För­der­pro­jek­te - High­lights 2025

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Pleyel Pianino
Durch eine erfolgreiche Weihnachtsspendenaktion konnte ein historisches Pleyel-Pianino für die Studierenden der HfMDK angekauft werden.(Photo: Geng Wang)

För­de­run­gen für alle Stu­die­ren­den

Förderungen für alle Studierenden

Frei­räu­me För­der­fonds

Un­ter dem Ti­tel „Frei­räu­me För­der­fonds“ stellt die GFF dem Stu­die­ren­den­par­la­ment (Stu­Pa) der HfMDK jähr­lich 10.000 Euro zur För­de­rung stu­den­ti­scher Pro­jek­te zur Ver­fü­gung. Ziel ist es, die Stu­die­ren­den zu er­mu­ti­gen, ei­ge­ne In­itia­ti­ven zu ei­ge­ne In­itia­ti­ven zu ent­wi­ckeln und künst­le­ri­sche, kul­tu­rel­le, po­li­ti­sche, wis­sen­schaft­li­che oder päd­ago­gi­sche Vor­ha­ben au­ßer­halb des re­gu­lä­ren Hoch­schul­an­ge­bots zu rea­li­sie­ren. Der Fonds bie­tet ih­nen die Mög­lich­keit, krea­ti­ve Kon­zep­te zu ent­wer­fen und ei­gen­stän­dig um­zu­set­zen. Mög­lich ge­macht hat dies eine Sam­mel­ak­ti­on der GFF zu Weih­nach­ten 2023, die 40.000 Euro ein­brach­te – eine Sum­me, die nun über vier Jah­re hin­weg aus­ge­schüt­tet wird.

Der Fonds wird über den All­ge­mei­nen Stu­die­ren­den­aus­schuss (AStA) und da­mit durch Stu­die­ren­de selbst­ver­wal­tet. Mit den Pro­jekt­gel­dern kön­nen HfMDK-Stu­die­ren­de ei­ge­ne Kon­zer­te oder In­sze­nie­run­gen, künst­le­ri­sche Ex­pe­ri­men­te, For­schungs­pro­jek­te oder päd­ago­gi­sche Vor­ha­ben rea­li­sie­ren.

Studierende bei den Proben
Der Freiräume Förderfonds unterstützt studentische Projekte.(Photo: Hansjörg Rindsberg)

Das Deutsch­land­sti­pen­di­um - Un­ter­stüt­zung für ex­zel­len­te Stu­die­ren­de

Eine be­ein­dru­cken­de Er­folgs­ge­schich­te: Das Deutsch­land­sti­pen­di­um, eine kom­bi­nier­te Geld­leis­tung von Pri­vat­per­so­nen, Stif­tun­gen, Ser­vice-Clubs der Un­ter­neh­men und dem deut­schen Staat, un­ter­stützt be­son­ders leis­tungs­star­ke und en­ga­gier­te Stu­die­ren­de da­bei, sich voll und ganz ih­rem in­ten­si­ven Stu­di­um zu wid­men und ihr Ta­lent op­ti­mal zu ent­fal­ten – ohne Exis­tenz­ängs­te. Sie er­hal­ten wert­vol­le Frei­räu­me für ihre künst­le­ri­sche Ent­wick­lung und kön­nen ih­ren Kar­rie­re­weg ge­stärkt und ziel­stre­big ver­fol­gen.

Dank des En­ga­ge­ments der GFF konn­ten für das Stu­di­en­jahr 2025/26 nicht nur die vom Bund ge­för­der­ten 78 Deutsch­land­sti­pen­di­en ver­ge­ben wer­den, son­dern ins­ge­samt 99 Sti­pen­di­en an Stu­die­ren­de al­ler Fach­be­rei­che der HfMDK. Für die zu­sätz­li­chen 21 Sti­pen­di­en, für die pri­va­te För­de­run­gen vor­la­gen, über­nahm die GFF aus ih­ren zweckun­ge­bun­de­nen Mit­teln das ver­dop­peln­de „Matching“: Mit 216.000 Euro stellt der Bei­trag der GFF zum Deutsch­land­sti­pen­di­um da­mit das größ­te För­der­pro­jekt des Ver­eins dar.

