THE AR­TIST’S BODY / Work­shop

Wir för­dern künst­le­ri­sches Ar­bei­ten und Den­ken, das von Kör­per und Be­we­gung aus­ge­hend spar­ten­über­grei­fend wirkt.

Bevorstehende Workshops

Bevorstehende Workshops
Portrait einer männlichen Person mit Brille
(Foto: Andreas Burzik)

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14. - 15.05.26. mit Andreas Burzik

Donnerstag 10-13, 14-17 und 18-20 Uhr, am Freitag 10-12 und 13-15 Uhr

 

Üben im Flow ist eine für alle In­stru­men­te und Ge­sang ge­eig­ne­te Übeme­tho­de, die hohe Kon­zen­tra­ti­on mit Spiel- und Ex­pe­ri­men­tier­freu­de ver­bin­det. Sie bringt Leich­tig­keit, Spaß und Krea­ti­vi­tät in die Er­ar­bei­tung schwie­ri­ger Stü­cke oder Pas­sa­gen. Üben und Mu­si­zie­ren sind nicht län­ger ge­trennt, son­dern ver­schmel­zen in ei­ner span­nen­den, von den Sin­nen ge­lei­te­ten Ent­de­ckungs­rei­se, die das Ge­üb­te tief im Kör­per ver­an­kert.

Ner­vo­si­tät vor ei­nem Kon­zert ist nor­mal, Auf­füh­rungs­angst da­ge­gen hin­der­lich und manch­mal so­gar fa­tal. Der 2. Teil des Work­shops ver­mit­telt un­ter­stüt­zen­de und stär­ken­de Tech­ni­ken aus Sport­psy­cho­lo­gie, Selbst­si­cher­heits- und Men­tal­trai­ning, die da­bei hel­fen, mit ei­nem stö­ren­den „Zu­viel“ an Auf­re­gung um­zu­ge­hen und im Kon­zert eine op­ti­ma­le in­ne­re Ver­fas­sung zu er­rei­chen: ei­nen Zu­stand von an­ge­reg­ter, aber ent­spann­ter Wach­heit, der es uns er­laubt, auf der Büh­ne un­ser vol­les Po­ten­zi­al zu ent­fal­ten.

Bio­gra­phie An­dre­as Burzik ist Di­plom­psy­cho­lo­ge und aus­ge­bil­de­ter Gei­ger. Ne­ben sei­ner Vor­trags-, Se­mi­nar- und Un­ter­richts-tä­tig­keit ar­bei­tet er als Psy­cho­the­ra­peut in ei­ge­ner Pra­xis mit den Schwer­punk­ten psy­cho­lo­gi­sche Be­ra­tung von Mu­si­kern, Coa­ching, Auf­tritts­trai­ning und Kör­per­psy­cho­the­ra­pie. Zahl­rei­che Ver­öf­fent­li­chun­gen in in­ter­na­tio­na­len Fach­zeit­schrif­ten, Vor­trä­ge, Se­mi­na­re und Work­shops zu den The­men Üben im Flow, Un­ter­rich­ten ohne Er­schöp­fung, Flow im Un­ter­richt und Lam­pen­fie­ber. 2007-2016 Men­tal­trai­ner der Or­ches­ter­aka­de­mie des Sym­pho­nie­or­ches­ters des Baye­ri­schen Rund­funks, Mün­chen.

Junger Mann mit schulterlangen Haaren sitz auf einem Treppengeländer
(Foto: privat)

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03. - 05.07.26., 22. mit Eyota

Freitag 17-20 Uhr, Samstag 11.30 - 18 Uhr und Sonntag 11.30-15.30 Uhr

 

Beat­box meets Vo­cal Per­cus­sion – Die Kunst der Im­pro­vi­sa­ti­on

Eyo­ta, der sich sei­ne Kunst­form „Hu­man Beat­box“ au­to­di­dak­tisch über You­Tube an­ge­eig­net hat, lädt euch ein, die Mög­lich­kei­ten eu­rer ei­ge­nen Stim­me zu ent­de­cken. Ge­mein­sam er­for­schen wir, wie Ge­räu­sche ent­ste­hen und wie wir sie krea­tiv ein­set­zen kön­nen. Der Work­shop ver­bin­det Beat­box, Vo­cal Per­cus­sion und Im­pro­vi­sa­ti­on mit Ein­flüs­sen aus ver­schie­de­nen Kul­tu­ren.

Der Fo­kus liegt auf Aus­druck nur mit dem ei­ge­nen Kör­per. Ihr lernt grund­le­gen­de Tech­ni­ken, ent­wi­ckelt ein Ge­fühl für Rhyth­mus und ent­deckt neue Wege, eure Stim­me ein­zu­set­zen. Durch prak­ti­sche Übun­gen und ge­mein­sa­mes Ex­pe­ri­men­tie­ren ent­ste­hen neue Klang­räu­me – im Aus­tausch mit an­de­ren und mit euch selbst.

