Lesung und Musik: Waldeslust

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Ein ro­man­ti­scher Som­mer­abend am 26. Juni 2024 um 19 Uhr im Mu­se­um Sin­c­lair-Haus

„Sie küß­te mei­ne See­le", so be­schrieb Bet­ti­na von Ar­nim um 1800 ihre in­ni­ge Ver­bin­dung zur Na­tur. In kur­zen Le­sun­gen und mu­si­ka­li­schen Se­quen­zen wer­den Stu­die­ren­de der Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst ro­man­ti­sche und ak­tu­el­le Tex­te und Mu­sik­stü­cke mit­ein­an­der ver­we­ben. Ge­mein­sam er­zeu­gen sie ein viel­stim­mi­ges Bild von Wäl­dern in den Küns­ten. Ty­pi­sche In­stru­men­te der Ro­man­tik wie das Wald­horn oder die Stock­flö­te Csakan wer­den an die­sem Som­mer­abend er­klin­gen.

Le­sung: Lisa Edith Frei­berg, Franz Kem­ter, Da­ni­el Krims­ky, Noé­mie Ney
Mu­sik: Sina Bay­er (Stock­flö­te Csakan), Lu­kas Pil­grim (Gi­tar­re), Chris­toph Un­ger (Wald­horn), Jo­na­than Wil­ken (Horn)

Lei­tung: Prof. Sil­ke Rü­din­ger

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Cover mit graphischem Muster zur Ausstellung "Wälder".
(Photo: (c) Museum Sinclair-Haus)

Drei Mu­se­en neh­men sich ge­mein­sam der Wäl­der an

Das Deut­sche Ro­man­tik-Mu­se­um, das Sencken­berg Na­tur­mu­se­um Frank­furt und das Mu­se­um Sin­c­lair-Haus in Bad Hom­burg ko­ope­rie­ren in ei­nem gro­ßen mehr­tei­li­gen Aus­stel­lungs­pro­jekt. Die trans­dis­zi­pli­nä­re Aus­stel­lung ver­knüpft Zu­gän­ge aus Wis­sen­schaft und Kunst, Öko­lo­gie und All­tag, von da­mals und heu­te. Mit Ex­po­na­ten aus den Küns­ten, der Kul­tur- und Forst­ge­schich­te so­wie den Na­tur­wis­sen­schaf­ten spannt die Schau den Bo­gen von der Epo­che der Ro­man­tik über die Ge­gen­wart bis in die Zu­kunft. Um 1800 bil­det sich ein Ver­ständ­nis von Na­tur her­aus, das Mensch und Na­tur in Wech­sel­wir­kung zu­ein­an­der denkt und heu­te von ho­her Ak­tua­li­tät ist. Vor dem Hin­ter­grund von Kli­ma- und Bio­di­ver­si­täts­kri­sen bringt die Aus­stel­lung am Bei­spiel des hoch­ro­man­ti­schen The­mas „Wald“ frü­he An­sät­ze zur Ent­wick­lung an­de­rer Na­tur­ver­hält­nis­se in Dia­log mit ak­tu­el­len Fra­ge­stel­lun­gen. Der Blick rich­tet sich da­bei nicht auf ei­nen be­stimm­ten oder den „deut­schen“ Wald, son­dern auf ver­schie­de­ne Wäl­der auf un­se­rem Pla­ne­ten.

Die Aus­stel­lung ist in 13 The­men­in­seln or­ga­ni­siert, die sich über alle drei Aus­stel­lungs­häu­ser ver­tei­len. Das neue Ver­ständ­nis der Na­tur in der Ro­man­tik mit sei­nen Aus­wir­kun­gen bis in die Ge­gen­wart steht im Fo­kus der Aus­stel­lung im Deut­schen Ro­man­tik-Mu­se­um. Im Sencken­berg Na­tur­mu­se­um Frank­furt er­war­ten Sie ak­tu­el­le Per­spek­ti­ven der Na­tur­wis­sen­schaf­ten im Spie­gel ih­rer ge­sell­schaft­li­chen Re­le­vanz im Aus­tausch mit künst­le­ri­schen For­schun­gen. Das Mu­se­um Sin­c­lair-Haus stellt die Küns­te bei­der Epo­chen in den Mit­tel­punkt und er­kun­det, wie Mensch-Wald-Ver­bin­dun­gen im Mög­lich­keits­raum der Kunst ima­gi­niert wer­den.