THE ARTIST’S BODY / Workshop

Wir fördern künstlerisches Arbeiten und Denken, das von Körper und Bewegung ausgehend spartenübergreifend wirkt.

Bevorstehende Workshops

Bevorstehende Workshops

Im Sommersemester 2024

03. - 04. Mai: care.full.bodies mit der Arbeitsgruppe Feminismus und Motologie Marburg

09. - 10. Mai: Üben im Flow mit Andreas Burzik

21. - 23. Juni: AtemKunst mit Isa Terwiesche

Portrait einer jungen Frau mit lockigen Haaren und rotem Schal
(Foto: Mara Richter)

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03. - 04. Mai Seminar der Arbeitsgruppe Feminismus und Motologie

Freitag 17 - 21 Uhr
Samstag 10 - 19 Uhr
Das Seminar "care.full.bodies " der Arbeitsgruppe Feminismus und 
Motologie richtet den Fokus auf das zentrale Thema Care (Fürsorge) in 
der Lebensrealität der Studierenden der HfMDK. Hierbei wird sowohl die 
eigene Selbstfürsorge sowie Care-Arbeit als gesellschaftliche Dimension 
thematisiert und die Bedeutung von Solidarität und Verbindung 
miteinbezogen.
 
Unsere Gesellschaft ist zutiefst geprägt von "unsichtbarer" Care-Arbeit, 
die oft im Hintergrund bleibt. Die Frage nach der Wertschätzung und dem 
Stellenwert dieser Arbeit ist von zentraler Bedeutung für individuelles 
und kollektives Wohlempfinden. Das Seminar "care.full.bodies" setzt 
genau hier an und beleuchtet die Vielfalt der Care-Arbeit. Dies wird 
durch die Gestaltung eines Raumes für körperliche Erfahrung, 
Empowerment und Selbstfürsorge ermöglicht.
 
Die Mitglieder der Arbeitsgruppe, Anna Elsässer, Angelika Sauerer, 
Franka Flügel, Julieta Jacobi, Katrin Weiß und Mara Richter, haben den 
Master in Motologie abgeschlossen, was die Basis für "care.full.bodies" 
bildet. Ergänzt wird das Seminar durch weitere Methoden aus der Tanz- 
und Theaterpädagogik, Psychoanalyse, Tanztherapie, Somatic Experiencing 
(SE), Authentic Movement sowie dem Tamalpa Life/Art Process von Anna 
Halprin.
 
Das Ziel ist es, den Studierenden einen leiblich-reflexiven Zugang in 
die Komplexität von Care zu eröffnen. Folgende Themen werden dabei in 
den Fokus genommen:  Abhängigkeit, Verbindung, Verantwortung und 
Selbstfürsorge sowie dessen strukturelle Einbettung. Durch kooperative 
Elemente soll ein Raum geschaffen werden, in dem die Teilnehmenden die 
Inhalte über die Veranstaltung hinaus in ihren individuellen Kontexten
Portrait einer männlichen Person mit Brille
(Foto: Andreas Burzik)

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09. - 10. Mai mit Andreas Burzik

Donnerstag 9 - 12, 13.30 - 16.30 und 17.30 - 19.30 Uhr
Freitag 9 - 11 und 12 - 14 Uhr  in A 206.

Üben im Flow

Eine ganzheitliche, körperorientierte Übemethode für alle Instrumente und Gesang

Üben im Flow ist eine für alle Instrumente und Gesang geeignete Übemethode, die hohe Konzentration mit Spiel- und Experimentierfreude verbindet. Sie bringt Leichtigkeit, Spaß und Kreativität in die Erarbeitung schwieriger Stücke oder Passagen. Üben und Musizieren sind nicht länger getrennt, sondern verschmelzen in einer spannenden, von den Sinnen geleiteten Entdeckungsreise, die das Geübte tief im Körper verankert.