Vergabefeier
99 Studierende dürfen sich im aktuellen Studienjahr über ein Deutschlandstipendium freuen.(Photo: Bastian Kämmer)
Vergabefeier
Zur Vergabefeier des Deutschlandstipendiums 2025/26 durfte die HfMDK Staatssekretär Christoph Degen begrüßen, der in seinem Grußwort die Wichtigkeit des Stipendienprogramms betonte und die Stipendiat*innen zu dieser Auszeichnung beglückwünschte.(Photo: Bastian Kämmer)
Vergabefeier Deutschlandstipendium
BA Tanz-Studierende eröffneten den Abend mit einer Performance.(Photo: Bastian Kämmer)
Gesangsbeitrag während der Vergabefeier für das Deutschlandstipendium
(Photo: Bastian Kämmer)
Vergabefeier
Die Studentin Hannah Kettemann sprach einen Studentischen Impuls.(Photo: Bastian Kämmer)
Urkundenübergabe
Staatssekretär Christoph Degen und GFF-Vorständin Silke Wintels gratulierten den Stipendiat*innen.(Photo: Bastian Kämmer)
Carsten Wiebusch während seiner Rede bei der Vergabefeier
Prof. Carsten Wiebusch bedankte sich für die wertvolle Arbeit der Auswahlkommission und der Stabstelle Fundraising und Studienförderung.(Photo: Bastian Kämmer)
Pavlos Ramos
(Photo: Bastian Kämmer)
Streichquartett
(Photo: Bastian Kämmer)

Ex­zel­lenz­preis für die bes­te wis­sen­schaft­li­che Haus­ar­beit

Seit 2012 er­mög­licht die GFF den Ex­zel­lenz­preis für die bes­te wis­sen­schaft­li­che Haus­ar­beit an Stu­die­ren­de der Lehr­äm­ter und des Ma­gis­ter­stu­di­ums Mu­sik­päd­ago­gik. Der mit 2.000 Euro do­tier­te Preis wird ver­ge­ben durch den Fach­be­reich 2 der HfMDK (Lehr­äm­ter, Wis­sen­schaft & Kom­po­si­ti­on) und im Rah­men der Aka­de­mi­schen Fei­er ver­lie­hen. 2025 durf­te sich der Lehr­amts­stu­die­ren­de Va­len­tin Mi­chel über die Aus­zeich­nung freu­en: Das The­ma sei­ner Ar­beit im Fach Mu­sik­päd­ago­gik lau­te­te  „Das Schlag­zeug im Jazz 1910 bis cir­ca 1950. Ent­wick­lung des In­stru­ments und sei­ner Spiel­prak­ti­ken“. Der an­ge­hen­de Leh­rer geht dar­in der Fra­ge nach, wie sich das Drum­set als In­stru­ment im Jazz eta­blier­te und wie sich des­sen Spiel­prak­ti­ken in der ers­ten Hälf­te des 20. Jahr­hun­derts ent­wi­ckel­ten..

Mu­sik

Kon­zer­te

Mit­hil­fe der GFF kön­nen re­gel­mä­ßig gro­ße Kon­zert­pro­jek­te rea­li­siert wer­den.

Ein Bei­spiel da­für ist das jähr­li­che Kon­zert der HfMDK beim Rhein­gau Mu­sik­fes­ti­val. Un­ter der Lei­tung von Prof. Flo­ri­an Loh­mann prä­sen­tie­ren Hoch­schul­chor und Hoch­schul­or­ches­ter der HfMDK an­spruchs­vol­le Chor­mu­sik im Klos­ter Eber­bach. Zu­letzt war dort Hän­dels "Mes­siah" (2025) zu hö­ren.

