich auf eine Spu­ren­su­che nach den Wor­ten und Tex­ten Ge­org Büch­ners: Der Au­tor wur­de 1813 süd­west­lich von Darm­stadt ge­bo­ren, war Stu­dent in Gie­ßen, Mit­ver­fas­ser des Hes­si­schen Land­bo­ten, Flücht­ling und Welt­bür­ger. In sei­nem kur­zen, be­weg­ten Le­ben schrieb Büch­ner re­vo­lu­tio­nä­re (Thea­ter-)Tex­te, die in We­nigs neu­em Stück zu ei­nem Sprung­brett in die Ge­gen­wart Ju­gend­li­cher und jun­ger Er­wach­se­ner wer­den.

Re­gie: Re­gi­na We­nig
Aus­stat­tung: Lo­ria­na Ca­sa­gran­de
Vi­deo: Oli­ver Ros­sol
Dra­ma­tur­gie: Lu­kas Schmel­mer
Licht: Jan Walt­her

Studiojahr Schauspiel 2022/23

Potraitbild
(Foto: Jessica Schäfer)

Johanna Engel

Schauspiel (Diplom)
Portrait 3
(Foto: Jessica Schäfer)

Cedric Stern

Schauspiel (Diplom)
kgi
(Foto: og)

Marie Julie Bretschneider

Schauspiel (Diplom)
Bild
(Foto: ©Jessica Schäfer)

Miguel Klein Medina

Schauspiel (Diplom)
2023
(Foto: Valeria Mitelman)

Miriam Schiweck

Schauspiel (Diplom)
Eine Schauspielerin schaut verträumt.
(Foto: (c) Jessica Schäfer)

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Alle weiteren Spieltermine und Ticket-Infos finden Sie auf der Webseite des Schauspiel Frankfurts.

Der Jahr­gang prä­sen­tiert die In­sze­nie­rung am 19. Juni auch beim dies­jäh­ri­gen Schau­spiel­schul­tref­fen in Pots­dam.

In 2023 ist die Film­uni­ver­si­tät Ba­bels­berg KON­RAD WOLF Gast­ge­be­rin des seit 1990 jähr­lich statt­fin­den­den »Bun­des­wett­be­werbs zur För­de­rung des deutsch­spra­chi­gen Schau­spiel­nach­wuch­ses« - kurz »Schau­spiel­schul­tref­fen«. Die Pots­da­mer Schiff­bau­er­gas­se, ge­nau­er die Räum­lich­kei­ten des Hans Otto Thea­ters und der fa­brik wer­den Aus­tra­gungs­ort sein (das Schau­spiel­schul­tref­fen ist nicht öf­fent­lich).

Acht­zehn deutsch­spra­chi­ge Hoch­schu­len prä­sen­tie­ren wech­sel­sei­tig ihre Ar­bei­ten in nicht öf­fent­li­chen Vor­stel­lun­gen. Die In­sze­nie­run­gen tre­ten mit­ein­an­der in den Wett­be­werb. Ziel des Wett­be­werbs zur För­de­rung des Schau­spiel­nach­wuch­ses ist es, jun­gen Schau­spie­ler*in­nen im deutsch­spra­chi­gen Raum eine Platt­form zur Prä­sen­ta­ti­on stu­den­ti­scher In­sze­nie­run­gen und da­mit des Aus­bil­dungs­stan­des zu bie­ten.

Wich­ti­ger Be­stand­teil ist aber auch der in­ten­si­ve Aus­tausch der rund rund 300 Teil­neh­mer*in­nen, da­von ca. 220 Schau­spiel­stu­die­ren­de aus Deutsch­land, Ös­ter­reich und der Schweiz über ak­tu­el­le The­men rund um die dar­stel­len­den Küns­te. "Alle im Blick" lau­tet das Mot­to in 2023. Fühlst du dich ge­se­hen? Siehst du die An­de­ren? Schau mal ge­nau hin. Un­ser dies­jäh­ri­ges Schau­spiel­schul­tref­fen be­schäf­tigt sich mit der Di­ver­si­tät in Thea­ter und Film. Lasst uns in ei­nem Dis­kurs über Kör­per, In­klu­si­on und Gleich­stel­lung zu­sam­men­kom­men. Und ei­nen sen­si­blen, re­flek­tier­ten, be­wuss­ten und em­pa­thi­schen Um­gang mit­ein­an­der fin­den.

Sieben bunt kostümierte Schauspielende, in der Mitte ein Mann mit gepuderter Perücke, zu dem alle hinsehen.
(Photo: (c) Jessica Schäfer)

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