Weitere Seminarthemen:

Was passiert im Gehirn, wenn wir im Flow sind und was bedeutet das für unser Üben?
Das implizit-prozedurale Lernsystem – Wie funktioniert eigentlich motorisches Lernen?
Wenn „Es“ übt – Ein komplexes System im Zustand der Selbstorganisation

Andreas Burzik ist Diplompsychologe und ausgebildeter Geiger. Neben seiner Vortrags-, Seminar- und Unterrichtstätigkeit arbeitet er als Psychotherapeut in eigener Praxis mit den  Schwerpunkten psychologische Beratung von Musikern, Coaching, Auftrittstraining und Körperpsychotherapie. Zahlreiche Veröffentlichungen in internationalen Fachzeitschriften, Vorträge, Seminare und Workshops zu den Themen Üben im Flow, Unterrichten ohne Erschöpfung, Flow im Unterricht und Lampenfieber. 2007-2016 Mentaltrainer der Orchesterakademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, München.

Portrait einer  Frau mir blonden Haaren
(Foto: Isa Terwiesche)

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21. - 23. Juni mit Isa Terwiesche

Freitag 17 - 20 Uhr, Samstag 11 - 17.00 Uhr, Sonntag 10.30 - 15.30 Uhr

AtemKunst

Wie wird aus technischer Perfektion Musik?
Die Atmung spielt dabei eine wesentliche Rolle.

In diesem Kurs könne alle Fragen zum Thema Atemstütze geklärt werden. Sie ist für Bläser, Sänger und Schauspieler das Tor zu einem persönlich-lebendigen Ausdruck. Die Atmung ist die tiefste Verbindung von innen nach außen. Wird dieser Weg blockiert, ist auch der emotionale Ausdruck empfindlich gestört. Der differenzierte Umgang mit dem natürlichen Atemverhalten führt auch bei Streichern, Pianisten und anderen Instrumentalisten zu einer deutlich hörbaren Klangverfeinerung. Technisch anspruchsvolle Passagen gelingen müheloser.

Bitte Instrument und bequeme Kleidung mitbringen.

Anmeldung

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis 14 Tage vor Beginn des Workshops verbindlich über das Online-Formular an.

Wegen begrenzter Teilnehmeranzahl wird eine frühe Anmeldung empfohlen. Die angegebenen Kurszeiten verstehen sich inklusive Pausen. Über kurzfristige Änderungen der Kursdaten werden Sie per Mail informiert. Die Teilnahme an einzelnen Tagen ist nur nach vorheriger Absprache mit den Workshopleiterinnen und Workshopleitern möglich.

Die Workshops richten sich an Studierende und Lehrende aller Fachbereiche sowie an Beschäftigte der Verwaltung.

Die Teilnahme an den Workshops und an den Angeboten von THE ARTIST'S BODY / daily kann als Studienleistung in den entsprechenden Modulen angerechnet werden.

Vergangene Workshops

Vergangene Workshops
Sten Rudstrom ist weiß bekleidet und bewegst sich im Raum.
(Foto: Sten Rudstrom)

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ACHTUNG: Aufgrund des Bahnstreiks haben sich die Workshopzeiten geändert! Neu: 13. - 14. Januar 2024 mit Sten Rudstrom

Samstag 11-18 Uhr, Sonntag 10-17 Uhr in der Tanzabteilung (A 004).

Be Here Now! ist für alle, die mehr in der Gegenwart leben, klarere Entscheidungen im Moment treffen und augenblicklich einen atemberaubenden Ausdruck komponieren möchten. Ausgehend von körperlichen und mentalen Übungen der Action Theater™-Methode, erweitern Sie Ihre Wahrnehmung der Gegenwart. Sie integrieren die Erfahrung des Raumes in Ihre Wahrnehmung. Ihre Körperwahrnehmung verfeinert sich, Sie werden sich der verschiedenen Qualitäten der Aufmerksamkeit bewusst. Je mehr Sie sich bewusst werden, wohin Ihre Aufmerksamkeit geht, desto tiefer tauchen Sie in die Gegenwart ein. Wenn Sie lernen, in herausfordernden Momenten präsent zu bleiben, geschieht das Unerwartete. Veränderung wird möglich, nicht weil Sie es wollten, sondern gerade weil Sie den Wunsch nach Veränderung aufgegeben haben.