Der Gast­auf­tritt der HfMDK-En­sem­bles, freund­lich ge­för­dert von der Deut­sche Bank Stif­tung, be­schert so­wohl den Stu­die­ren­den als auch dem Pu­bli­kum ein un­ver­gess­li­ches Er­leb­nis: „Es war nach­ge­ra­de be­rüh­rend zu er­le­ben, mit wel­cher Lust, En­er­gie, Kon­zen­triert­heit und Pro­fes­sio­na­li­tät die Stu­den­ten ge­spielt und ge­sun­gen ha­ben. Hät­te es noch ei­ner Be­stä­ti­gung be­durft, sich bei der HfMDK zu en­ga­gie­ren, wäre der gest­ri­ge Abend ein mehr als schla­gen­des Ar­gu­ment ge­we­sen." (Dr. Till Staf­feldt, Mit­glied der GFF)

Außenansicht des Kloster Eberbach im Abendlicht
Das Konzert im Kloster Eberbach ist ein besonderes Highlight für die Studierenden - und das Publikum.(Photo: Marvin Fuchs)
Pressefoto: Der Kammerchor der HfMDK unter der Leitung von Florian Lohmann im Kloster Eberbach 2022. Foto: Marvin Fuchs
Prof. Florian Lohmann dirigiert den Kammerchor während des Konzerts im Kloster Eberbach.(Photo: Marvin Fuchs)
Wandelkonzert
(Photo: Winfried Hyronimus)

Sze­ne­pro­jek­te

Die von der GFF ge­för­der­ten Opern- und Sze­ne­pro­jek­te zeich­nen sich durch ih­ren in­ter­dis­zi­pli­nä­ren An­satz aus, da hier Stu­die­ren­de aus den Be­rei­chen Mu­sik, Schau­spiel, Re­gie, Büh­nen­bild und Ma­nage­ment zu­sam­men­kom­men, um ge­mein­sam Wer­ke zu er­ar­bei­ten und zur Auf­füh­rung zu brin­gen. Da­bei sam­meln die Be­tei­lig­ten wert­vol­le Er­fah­run­gen in der in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Zu­sam­men­ar­beit – eine Fä­hig­keit, die für ih­ren spä­te­ren Be­rufs­weg von ent­schei­den­der Be­deu­tung ist.

How to die
(Photo: Staatstheater Kassel)
Frau mit Peitsche.
(Photo: (c) Christian Kleiner)

En­sem­blesti­pen­di­um

Das En­sem­blesti­pen­di­um der HfMDK rich­tet sich an fort­ge­schrit­te­ne Stu­die­ren­de ei­ner fes­ten En­sem­ble-For­ma­ti­on (Trio oder Quar­tett) im Mas­ter­stu­di­en­gang Kam­mer­mu­sik oder im Stu­di­en­gang Kon­zert­ex­amen. Es wird jähr­lich aus­ge­schrie­ben und un­ter­stützt her­vor­ra­gen­de, an der HfMDK stu­die­ren­de Kam­mer­mu­sik­ensem­bles mit 5.000 € pro Per­son, die die GFF zur Ver­fü­gung stellt. Das Sti­pen­di­um gibt Mu­si­ker*in­nen be­son­ders im Über­gang vom Stu­di­um ins Be­rufs­le­ben die Mög­lich­keit, ihr Re­per­toire zu er­wei­tern und mög­lichst vie­le Auf­trit­te zu ab­sol­vie­ren, die sie auf ihre be­ruf­li­che Kar­rie­re vor­be­rei­ten.

Im Jahr 2025 er­hielt das FA­BRIK-Quar­tet aus den Klas­sen von Prof. Tim Vog­ler und Prof. Lu­kas Fels. Ju­ror Dr. Mar­kus Fein, In­ten­dant und Ge­schäfts­füh­rer der Al­ten Oper Frank­furt hielt nach dem Aus­wahl­spiel fest: „Hier hat sich die enorm hohe Qua­li­tät ein­mal mehr be­stä­tigt. Ein­fach groß­ar­tig, was die Pro­fes­sor*in­nen in der HfMDK leis­ten und auf wel­chem Ni­veau die jun­gen En­sem­bles agie­ren. Cha­peau!“

Fabrik Quartet
(Photo: Nico Rademache r_Heidelberger_Frühling)
Ensemblestipendium
(Photo: Laura Brichta)
Ensemblestipendium
(Photo: Laura Brichta)

An­kauf von In­stru­men­ten

Die Freun­de und För­de­rer er­mög­li­chen der HfMDK im­mer wie­der den An­kauf wert­vol­ler und im Hoch­schul­or­ches­ter be­nö­tig­ter In­stru­men­te. So wur­den un­ter an­de­rem be­reits eine Bass­po­sau­ne, ein Kon­tra­fa­gott, ein Fa­gott, ein Cel­lo, meh­re­re Gei­gen und ein Ham­mer­kla­vier an­ge­schafft.

