„Die Dreigroschenoper“ am Staatstheater Mainz

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Pina Schei­deg­ger und Joshua Grölz spie­len am Staats­thea­ter Mainz.

Jo­na­than Peachum, er­folg­rei­cher Groß­un­ter­neh­mer in Sa­chen or­ga­ni­sier­tes Bet­teln, hat die Stadt fest im Griff. Kei­ner, der es hier als Bett­ler zu et­was brin­gen will, kommt an ihm vor­bei. Nur aus­ge­rech­net sei­ne Toch­ter Pol­ly hört nicht auf ihn. Sie hat Hei­rats­plä­ne mit Ma­cheath, ge­nannt Ma­ckie Mes­ser, der auch eine Grö­ße in der Lon­do­ner Un­ter­welt ist. Ma­cheath ver­fügt über gute Kon­tak­te zu den of­fi­zi­el­len Stel­len, ins­be­son­de­re zu Po­li­zei­chef Ti­ger-Brown. Die­se sind sehr nütz­lich, um die eine oder an­de­re un­schö­ne (Mords-)Ge­schich­te zu kei­nem Pro­blem wer­den zu las­sen. Aber nun will ihm nicht nur Pol­lys Va­ter an den Kra­gen, son­dern es brin­gen sich auch an­de­re Frau­en in Er­in­ne­rung, de­nen er die Hei­rat ver­spro­chen hat.

Kurt Weill ver­mischt in der „Drei­gro­schen­oper“ Ele­men­te aus Jazz, Tan­go, Jahr­markts­mu­sik und gar­niert sie mit Sei­ten­hie­ben auf Oper und Ope­ret­te. In­sze­niert wird das Stück, das auf John Gays ba­ro­cker Opern­par­odie „The Be­ggar’s Ope­ra“ ba­siert, von Jan Neu­mann, der am Staats­thea­ter Mainz u. a. die Stück­ent­wick­lun­gen „Sen­se­mann & Söh­ne“ und „kurz&na­ckig“ auf die Büh­ne ge­bracht hat.

Eine Personengruppe hält Schilder, auf denen steht "Liebe", "Egoismus"und "Loyalität"
(Foto: (c) Andreas Etter)

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Alle weiteren Spieltermine und Ticket-Infos finden Sie auf der Website des Staatstheaters Mainz.

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