Am Ende habt ihr Werk­zeu­ge, um die Tech­ni­ken in eu­ren ei­ge­nen krea­ti­ven Pro­zess zu in­te­grie­ren.

 

Bio­gra­phie
Für Eyo­ta ist Mu­sik Hal­tung vor Hand­werk: Aus­druck, Frei­heit und ra­di­ka­le Im­pro­vi­sa­ti­on zu­gleich. In­spi­riert von Künst­lern wie Bob­by Mc­Fer­rin, Reeps One und Be­ar­dy­man be­gann er in Kon­stanz, die Mög­lich­kei­ten der Stim­me aus­zu­lo­ten. 2022 wur­de er Süd­deut­scher Beat­box-Cham­pi­on und ge­wann Bron­ze bei der Deut­schen Meis­ter­schaft. Heu­te lebt er in Ber­lin und per­formt mit Stim­me und Loop-Sta­ti­on zwi­schen Trip-Hop, Am­bi­ent und Tech­no – als So­list und im Duo Ca­meyo.

 

 

Porträt von Jule Gartzke
(Foto: Nikola Tacevski)

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28. - 30.11.2025 mit Jule Gartzke

Freitag 17-20 Uhr, Samstag 11.30 - 18 Uhr und Sonntag 11.30-15.30 Uhr in A 013 (BAtanz)

Häu­fig sind es un­se­re Ge­wohn­hei­ten und Hand­lungs­mus­ter, die uns lei­ten. Sie ma­ni­fes­tie­ren sich im ge­sam­ten Or­ga­nis­mus und be­herr­schen un­ser Tun und Wir­ken - wir ken­nen sie oft kaum. Doch ge­ra­de im krea­ti­ven Pro­zess ist es wich­tig, sich Op­tio­nen of­fen zu hal­ten, in Ruhe und mit Be­wusst­heit zu agie­ren, um frei und kon­struk­tiv zu ent­schei­den.

Ein ers­ter Schritt kann es sein, die­se Ge­wohn­hei­ten ken­nen­zu­ler­nen, um mehr In­te­gra­ti­on von Ge­fühl, Ge­dan­ke und kör­per­li­chem Aus­druck er­le­ben zu kön­nen. Da­bei spielt die Qua­li­tät der Ver­bin­dung zwi­schen Kopf, Hals und Wir­bel­säu­le eine be­son­de­re Rol­le. Nach F.M. Alex­an­der de­fi­niert sie die Qua­li­tät al­ler Be­we­gun­gen. Wir wer­den uns in die­sem Kurs auf we­sent­li­che Be­rei­che der Alex­an­der-Tech­nik kon­zen­trie­ren:

  • Wer war Alex­an­der und was hat er her­aus­ge­fun­den?
  • Wie kann ich mein Be­cken im Rumpf sta­bi­li­sie­ren?
  • Was ha­ben mei­ne Füße da­mit zu tun?
  • Wie er­rei­che ich freie Be­weg­lich­keit in Ar­men und Bei­nen?
  • Und was hat mei­ne At­mung da­mit zu tun?
  • Was ist äu­ße­re Be­we­gung und was in­ne­re?
  • Was ist Prä­senz und wie kann ich Ruhe fin­den?

Die­se und an­de­re Fra­gen wol­len wir theo­re­tisch und so­weit wie mög­lich prak­tisch be­ar­bei­ten und er­for­schen um Alex­an­ders Prin­zi­pi­en auf re­le­van­te und freud­vol­le Wei­se zu er­le­ben. Da­bei wer­de ich das, was nor­ma­ler­wei­se über die Hän­de des Leh­rers ver­mit­telt wird, nach­voll­zieh­bar an­lei­ten. Grund­la­gen von Ana­to­mie, Phy­sio­lo­gie und Psy­cho­lo­gie spie­len hier­bei eben­so eine Rol­le, wie In­ter­es­san­tes aus der neus­ten For­schung.
Fol­gen­des bit­te ich zu be­ach­ten:

  • Bit­te tragt be­que­me Klei­dung.

Anmeldung

Anmeldung

Bit­te mel­den Sie sich bis 14 Tage vor Be­ginn des Work­shops ver­bind­lich über das On­line-For­mu­lar an.

We­gen be­grenz­ter Teil­neh­mer­an­zahl wird eine frü­he An­mel­dung emp­foh­len. Die an­ge­ge­be­nen Kurs­zei­ten ver­ste­hen sich in­klu­si­ve Pau­sen. Über kurz­fris­ti­ge Än­de­run­gen der Kurs­da­ten wer­den Sie per Mail in­for­miert. Die Teil­nah­me an ein­zel­nen Ta­gen ist nur nach vor­he­ri­ger Ab­spra­che mit den Work­shop­lei­te­rin­nen und Work­shop­lei­tern mög­lich.

