"Als die Götter Menschen waren" am Nationaltheater Mannheim

Fünf schwarz gekleidete Personen mit bunten Gesichtern, zwei sich küssend, die anderen schauen zu ihnen hin.
(Photo: (c) Maximilian Borchardt)
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Shirin Ali und La­ris­sa Voul­ga­re­lis spie­len im Auf­trags­werk (UA) von Amir Gu­dar­zi am Na­tio­nal­thea­ter Mann­heim.

Al­les hat mit al­lem zu tun: Der viel­fach aus­ge­zeich­ne­te Amir Gu­dar­zi ver­knüpft Ge­schich­te mit Ge­gen­wart, stellt schwin­del­erre­gen­de Zu­sam­men­hän­ge her zwi­schen My­then und All­tags­er­zäh­lun­gen, zwi­schen dem Kleins­ten und dem ganz Gro­ßen. In der Spiel­zeit 2023.24 ist er Haus­au­tor am Na­tio­nal­thea­ter Mann­heim und nimmt eine der äl­tes­ten Über­lie­fe­run­gen über­haupt zum Aus­gangs­punkt sei­nes neu­en Stücks: Als die Göt­ter Men­schen wa­ren, so be­ginnt ein me­so­po­ta­mi­scher My­thos, muss­te die Erde in har­ter Ar­beit erst noch ge­formt wer­den. Den Gott­hei­ten wur­de das be­schwer­lich und sie er­schu­fen die Men­schen, da­mit die­se fort­an für sie schuf­te­ten. Aber ihre Ge­schöp­fe wur­den ih­nen bald zur Last. Sie wa­ren laut, ner­vig und raub­ten ih­nen mit ih­rem Ge­schrei den Schlaf, wes­halb die All­mäch­ti­gen ver­such­ten, sie mit Pla­gen, Sint­flut und Sterb­lich­keit zum Schwei­gen zu brin­gen. Amir Gu­dar­zi ver­folgt die Mo­ti­ve die­ser al­ten Er­zäh­lung von der Ver­gan­gen­heit bis in un­se­re Zeit – und viel­leicht bis in eine fer­ne Zu­kunft, wo die Erb*in­nen Elon Musks kopf­schüt­telnd die Über­res­te der heu­ti­gen Kul­tur zu ent­schlüs­seln ver­su­chen.

Vier schwarz gekleidete Personen mit bunten Gesichtern.
(Foto: (c) Maximilian Borchardt)

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Alle weiteren Spieltermine und Ticket-Infos finden Sie auf der Webseite des Nationaltheater Mannheims.

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