Sten Rudstrom, Improviser/performer/choreographer, Berlin. He founded Action Theater™ Berlin; two improvisation ensembles: Streugut; and EAT (International Action Theater Ensemble). Recent performances: 48Hours Neukölln (2020); SAAL FREI/ Stuttgart (2022); ONCE! Festival/Freiburg (2023). He is the artistic director of the NOW! Festival of Improvisation/Berlin; Jury Award Winner 2022 Solo/Duo Festival, Barnes Crossing /Köln; and supported by Fonds Darstellende Künste, and Dis-Tanzen Solo. His workshops are exciting and challenging.

 

Porträt von Jule Gartzke
(Foto: Nikola Tacevski)

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01.-03. Dezember 2023 mit Jule Gartzke

Freitag 17-20 Uhr, Samstag 11-17 Uhr und Sonntag 10.30-15 Uhr in der Tanzabteilung A 014

Häufig sind es unsere Gewohnheiten und Handlungsmuster, die uns leiten. Sie manifestieren sich im gesamten Organismus und beherrschen unser Tun und Wirken - wir kennen sie oft kaum. Doch gerade im kreativen Prozess ist es wichtig, sich Optionen offen zu halten, in Ruhe und mit Bewusstheit zu agieren, um frei und konstruktiv zu entscheiden.

Ein erster Schritt kann es sein, diese Gewohnheiten kennenzulernen, um mehr Integration von Gefühl, Gedanke und körperlichem Ausdruck erleben zu können. Dabei spielt die Qualität der Verbindung zwischen Kopf, Hals und Wirbelsäule eine besondere Rolle. Nach F.M. Alexander definiert sie die Qualität aller Bewegungen. Wir werden uns in diesem Kurs auf wesentliche Bereiche der Alexander-Technik konzentrieren:

  • Wer war Alexander und was hat er herausgefunden?
  • Wie kann ich mein Becken im Rumpf stabilisieren?
  • Was haben meine Füße damit zu tun?
  • Wie erreiche ich freie Beweglichkeit in Armen und Beinen?
  • Und was hat meine Atmung damit zu tun?
  • Was ist äußere Bewegung und was innere?
  • Was ist Präsenz und wie kann ich Ruhe finden?

Diese und andere Fragen wollen wir theoretisch und soweit wie möglich praktisch bearbeiten und erforschen um Alexanders Prinzipien auf relevante und freudvolle Weise zu erleben. Dabei werde ich das, was normalerweise über die Hände des Lehrers vermittelt wird, nachvollziehbar anleiten. Grundlagen von Anatomie, Physiologie und Psychologie spielen hierbei ebenso eine Rolle, wie Interessantes aus der neusten Forschung.
Folgendes bitte ich zu beachten:

  • Bitte tragt bequeme Kleidung.
Portrait einer jungen Frau mir braunen hochgesteckten Haaren
(Foto: @Dominique Brewing)

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03. - 05. November 2023 mit Smadar Goshen
Freitag 17-20 Uhr, Samstag 11-17 Uhr , Sonntag 10:30-15:00 Uhr in der Tanzabteilung

Der dreitägige Workshop umfasst Gaga/People-Klassen sowie Improvisation unter der Leitung von  Smadar Goshen.

Es wird ein breites Spektrum an körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten und die Verknüpfung von Empfindungen und dargestellter Bewegung erkundet. Indem wir unsere Tendenzen und vertrauten Muster kennenlernen, werden wir unser körperliches Gefühlsvokabular bereichern und uns mit Bewegungen verbinden, die sowohl organisch als auch grenzüberschreitend sind.

Gaga ist die von Ohad Naharin entwickelte Bewegungssprache. Gaga/people-Kurse bieten den Teilnehmern einen Rahmen, um sich mit ihrem Körper und ihrer Vorstellungskraft zu verbinden, körperliche Empfindungen zu erleben, ihre Flexibilität und Ausdauer zu verbessern, ihre Beweglichkeit und Explosivkraft zu trainieren und die Freude an der Bewegung in einer einladenden, akzeptierenden Atmosphäre zu genießen.

Smadar Goshen ist Tänzerin, Choreografin und Dozentin. Als zertifizierte Gyrotonic- und Gyrokinesis-Trainerin sowie Gaga-Lehrerin ist sie sensibel für den persönlich-individuellen Ausdruck verschiedener Körper, was ihren Ansatz bei der Arbeit mit Performern im Studio prägt.

