"Die Nacht von Lissabon" am Nationaltheater Mannheim

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Do­mi­ni­ka He­bel und Da­ni­el Krims­ky spie­len am Na­tio­nal­thea­ter Mann­heim.

1942 am Ha­fen von Lis­sa­bon: Von dort star­te­ten die Schif­fe in die Frei­heit. Hier war­te­ten tau­sen­de ver­zwei­felt auf ei­nes der ra­ren Ti­ckets, ver­such­ten ein Vi­sum und Pa­pie­re für die Flucht vor dem Fa­schis­mus zu er­gat­tern. Am Kai tref­fen zu­fäl­lig zwei Män­ner auf­ein­an­der. Der eine will mit sei­ner Frau nach Ame­ri­ka flie­hen, be­sitzt aber we­der Päs­se noch Ti­ckets. Der an­de­re hat bei­des und will es dem Frem­den über­las­sen – un­ter der Be­din­gung, dass die­ser sich sei­ne Ge­schich­te an­hört, be­vor das Schiff im Mor­gen­grau­en aus­läuft.

Ma­xim Diden­ko führt die Zu­schau­er*in­nen mit den Fi­gu­ren in die Nacht­clubs und Bars Lis­sa­bons, wo Ge­flüch­te­te und Ge­stran­de­te ei­ner un­wahr­schein­li­chen Zu­kunft ent­ge­gen­war­ten. Zur Mu­sik all ih­rer Her­kunfts­län­der er­wacht eine Er­zäh­lung zum Le­ben, die von Lie­be und Ver­rat han­delt, von aus­sichts­lo­ser Hoff­nung und un­still­ba­rem Hun­ger nach Le­ben. Es ist die Ge­schich­te ei­ner Lie­be im Zwei­ten Welt­krieg, es ist aber auch die Ge­schich­te von Flucht und Ver­trei­bung, die sich bis heu­te über alle Zeit- und Orts­gren­zen hin­weg wie­der­holt.

Ein Mann mit Sonnenbrille und Fächer vor einer bunten Lichterkette.
(Foto: (c) Christian Kleiner)

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