2025 konn­te dank der groß­zü­gi­gen Un­ter­stüt­zung der Aven­tis Foun­da­ti­on, der Crespo Foun­da­ti­on, der Dr. Hans Feith und Dr. Eli­sa­beth Feith-Stif­tung und der GFF ein be­son­de­res In­stru­ment für die Stu­die­ren­den der Kir­chen­mu­sik an der HfMDK an­ge­schafft wer­den: Eine mor­der­ne Un­ter­richts­or­gel mit drei Ma­nua­len und rund 20 Re­gis­tern – ein kom­pak­tes, klang­lich her­aus­ra­gen­des In­stru­ment, das die Mu­sik von der Ro­man­tik bis zur Mo­der­ne au­then­tisch er­leb­bar macht. Da­mit wird die Kir­chen­mu­sik in der HfMDK wie­der sicht­bar und hör­bar. Das stärkt nicht nur die Aus­bil­dung der Stu­die­ren­den, son­dern auch das Be­wusst­sein für die Viel­falt und Zu­kunfts­fä­hig­keit ei­nes Fachs, das die Men­schen be­rührt.

Orgelpfeifen
Die neue Rieger-Unterrichtsorgel verbindet künst­le­ri­sche In­spi­ra­ti­on mit tech­ni­scher Prä­zi­si­on und äs­the­ti­scher Prä­gnanz.(Photo: Marvin Fuchs)
Spieltisch der Rieger-Orgel
Die neue Rieger-Unterrichtsorgel verbindet künst­le­ri­sche In­spi­ra­ti­on mit tech­ni­scher Prä­zi­si­on und äs­the­ti­scher Prä­gnanz.(Photo: Marvin Fuchs)
Blick auf die Tasten der Rieger-Orgel
Die neue Rieger-Unterrichtsorgel verbindet künst­le­ri­sche In­spi­ra­ti­on mit tech­ni­scher Prä­zi­si­on und äs­the­ti­scher Prä­gnanz.(Photo: Marvin Fuchs)
Hand einer Person, die auf dem in den Spieltisch der Rieger-Orgel integrierten Tablet etwas eingibt.
Die neue Rieger-Unterrichtsorgel verbindet künst­le­ri­sche In­spi­ra­ti­on mit tech­ni­scher Prä­zi­si­on und äs­the­ti­scher Prä­gnanz.(Photo: Marvin Fuchs)
Pedale der Rieger-Orgel
Die neue Rieger-Unterrichtsorgel verbindet künst­le­ri­sche In­spi­ra­ti­on mit tech­ni­scher Prä­zi­si­on und äs­the­ti­scher Prä­gnanz.(Photo: Marvin Fuchs)
Nahaufnahme der Register der Rieger Orgel
Die neue Rieger-Unterrichtsorgel verbindet künst­le­ri­sche In­spi­ra­ti­on mit tech­ni­scher Prä­zi­si­on und äs­the­ti­scher Prä­gnanz.(Photo: Marvin Fuchs)
Orgelpfeifen der Rieger-Orgel
Die neue Rieger-Unterrichtsorgel verbindet künst­le­ri­sche In­spi­ra­ti­on mit tech­ni­scher Prä­zi­si­on und äs­the­ti­scher Prä­gnanz.(Photo: Marvin Fuchs)
Pedale
Die neue Rieger-Unterrichtsorgel verbindet künst­le­ri­sche In­spi­ra­ti­on mit tech­ni­scher Prä­zi­si­on und äs­the­ti­scher Prä­gnanz.(Photo: Lena Bils)

2026 er­mög­lich­ten zahl­rei­che Spen­der*in­nen den An­kauf ei­nes re­stau­rier­ten eng­lisch-fran­zö­si­schen Pleyel-Pia­ni­nos aus dem Jah­re 1837 im Wert von 18.000 Euro für die Stu­die­ren­den der HfMDK. Das Pia­ni­no er­laubt es den jun­gen Mu­si­ker*in­nen der "His­to­ri­schen In­ter­pre­ta­ti­ons­pra­xis" auf ei­nem al­ten In­stru­ment zu spie­len, für das die Mu­sik da­mals auch kom­po­niert wur­de. Ein gro­ßer Ge­winn für die Fach­ab­tei­lung.