Neben einem BA in Tanz und hate sie auch einen MA in Choreografie der Jerusalemer Akademie für Musik und Tanz. Geboren in Israel, verlegte sie 2019 ihren Lebens- und Arbeitsmittelpunkt nach Stuttgart. Seit 2011 kreiert und performt sie ihre Stücke auf der ganzen Welt auf verschiedenen Plattformen.

Im aktuellen Jahrbuch der Zeitschrift tanz wurde Goshen als eine der 10 vielversprechendsten Tanzpioniere in Deutschland ausgezeichnet. In der Spielzeit 2024/25 ist sie eingeladen, am Residenzprogramm des Netzwerks Réseau GRAND LUXE teilzunehmen, mit besonderer Unterstützung der Tanzabteilung des Theaters Freiburg.

Portrait einer Frau mit langen dunklen Haaren
(Foto: Debora Mittelstaedt)

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Mit Ayumi Paul
Achtung! Der Workshop ist um eine Woche verschoben und findet vom 23. - 25. Juni 2023 statt.

Freitag 17-20 Uhr Tanzabteilung, Samstag 11-17 Uhr A329 , Sonntag 10:30-15:00 Uhr in der Tanzabteilung

In dem 12-stündigen Workshop wird Ayumi Paul in einer Mischung aus Vortrag und Übungen der Frage nachgehen, wie das Zuhören und Klang unsere Realitäten beeinflussen und formen. Im Austausch mit den Studierenden wird die Durchlässigkeit von Körpern als Archiv gespeicherter Erinnerungen hinterfragt und die Wahrnehmung von Körpern im Raum und im erweiterten Raum (hyperspace) sensibilisiert. Die Einbeziehung dieser Erfahrungen in künstlerische Projekte wird gemeinsam erforscht und umgesetzt werden.

Ayumi Paul studierte klassische Violine und arbeitet heute vorrangig interdisziplinär im Bereich der Bildenden Kunst. Ihre Projekte setzen sich mit nicht-linearen Zeitebenen und Beziehungen auseinander und formen Orte und Sprachen der Verbundenheit und Teilhabe. 2021 war sie Stipendiatin der Villa Massimo in Rom. 2022 war sie Artist in Residence am Gropius Bau in Berlin, wo sie zuletzt mit “The Singing Project” das Museum in einen “immer singenden Ort” verwandelte.

Portrait einer Frau mit halblangen Haaren
(Foto: Miranda Glikson)

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Mit Miranda Glikson
30.06. - 02.07.2023

Freitag 17-20 Uhr in der Tanzabteilung, Samstag 15-19 Uhr, Sonntag 10:30-17:00 Uhr in der EL50, MA CoDE

Humansmoving with Feldenkrais ist für diejenigen, die aus dem unmittelbaren Dasein und nicht aus dem Denken heraus handeln möchten. Oft sind wir in der Performance und im Training von unseren Grenzen eingenommen. Indem wir lernen, den ermüdenden Kraftaufwand und unangenehme Gefühle in Probe oder Performance auszuhalten, gelingt es uns auch, das Fehlen von Spaß und Handlungsfähigkeit im künstlerischen Prozess auszuhalten und zu akzeptieren.

Präsenz und Kreativität fordern von uns aber, dass wir authentisch sind und uns über unsere Gewohnheiten hinaus bewegen, um unsere Imagination, unsere Bewegungsmöglichkeiten und unseren Sinn für uns selbst zu erweitern.

Eine bessere Selbstwirksamkeit können wir finden, wenn wir uns bewusst sind, was wir in unseren Handlungen und Bewegungen tun. Bei der Feldenkrais®-Methode haben wir dafür

ein organisches Lernsystem
eine 'awareness practice'
ein Spielfeld

um den Spaß am Lernen zu entdecken und um sich zu begeistern, das unsere Aufmerksamkeit auf innere Empfindungen lenkt und uns mit der Intelligenz des Körpers verbindet; das ist die Fähigkeit, die wir haben, sensorisch-motorische Rückmeldungen zu nutzen, um Bewegung so zu organisieren, dass sie angenehm, effizient und unterstützend für unsere Intentionen ist.

