Bálint Gyimesi wird fester Klarinettist beim Gürzenich Orchester Köln

erfolgsmeldung

Kla­ri­net­te-Stu­dent Bál­int Gy­ime­si hat sein Pro­be­spiel für die Fest­an­stel­lung als Kla­ri­net­tist mit Ver­pflich­tung zu ho­hen Kla­ri­net­ten beim Gür­ze­nich Or­ches­ter Köln ge­won­nen.

Bálint Gyimesi hält seine Klarinette in der Hand und lächelt in die Kamera.
Der Erfolg ist für seine Karriere von großer Bedeutung.(Photo: Simon Zimbardo)

Bál­int Gy­ime­si ist seit 2021 stell­ver­tre­ten­der So­lo­kla­ri­net­tist beim Phil­har­mo­ni­schen Staats­or­ches­ter Mainz. Ge­bo­ren 1994 in Pécs, Un­garn, er­hielt er sei­nen ers­ten Kla­ri­net­ten­un­ter­richt mit 10 Jah­ren. Sei­ne mu­si­ka­li­sche Lauf­bahn setz­te er am Péc­ser Mu­sik­gym­na­si­um fort, be­vor er sein Ba­che­lor-Stu­di­um mit Aus­zeich­nung an der Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst in Frank­furt am Main im Jahr 2018 ab­schloss. Der­zeit stu­diert er dort im Mas­ter-Stu­di­en­gang „Künst­le­ri­sche In­stru­men­tal­aus­bil­dung“* in der Klas­se von Prof. Lau­ra Ruiz Fer­re­res.

Von 2019 bis 2021 war er als Aka­de­mist beim Gür­ze­nich Or­ches­ter Köln tä­tig und trat in re­nom­mier­ten Kon­zert­sä­len wie der Köl­ner Phil­har­mo­nie, der Elb­phil­har­mo­nie Ham­burg und der Phil­har­mo­nie de Pa­ris auf. Er ist Preis­trä­ger zahl­rei­cher in­ter­na­tio­na­ler Wett­be­wer­be und er­hielt 2018 das Sti­pen­di­um des Ya­ma­ha Mu­sic Foun­da­ti­on of Eu­ro­pe.

Er zieht In­spi­ra­ti­on aus der his­to­ri­schen Auf­füh­rungs­pra­xis und legt da­bei be­son­de­ren Wert auf die Ar­beit mit his­to­ri­schen In­stru­men­ten, die er un­ter der An­lei­tung von Lo­ren­zo Cop­po­la, ei­nem re­nom­mier­ten Spe­zia­lis­ten auf die­sem Ge­biet, ver­tief­te. Dies hat sein Ver­ständ­nis für die Fein­hei­ten der Mu­sik nach­hal­tig ge­prägt und be­ein­flusst sei­ne mu­si­ka­li­sche Her­an­ge­hens­wei­se.

 

*Der Stu­di­en­gang „Künst­le­ri­sche In­stru­men­tal­aus­bil­dung“ wird ab dem Win­ter­se­mes­ter 2024/25 vom Stu­di­en­gang „Künst­le­ri­sche Aus­bil­dung Mu­sik“ ab­ge­löst.

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