Die Work­shops rich­ten sich an Stu­die­ren­de und Leh­ren­de al­ler Fach­be­rei­che so­wie an Be­schäf­tig­te der Ver­wal­tung.

Die Teil­nah­me an den Work­shops und an den An­ge­bo­ten von THE AR­TIS­T'S BODY / dai­ly kann als Stu­di­en­leis­tung in den ent­spre­chen­den Mo­du­len an­ge­rech­net wer­den.

Vergangene Workshops

Vergangene Workshops
portrait einer Frau mit schulterlangen Haaren
(Foto: privat)

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Mo 01.12 und Mi 03.12. mit Aya Israeli

jeweils 19.15 - 20.15 in A013 (Tanzabteilung)

Gaga clas­ses of­fer a frame­work for users to con­nect to their bo­dies and ima­gi­na­ti­ons, ex­pe­ri­ence phy­si­cal sen­sa­ti­ons, im­pro­ve their fle­xi­bi­li­ty and stami­na, ex­er­ci­se their agi­li­ty and ex­plo­si­ve power, and en­joy the plea­su­re of mo­ve­ment in a wel­co­m­ing, ac­cep­t­ing at­mo­s­phe­re.
Throughout the class, par­ti­ci­pants are gui­ded by a se­ries of evo­ca­ti­ve in­st­ruc­tions de­ploy­ed to in­crea­se awa­reness of and fur­ther am­pli­fy sen­sa­ti­on. Ra­ther than tur­ning from one prompt to ano­t­her, in­for­ma­ti­on is laye­red, buil­ding into a mul­ti­sen­so­ry, phy­si­cal­ly chal­len­ging ex­pe­ri­ence. While many in­st­ruc­tions are im­bued with rich image­ry, the re­se­arch of Gaga is fun­da­ment­al­ly phy­si­cal, in­sis­ting on a spe­ci­fic pro­cess of em­bo­di­ment. In­si­de this sha­red re­se­arch, the im­pro­vi­sa­tio­nal na­tu­re of the ex­plo­ra­ti­on en­ab­les each par­ti­ci­pant’s de­eply per­so­nal con­nec­tion with Gaga.

In­for­ma­ti­on about the class:
Gaga clas­ses are open to peop­le ages 16+, re­gard­less of their back­ground in dance or mo­ve­ment. Clas­ses last ap­pro­xi­mate­ly one hour. Par­ti­ci­pants should wear com­for­ta­ble clo­thes and be pre­pa­red to dance ba­re­foot or in socks. It is ad­vi­s­able to bring a bot­t­le of wa­ter and a towel for use af­ter class.

Clas­ses start at 19.15, no late ad­mis­si­on

Aya Is­rae­li was born in Is­ra­el in 1966. She dan­ced for two ye­ars at the Kib­butz Dance Com­pa­ny Work­shop Pro­ject and sub­se­quent­ly stu­di­ed for two ye­ars at the Je­ru­sa­lem School of Vi­su­al Art. She per­for­med as a dan­cer in va­rious crea­ti­ons, in­clu­ding her own works, at the Su­zan­ne Dell­al Cent­re. Aya also worked as a rehe­ar­sal di­rec­tor for Anat Da­nie­li and Noa Dar and par­ti­ci­pa­ted in many pro­jec­ts di­rec­ted by Nao­mi Per­lov.

In 1996, Aya joi­ned the Bats­he­va Dance Com­pa­ny as rehe­ar­sal di­rec­tor, first for the ju­ni­or com­pa­ny and then for the se­ni­or com­pa­ny. Du­ring this pe­ri­od, she worked with Ohad Naha­rin, Sharon Eyal, Mats Ek, Ba­rak Mar­shall, Ro­nit Ziv, and Yos­si Berg. Si­mul­ta­ne­ous­ly, Aya taught and sta­ged works by Ohad Naha­rin for com­pa­nies ab­road in­clu­ding Hub­bard Street Dance Chi­ca­go, Bal­let Gul­ben­ki­an, Cull­berg Bal­let, NDT 2, and The Ju­il­li­ard School in New York. Aya was awar­ded the Yair Shapi­ra Pri­ze in 2002.

Aya is cur­r­ent­ly tea­ching Gaga and Ohad Naha­rin’s re­per­toire in schools, com­pa­nies, and work­shops na­tio­nal­ly and in­ter­na­tio­nal­ly. She tea­ches at both the Je­ru­sa­lem Aca­de­my of Mu­sic and Dance and the high school next to the Aca­de­my as well as Aleph High School of Arts in Tel Aviv. Ab­road, Aya has taught at in­sti­tu­ti­ons in­clu­ding Scot­tish Dance Thea­t­re, Zu­rich Uni­ver­si­ty of the Arts, Khad­ans in Ant­werp, Pa­luc­ca Uni­ver­si­ty of Dance Dres­den, Frank­furt Uni­ver­si­ty of Mu­sic and Per­forming Arts, and Ge­or­ge Ma­son Uni­ver­si­ty in the U.S.