In diesem Workshop wollen wir eine Schnittstelle zwischen künstlerischem Praxis und täglichem Leben erforschen, wo Kommunikation, Interpretation und Transformation auf der Erfahrung unseres ganzen Selbst geerdet sind - from inside to outside, from our bones to the world.

Bitte mitbringen:
Warme, bequeme Kleidung
Ihr Instrument, wenn zutreffend

Miranda Glikson ist eine freischaffende Tanzkünstlerin und Dozentin für Tanz und Somatik, die 2014 den MA CoDE-Studiengang an der HfMDK abgeschlossen hat. Mirandas Arbeit beschäftigt sich damit, wie wir unserer Umwelt durch Empfindung Sinn und Bedeutung verleihen. Sie hat choreografische Forschungsprojekte zu Raum, Umwelt und Körperwahrnehmung im Rahmen eines praxisgeleiteten PhD in Australien durchgeführt. Sie arbeitete mit Tanzensembles, Kunst- und akademischen Institutionen in Australien, Neuseeland, Südostasien und in Deutschland und ist Initiatorin von künstlerischen und pädagogischen Projekten für Kinder. Miranda ist qualifizierte Feldenkrais-Lehrerin.

 

Portrait einer Frau mit halblangen Haaren
(Foto: NN)

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02. - 04. Juni 2023 mit Marija Slavec

Freitag 19 - 21 Uhr Einstieg mit Martin Nachbar in A 325, Samstag 12-17 Uhr, Sonntag 11 - 16:00 Uhr in der Tanzabteilung

We will start the day with Gaga people class which will be approximately one hour long.

Gaga is the movement language developed by Ohad Naharin throughout many years, parallel to his work as a choreographer and the former artistic director of Batsheva Dance Company. Gaga people classes offer a framework for users to connect to their bodies and imaginations, experience physical sensations, improve their flexibility and stamina, exercise their agility and explosive power, and enjoy the pleasure of movement in a welcoming, accepting atmosphere.

After the class we will dive into the movement exploration, research and play with some ideas we will maybe previously touch in the class, add new points of research and take them further each as an individual and together as a group. 

Marija Slavec was born in Slovenia. For two years she was part of European interdisciplinary professional program under the artistic direction of Frédéric Flamand, William Forsythe, Wayne McGregor, and Angelin Preljocaj. In 2010 she joined the Batsheva Ensemble, where she danced in Naharin’s and Sharon Eyal’s creations. Later she joined Vertigo Dance Company where she danced in pieces by Noa Wertheim, Sharon Fridman and Anna Halprin. More recently she was a member of Tanzmainz where she got a chance to work with a variety of choreographers. She has been teaching Gaga since 2010.

Frau mit hellen HAaren vor einem Regenbifen Hintergrund
(Foto: Karolina Miernik)

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20. - 21. Mai 2023 mit Jule Flierl

Samstag 11:30-18 Uhr, Sonntag 10:30-17:00 Uhr in der Tanzabteilung

Jule Flierl wird einen Einblick in ihre choreografische Arbeit an dem sich wandelnden Verhältnis zwischen Körper und Stimme geben.

Die Teilnehmenden werden gemeinsam an Sprache, Stimme und aktivem Zuhören arbeiten.

In einer Mischung aus Praxis, Vortrag und Diskussion wird sich der Workshop den zeitspezifischen Konditionen des Hörens annähern.

Jule Flierl ist eine Tanz- und Stimmkünstlerin aus Berlin. Sie entwickelt Choreografien, die die Stimme als Teil des Tanzens begreifen und die Bewegung in den auditiven Bereich übersetzen. Sie belebt das Erbe von Valeska Gert, einer Avantgarde-Tänzerin aus dem Berlin der 1920er Jahre, die als erste den Begriff TonTanz geprägt hat: Tanzen mit der Stimme. Für 2021 arbeitet sie in verschiedenen Formaten mit der Choreografin Antonia Baehr und der TonTanz-Künstlerin Irena Z. Tomažin zusammen. 2023 hatte das Quartet “Time out of Joint” Premiere, in dem es um Die Stimme als Kampfplatz politischer Repräsentation geht.

https://juleflierl.weebly.com