Instrumentenrestaurator Fadini bei der Arbeit
(Foto: Joan Travé)

Das Ehe­paar Dr. Alin Adom­eit und Mi­cha­el Hau­ger über­ließ der HfMDK 2022 ei­nen gan­zen Streich­quar­tett­satz als Dau­er­leih­ga­be: zwei Gei­gen, eine Brat­sche und ein Cel­lo aus der Werk­statt von Frank-Ul­rich Ritt­wa­gen, die die Aus­bil­dung der Hoch­schu­le im Be­reich Strei­cher­kam­mer­mu­sik seit­dem be­rei­chern.

Streichquartett Rittwagen
Das "Rittwagen"-Streichquartett bereichert die künstlerische Ausbildung an der HfMDK. Die Studierenden bedankten sich mit einer besonderen Veranstaltung beim Ehepaar Dr. Alin Adomeit und Michael Hauger.(Photo: Marvin Fuchs)
Streichquartett Rittwagen
Das "Rittwagen"-Streichquartett bereichert die künstlerische Ausbildung an der HfMDK. Die Studierenden bedankten sich mit einer besonderen Veranstaltung beim Ehepaar Dr. Alin Adomeit und Michael Hauger.(Photo: Marvin Fuchs)
Streichquartett Rittwagen
Das "Rittwagen"-Streichquartett bereichert die künstlerische Ausbildung an der HfMDK. Die Studierenden bedankten sich mit einer besonderen Veranstaltung beim Ehepaar Dr. Alin Adomeit und Michael Hauger.(Photo: Marvin Fuchs)
Streichquartett Rittwagen
Das "Rittwagen"-Streichquartett bereichert die künstlerische Ausbildung an der HfMDK. Die Studierenden bedankten sich mit einer besonderen Veranstaltung beim Ehepaar Dr. Alin Adomeit und Michael Hauger.(Photo: Marvin Fuchs)
Streichquartett Rittwagen
Das "Rittwagen"-Streichquartett bereichert die künstlerische Ausbildung an der HfMDK. Die Studierenden bedankten sich mit einer besonderen Veranstaltung beim Ehepaar Dr. Alin Adomeit und Michael Hauger.(Photo: Marvin Fuchs)
Streichquartett Rittwagen
Das "Rittwagen"-Streichquartett bereichert die künstlerische Ausbildung an der HfMDK. Die Studierenden bedankten sich mit einer besonderen Veranstaltung beim Ehepaar Dr. Alin Adomeit und Michael Hauger.(Photo: Marvin Fuchs)

Or­ches­ter für Kon­zert­ex­amen

Das Kon­zert­ex­amen ist der höchs­te zu ver­ge­ben­de Ab­schluss in der künst­le­ri­schen Aus­bil­dung von In­stru­men­ta­list*in­nen. Nur die bes­ten Stu­die­ren­den der Aus­bil­dungs­gän­ge Künst­le­ri­sche Aus­bil­dung (KIA) Or­ches­ter­mu­sik oder KA So­lo­in­stru­men­te er­hal­ten eine Zu­las­sung zu die­sem auf zwei Jah­re an­ge­leg­ten wei­ter­füh­ren­den Stu­di­en­gang.

Seit 2017 wer­den die Or­ches­ter­mu­si­ker*in­nen für die Kon­zert­ex­ami­na mit freund­li­cher Un­ter­stüt­zung der Deut­sche Bank Stif­tung en­ga­giert - dies er­mög­licht den HfMDK-Ab­sol­vent*in­nen ei­nen per­fek­ten Ab­schluss für ihr künst­le­ri­sches Stu­di­um.

