Symposium TAB 6: ZUgeHÖREN

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(Photo: State Design Consultancy)
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Nach gut ein­ein­halb Jah­ren ei­ner Pan­de­mie, in der so­ci­al di­stan­cing not­wen­dig war und für man­che so­gar zu ei­ner Fra­ge des Über­le­bens wur­de, fra­gen wir uns, ob und was da­von blei­ben wird.

Wie sehr konn­ten sich die nicht voll­zo­ge­ne Um­ar­mung oder der Schritt zu­rück beim Mit­ein­an­der­spre­chen in un­se­re Lei­ber, in un­se­ren All­tag und in un­se­re Kul­tur ein­schrei­ben? Oder sind die al­ten Ge­wohn­hei­ten von An­nä­he­rung und Di­stan­zie­rung, die Be­dürf­nis­se nach dem dy­na­mi­schen Wech­sel­spiel zwi­schen Be­rüh­rung und Ab­stand­hal­ten doch stär­ker als die neu ein­ge­üb­ten Ri­tua­le?

Für man­che war es eine Er­leich­te­rung nicht im­mer die Hand zur Be­grü­ßung ge­ben zu müs­sen oder jede Lehr­ver­an­stal­tung in Prä­senz zu voll­zie­hen. An­de­re er­leb­ten die Maß­nah­men als Qual und Be­las­tung.

Des­halb wol­len wir im nächs­ten TAB Sym­po­si­um zu­hö­ren und fo­kus­sie­ren da­bei dar­auf, wie Zu­hö­ren dazu bei­trägt, Stim­mi­ges von Un­stim­mi­gem im ei­ge­nen Kör­per aber auch zwi­schen un­ter­schied­li­chen Kör­pern zu un­ter­schei­den. Wir wol­len un­ter­su­chen, wie Zu­ge­hö­rig­keit aus die­sen Ver­hält­nis­sen ent­steht: zu uns selbst wie zu an­de­ren und zwi­schen dem, was stimmt, und dem, was un­stim­mig bleibt und viel­leicht trotz­dem pro­duk­tiv wird.

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