Sten Rudstrom ist weiß bekleidet und bewegst sich im Raum.
(Foto: Sten Rudstrom)

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06. - 08.12.2024 mit Sten Rudstrom

Fr 17 – 20h, Sa 11 – 17h, So 10:30 – 15.30 Uhr, Raum in der HfMDK wird noch bekannt gegeben

Be Here Now! ist für alle, die mehr in der Ge­gen­wart le­ben, kla­re­re Ent­schei­dun­gen im Mo­ment tref­fen und au­gen­blick­lich ei­nen atem­be­rau­ben­den Aus­druck kom­po­nie­ren möch­ten. Aus­ge­hend von kör­per­li­chen und men­ta­len Übun­gen der Ac­tion Thea­ter™-Me­tho­de, er­wei­tern Sie Ihre Wahr­neh­mung der Ge­gen­wart. Sie in­te­grie­ren die Er­fah­rung des Rau­mes in Ihre Wahr­neh­mung. Ihre Kör­per­wahr­neh­mung ver­fei­nert sich, Sie wer­den sich der ver­schie­de­nen Qua­li­tä­ten der Auf­merk­sam­keit be­wusst. Je mehr Sie sich be­wusst wer­den, wo­hin Ihre Auf­merk­sam­keit geht, des­to tie­fer tau­chen Sie in die Ge­gen­wart ein. Wenn Sie ler­nen, in her­aus­for­dern­den Mo­men­ten prä­sent zu blei­ben, ge­schieht das Un­er­war­te­te. Ver­än­de­rung wird mög­lich, nicht weil Sie es woll­ten, son­dern ge­ra­de weil Sie den Wunsch nach Ver­än­de­rung auf­ge­ge­ben ha­ben.

Sten Rud­strom, Im­pro­vi­ser/per­for­mer/cho­reo­gra­pher, Ber­lin. He foun­ded Ac­tion Thea­ter™ Ber­lin; two im­pro­vi­sa­ti­on en­sem­bles: Streu­gut; and EAT (In­ter­na­tio­nal Ac­tion Thea­ter En­sem­ble). Re­cent per­for­man­ces: 48Hours Neu­kölln (2020); SAAL FREI/ Stutt­gart (2022); ONCE! Fes­ti­val/Frei­burg (2023). He is the ar­tis­tic di­rec­tor of the NOW! Fes­ti­val of Im­pro­vi­sa­ti­on/Ber­lin; Jury Award Win­ner 2022 Solo/Duo Fes­ti­val, Bar­nes Crossing /Köln; and sup­por­ted by Fonds Dar­stel­len­de Küns­te, and Dis-Tan­zen Solo. His work­shops are ex­ci­ting and chal­len­ging.

 

Portraits von sechs jungene Frauen in einer Videokonferenz
(Foto: privat)

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11. - 12.01.2025

Seminar der Arbeitsgruppe Feminismus und Motologie

Samstag 10 - 13 und 14 - 17 Uhr im MA CoDE Studio, EL 50
Sonntag 10 - 13 und 14 - 17 Uhr im MA CoDE Studio, EL 50
In dem Se­mi­nar "care.full.bo­dies" neh­men wir uns Zeit, die un­sicht­ba­re  
Care-Ar­beit sicht­bar zu ma­chen und ihre ge­sell­schaft­li­che Be­deu­tung zu  
er­kun­den. Wir set­zen den Fo­kus auf Selbst­für­sor­ge, Für­sor­ge in  
Be­zie­hun­gen und die struk­tu­rel­le Ein­bet­tung von Care. Durch prak­ti­sche  
Übun­gen, Be­we­gung, Spaß und Pau­sen lernst du, die theo­re­ti­schen  
Kon­zep­te in dei­nem ei­ge­nen Le­ben zu re­flek­tie­ren und an­zu­wen­den.
Da­für nut­zen wir Me­tho­den aus der Mo­to­lo­gie, der Tanz- und  
Thea­ter­päd­ago­gik, Tanz­the­ra­pie, So­ma­tic Ex­pe­ri­en­cing (SE) und dem  
Ta­mal­pa Life/Art Pro­cess von Anna Hal­prin.
 
Der Work­shop wur­de von dem Ar­beits­kreis Fe­mi­nis­mus und Mo­to­lo­gie  
ge­mein­sam er­ar­bei­tet und wird von Fran­ka Flü­gel, Ju­lie­ta Ja­co­bi und  
Kat­rin Weiß durch­ge­führt.