Examenskonzert
Das Konzertexamen ist der höchste zu vergebende Abschluss in der künstlerischen Ausbildung von Instrumentalist*innen an der HfMDK.(Photo: Hansjörg Rindsberg)
Examenskonzert
(Photo: Hansjörg Rindsberg)
Examenskonzert
(Photo: Hansjörg Rindsberg)
Konzertexamen
(Photo: Hansjörg Rindsberg)
Konzertexamen
(Photo: Hansjörg Rindsberg)

Schau­spiel

Work­shops

Im Be­reich Schau­spiel er­mög­licht die GFF re­gel­mä­ßig Work­shops mit be­kann­ten Künst­ler*in­nen. So gab es 2025 ei­nen Ex­zel­lenz­work­shop mit dem Schau­spie­ler Sa­scha Na­than, der u. a. durch sei­ne Fest­enga­ge­ments am Schau­spiel Frank­furt oder Ber­li­ner En­sem­ble so­wie mit TV-Rol­len wie in ""Po­li­zei­ruf 110" oder "Ba­by­lon Ber­lin" be­kannt wur­de. Sie ar­bei­te­te mit Stu­die­ren­den fünf Wo­chen zum The­ma "Ko­mö­die.

Zu­dem fand 2025 be­reits zum zwei­ten Mal der von Wal­ter H. Krä­mer ge­för­der­te „Back­stage Work­shop“ statt, an­ge­lei­tet von dem Re­gis­seur An­dre­as Krie­gen­burg: Er ar­bei­te­te mit den jun­gen Schau­spie­ler*in­nen zum The­ma Klas­si­sche Li­te­ra­tur. Das Ziel war es, Prä­zi­si­on aber auch Le­ben­dig­keit um Um­gang mit ge­bun­de­ner Spra­che zu er­ler­nen. Den Stu­die­ren­den ver­mit­tel­te der Work­shop eine gro­ße Si­cher­heit und hilft ih­nen in ih­rer zu­künf­ti­gen Be­wer­bungs­pha­se: Denn die Fä­hig­keit, klas­si­sche Tex­te sou­ve­rän und prä­zi­se zu spre­chen, ist bei Vor­spre­chen und in Fest­enga­ge­ments an Stadt­thea­tern eine Grund­vor­aus­set­zung.

 

Simion Martin und Friedrich Brückner
Der Exzellenzworkshop mit Sascha Nathan.(Photo: Hansjörg Rindsberg)
Simion Martin und Friedrich Brückner
Der Exzellenzworkshop mit Sascha Nathan.(Photo: Hansjörg Rindsberg)

Thea­ter­be­su­che

Mit den Mit­teln des New­co­mer-Sti­pen­di­en­fonds in me­mo­ri­am Pe­ter Beer er­öff­net sich den Stu­die­ren­den des zwei­ten Jahr­gangs Schau­spiel die Mög­lich­keit, mit ih­ren Pro­fes­sor*in­nen bzw. Lehr­be­auf­trag­ten aus­ge­such­te Thea­ter­vor­stel­lun­gen zu be­su­chen und da­bei auch mit Re­gie­füh­ren­den, Schau­spie­len­den bzw. Dra­ma­turg*in­nen in ei­nen di­rek­ten Aus­tausch über die be­such­ten Stü­cke zu kom­men. Kon­kret fi­nan­ziert wer­den die Ein­tritts­kar­ten, sei es im Rah­men von Ta­ges­aus­flü­gen oder mehr­tä­gi­gen Schau­spiel-Ex­kur­sio­nen.

Im Jahr 2025 be­such­ten die Stu­die­ren­den Auf­füh­run­gen am Volks­thea­ter Wien und an den Mün­che­ner Kam­mer­spie­len.

