Hes­si­sches Jazz­po­di­um 2024: Preis­trä­ger­kon­zert John Schrö­der

Jazz

John Schröder spielt Gitarre.
(Foto: Renata Chueire)

Preisverleihung des Hessischen Jazzpreises 2024 an John Schröder mit anschließendem Preisträgerkonzert

HfMDK, Kleiner SaalEschersheimer Landstraße 29,60322 Frankfurt am Main Auf Karte anzeigen

Lin­eup Preis­trä­ger­kon­zert:

Bur­kard Kun­kel (bcl), Oli­ver Po­tratz (b), John Schrö­der (g, p, dr)

John Schrö­der, 1964 in Frank­furt am Main ge­bo­ren, wur­de nach sei­nen ers­ten Auf­trit­ten 1978 von der Pres­se als „Gi­tar­ren-Wun­der­kind“ ge­fei­ert. Heu­te lebt Schrö­der in Ber­lin und ist ei­ner der um­trie­bigs­ten Jazz­mu­si­ker. Nach ers­ten Schall­plat­ten­auf­nah­men im Al­ter von 18 Jah­ren und der Ar­beit im Duo mit Joe Gal­li­van spiel­te er mit Ro­ber­to di Gio­ia, Sa­xo­pho­nist Pe­ter We­ni­ger und dem Bas­sis­ten Marc Ab­rams in der Fu­si­on-Grup­pe Zup­pa Ro­ma­na. 1994 trat er der von Rudi Ma­hall und Frank Mö­bus 1992 ge­grün­de­ten, er­folg­rei­chen Band Der Rote Be­reich bei, mit der er in zahl­rei­chen Län­dern gas­tier­te. Für den Mit­schnitt ei­nes Kon­zerts auf dem Jazz Fes­ti­val Mon­treux 2001 er­hielt die Grup­pe den Vier­tel­jah­res­preis der Deut­schen Schall­plat­ten­kri­tik (1. Quar­tal 2005). Schrö­der ist Mit­glied von Das rosa Rau­schen (mit Fe­lix Wahn­schaf­fe), der Nor­bert Schol­ly Group, des Fa­bi­an Gis­ler Quar­tet, Erd­mann 3000, LAX und an­de­rer Band­pro­jek­te. Mit sei­nem Gi­tar­ren­schü­ler Kal­le Ka­li­ma grün­de­te er die Band Mo­men­tum Im­pakto. Er spiel­te mit vie­len be­kann­ten Jazz­mu­si­kern, wie z. B. Chet Baker (My Fa­vou­rite Songs – The Last Gre­at Con­cert 1988), Ja­mes Moo­dy, Joe Lo­va­no, Ran­dy Bre­cker, En­ri­co Rava, aber auch mit Chris­to­pher Dell (hes­si­scher Jazz­preis­trä­ger 2022) im Quar­tett und Duo. Zu er­le­ben ist John Schrö­der beim Hes­si­schen Jazz­po­di­um am 8.12.2024 in der Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst in Frank­furt, bei dem der Hes­si­sche Jazz­preis ver­ge­ben wird.

Den Hes­si­schen Jazz­preis hat die Lan­des­re­gie­rung 1990 zur För­de­rung und Ent­wick­lung der Jazz­mu­sik ge­stif­tet. Er soll Mu­si­ke­rin­nen und Mu­si­ker, En­sem­bles oder dem Jazz ver­bun­de­ne Per­sön­lich­kei­ten für ihre mu­si­ka­li­schen Leis­tun­gen oder für be­son­de­re Ver­diens­te um die Ent­wick­lung der hes­si­schen Jazz­sze­ne aus­zeich­nen. Über die Ver­ga­be ent­schei­det eine un­ab­hän­gi­ge Jury.

Kon­zer­te im Rah­men des Hes­si­schen Jazz­po­di­ums 2024. Die Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst (HfMDK) dankt dem Hes­si­schen Mi­nis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und For­schung, Kunst und Kul­tur (HMWK) für die freund­li­che Un­ter­stüt­zung.

Das Hes­si­sche Jazz­po­di­um 2024 ist eine Ko­ope­ra­ti­ons-ver­an­stal­tung der Jazz-In­itia­ti­ve Frank­furt am Main (JIF), der Ro­man­fa­brik und der HfMDK.