„The paths of in­ter­ac­tion: im­mer­sed in...“ – Sound­in­stal­la­ti­on

Komposition für präpariertes Klavier, Elektronik und Video von und mit Elvira Garifzyanova.

HfMDK, Seminarraum A 206Eschersheimer Landstraße 29,60322 Frankfurt am Main Auf Karte anzeigen
Neue Musik Nacht: Gesamtprogramm

Kom­po­si­ti­on für Prä­pa­rier­tes Kla­vier, fi­xed elec­tro­nics, Licht und Vi­deo (2024)
Ur­auf­füh­rung der über­ar­bei­te­ten Ver­si­on 2025

Das prä­sen­tier­te Vi­deo für die Auf­füh­rung ist eine kol­la­bo­ra­ti­ve Ar­beit mit El­vi­ra Ga­rif­zya­no­va.

El­vi­ra Ga­rif­zya­no­va, Kla­vier und Elek­tro­nik

The pro­ject ex­plo­res wa­ter’s mul­ti­ple ro­les as a pos­si­ble source and me­ta­phor of re­pair, he­aling and so­li­da­ri­ty and mer­ges sound art, tech­no­lo­gy and ar­tis­tic re­se­arch with chal­len­ging nar­ra­ti­ves and ima­gi­na­ries, while rethin­king our re­la­ti­ons­hips with lo­cal and glo­bal eco­lo­gies.

Mo­reo­ver, the work ad­dres­ses the pres­sing is­sue of wa­ter pri­va­tiza­ti­on, par­ti­cu­lar­ly evi­dent in Kla­gen­furt due to mi­ni­mal pu­blic ac­cess to the 50 km around the Wör­ther­see lake. The pro­ject ex­plo­res and em­pha­si­zes wa­ter ac­cess as a hu­man right as well as high­lights hu­man ex­ploi­ta­ti­on of na­tu­re and con­fronts en­vi­ron­men­tal is­su­es.

The pro­ject is si­tua­ted at the junc­tion bet­ween mu­si­cal com­po­si­ti­on, im­pro­vi­sa­ti­on, in­stru­men­tal per­for­mance and elec­tro­nic-vi­deo me­dia, that also re­p­re­sent emo­tio­nal sha­red ex­pe­ri­en­ces through the lis­ten­ing and ob­ser­ving tog­e­ther in a group unit, im­mer­sed in an ar­tis­tic work.

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Das Pro­jekt un­ter­sucht die viel­fäl­ti­gen Rol­len des Was­sers als mög­li­che Quel­le und Me­ta­pher für Re­pa­ra­tur, Hei­lung und So­li­da­ri­tät und ver­bin­det Klang­kunst, Tech­no­lo­gie und künst­le­ri­sche For­schung mit her­aus­for­dern­den Er­zäh­lun­gen und Vor­stel­lungs­wel­ten, wäh­rend es un­se­re Be­zie­hun­gen zu lo­ka­len und glo­ba­len Öko­sys­te­men neu über­denkt.

Dar­über hin­aus the­ma­ti­siert die Ar­beit das drän­gen­de Pro­blem der Was­ser­pri­va­ti­sie­rung, das in Kla­gen­furt auf­grund des mi­ni­ma­len öf­fent­li­chen Zu­gangs zum 50 km lan­gen Wör­ther­see be­son­ders deut­lich wird. Das Pro­jekt un­ter­sucht und be­tont den Zu­gang zu Was­ser als Men­schen­recht, hebt die Aus­beu­tung der Na­tur durch den Men­schen her­vor und setzt sich mit Um­welt­pro­ble­men aus­ein­an­der.

Das Pro­jekt be­fin­det sich an der Schnitt­stel­le zwi­schen mu­si­ka­li­scher Kom­po­si­ti­on, Im­pro­vi­sa­ti­on, in­stru­men­ta­ler Per­for­mance und elek­tro­ni­schen Vi­deo­me­di­en, die auch emo­tio­na­le ge­mein­sa­me Er­fah­run­gen durch das ge­mein­sa­me Hö­ren und Be­ob­ach­ten in ei­ner Grup­pe, die in ein künst­le­ri­sches Werk ein­ge­taucht ist, re­prä­sen­tie­ren.

TEXT: EL­VI­RA GA­RIF­ZYA­NO­VA

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