» Wir alle schätzen es sehr, an solchen Aktivitäten teilnehmen zu können. Denn wie kann man später im Theater erfolgreich sein, wenn man nicht regelmäßig Aufführungen besucht und sich immer wieder neuen und unterschiedlichen Formen und Inhalten aussetzt? «Kevin Krougliak, Studierender Schauspiel
Peer Gynt zeiht an einem Papierfaden
(Foto: Susanne Reichardt)

Tanz

Phy­sio Health Care Fonds

Tän­zer*in­nen sind dar­auf an­ge­wie­sen, dass ihr Kör­per stets mög­lichst fit und be­last­bar ist. Um die phy­si­sche – und da­mit auch die psy­chi­sche – Ge­sund­heit der Tanz-Stu­die­ren­den der HfMDK zu för­dern, rief 2024 die Stif­tung „Ak­zep­Tanz“ den Phy­sio Health Care Fonds der GFF ins Le­ben.

Der mit 5.000 Euro aus­ge­stat­te­te Fonds un­ter­stützt die Stu­die­ren­den mit Zu­schüs­sen für Phy­sio­the­ra­pie-Be­hand­lun­gen – nicht nur re­ak­tiv bei aku­ten Be­schwer­den, son­dern auch prä­ven­tiv und ge­sund­heits­för­dernd.

 

Tanz
Der Fonds unterstützt die Studierenden mit Zuschüssen für Physiotherapie-Behandlungen – nicht nur bei akuten Beschwerden, sondern auch präventiv und gesundheitsfördernd.(Photo: Ramon Haindl)
Tanztraining
Der Fonds unterstützt die Studierenden mit Zuschüssen für Physiotherapie-Behandlungen – nicht nur bei akuten Beschwerden, sondern auch präventiv und gesundheitsfördernd.(Photo: Ramon Haindl)

Gaga-Work­shop

Gaga ist eine in­no­va­ti­ve Be­we­gungs­spra­che, die durch die cho­reo­gra­fi­sche und künst­le­ri­sche Ar­beit von Ohad Naha­rin, lang­jäh­ri­gem Cho­reo­gra­fen der re­nom­mier­ten Bats­he­va Dance Com­pa­ny in Tel Aviv, ent­wi­ckelt wur­de und die heu­ti­ge Tanz­ge­nera­ti­on maß­geb­lich prägt.

2025 fand zum zwei­ten Mal ein Gaga-Work­shop an der HfMDK statt, ge­lei­tet von Chen Agron und Aya Is­rae­li - ehe­ma­li­gen Mit­glie­dern der Bats­he­va Dance Com­pa­ny - und ge­för­dert von der GFF. Die Aus­ein­an­der­set­zung mit Gaga schärft das Kör­per­be­wusst­sein der Tän­zer*in­nen und und öff­net für die Tan­zen­den neue Ho­ri­zon­te, was ihr Be­we­gungs­spek­trum an­geht. So kann auf kör­per­scho­nen­de Wei­se eine völ­lig neue Krea­ti­vi­tät frei­ge­setzt wer­den. "Der In­ten­siv-Work­shop mar­kier­te für die Stu­die­ren­den ei­nen wich­ti­gen Ent­wick­lungs­schritt: In ei­ner phy­sisch in­ten­si­ven und sen­so­risch her­aus­for­dern­den Ar­beits­pha­se er­wei­ter­ten sie ihre tech­ni­schen Gren­zen und setz­ten sich ver­tieft mit die­ser in­no­va­ti­ven Tanz­pra­xis aus­ein­an­der", sagt Ja­son A. Ja­cobs, Ver­tre­tungs­pro­fes­sor Tanz an der HfMDK.

Zu­sätz­lich zum In­ten­siv-Work­shop bo­ten Chen Agron und Aya Is­rae­li in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Hoch­schul­pro­gramm „The Ar­tist Body“ ins­ge­samt fünf "Gaga Peop­le"-Kur­se an, of­fen für Stu­die­ren­de und Leh­ren­de al­ler Fach­be­rei­che. Gaga Peop­le ist ein Gaga-Kurs, der für alle Er­fah­rungs­stu­fen ge­eig­net ist, auch für die­je­ni­gen, die noch kei­ne Tan­zer­fah­rung ha­ben. Zu den Teil­neh­men­den ge­hör­ten Mu­si­ker*in­nen, Schau­spie­ler*in­nen, MA­CoDE-Stu­die­ren­den so­wie Tanz­stu­die­ren­de im ers­ten Jahr, die sich be­geis­tert mit der Tech­nik aus­ein­an­der­set­zen woll­ten.

 

Tanz
Ein zentrales Element in einem Gaga-Training ist das Erforschen der sensorischen Wahrnehmungen als Ausgangspunkt für Bewegungsimpulse.(Photo: Hansjörg Rindsberg)
Tanz
Ein zentrales Element in einem Gaga-Training ist das Erforschen der sensorischen Wahrnehmungen als Ausgangspunkt für Bewegungsimpulse.(Photo: Hansjörg Rindsberg)
Tanz
Ein zentrales Element in einem Gaga-Training ist das Erforschen der sensorischen Wahrnehmungen als Ausgangspunkt für Bewegungsimpulse.(Photo: Hansjörg Rindsberg)
Tanz
Ein zentrales Element in einem Gaga-Training ist das Erforschen der sensorischen Wahrnehmungen als Ausgangspunkt für Bewegungsimpulse.(Photo: Hansjörg Rindsberg)

Pro­fes­su­ren und Gast­pro­fes­su­ren

Professuren und Gastprofessuren

Gast­pro­fes­sur Lied­ge­sang

Prof. Hel­mut Deutsch, in­ter­na­tio­nal re­nom­mier­ter Lied­be­glei­ter und Kam­mer­mu­si­ker, hat­te an der HfMDK Frank­furt seit dem Som­mer­se­mes­ter 2012 eine Gast­pro­fes­sur für Lied­ge­stal­tung inne. Vier bis fünf Mal pro Jahr ar­bei­te­te er in in­ten­si­ven Block­se­mi­na­ren mit den fort­ge­schrit­te­nen Stu­die­ren­den der Ge­sangs­ab­tei­lung und de­ren Kla­vier­be­glei­ter*in­nen. Die Ein­rich­tung die­ser Gast­pro­fes­sur von Hel­mut Deutsch wur­de durch die groß­zü­gi­ge Un­ter­stüt­zung von Jo­han­na Quandt (†) und Dr. Bern­hard Scheu­ble er­mög­licht.

Meisterkurs Helmut Deutsch
Helmut Deutsch 2018 und 2019 bei verschiedenen Meisterkursen mit den Gesangsstudierenden.(Photo: Hansjörg Rindsberg)
Meisterkurs Helmut Deutsch
Helmut Deutsch 2018 und 2019 bei verschiedenen Meisterkursen mit den Gesangsstudierenden.(Photo: Hansjörg Rindsberg)
Meisterkurs Helmut Deutsch
Helmut Deutsch 2018 und 2019 bei verschiedenen Meisterkursen mit den Gesangsstudierenden.(Photo: Hansjörg Rindsberg)

Gast­do­zen­tu­ren Schau­spiel und Re­gie

Auch im Be­reich Schau­spiel und Re­gie er­mög­li­chen die Freun­de und För­de­rer Gast­do­zen­tu­ren. Re­gel­mä­ßig ver­mit­teln re­nom­mier­te und preis­ge­krön­te Re­gis­seur*in­nen und Schau­spie­ler*in­nen den Stu­die­ren­den ihr Wis­sen und ge­ben ih­nen ihre Er­fah­run­gen wei­ter. Zu den Do­zie­ren­den, die bis­her an der HfMDK zu Gast wa­ren, ge­hö­ren un­ter an­de­rem die Schau­spie­le­rin­nen Anke Se­ve­nich, Bir­git Mi­nich­mayr und Bi­bia­na Be­glau, die Schau­spie­ler Sa­scha Na­than, To­bi­as Mo­ret­ti und Till Wein­hei­mer, der Schau­spie­ler und Re­gis­seur Chris­toph Mehl­er, die Re­gis­seu­rin Ju­lia Höl­scher und der Re­gis­seur An­dre­as Krie­gen­burg.

Ganzkörperportrait des Regisseurs Andreas Kriegenburg.
Der Regisseur Andreas Kriegenburg arbeitete intensiv mit den Schauspielstudierenden der HfMDK.(Photo: (c) Sandra Then)

Fra­gen & Kon­takt

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