Au­ro­ra Ok­tett

Jazz

Carl Christian Wittig, Komposition / Kontrabass

Ada-Maria Schwengebecher, Violine I

Anna Prysiaznik, Violine II

Marie Schutrak, Viola

Franziska Ludwig, Violoncello

Matti Oehl, Saxophon

Pascal Klewer, Trompete

Tom Friedrich, Schlagzeug

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HfMDK, Kleiner SaalEschersheimer Landstraße 29,60322 Frankfurt am Main Auf Karte anzeigen

Mit dem Au­ro­ra Ok­tett hat Carl Chris­ti­an Wit­tig 2016 ein En­sem­ble ge­grün­det, das sich so­wohl im Jazz als auch in der klas­si­schen Tra­di­ti­on frei be­wegt. Die In­te­gra­ti­on von Streich­quar­tett und Jazz­quar­tett ge­lingt dem En­sem­ble mü­he­los. Das da­durch ent­ste­hen­de brei­te Re­per­toire an Klang­far­ben und die fa­cet­ten­rei­chen Kom­po­si­tio­nen ma­chen das Ok­tett zu ei­nem der in­ter­es­san­tes­ten in­ter­dis­zi­pli­när ar­bei­ten­den En­sem­bles in Deutsch­land.

Bei der Grün­dung des En­sem­bles schöpft Carl Chris­ti­an Wit­tig aus den zahl­rei­chen Kon­tak­ten, die er wäh­rend sei­ner Zeit im Bun­des­jazz­or­ches­ter und im Stu­di­um ge­won­nen hat. Das groß­ar­ti­ge Zu­sam­men­spiel des En­sem­bles wur­de 2019 (we­gen Co­ro­na auf 2022 ver­scho­ben) mit der No­mi­nie­rung für das Fi­na­le des 12. Eu­ro­päi­schen Jazz­prei­ses des Jazz­fes­ti­vals Burg­hau­sen ge­kürt. Au­ßer­dem er­hielt das En­sem­ble den Leip­zi­ger Jazz­nach­wuchs­preis 2022. Wit­tig sagt: „Der Grund­ge­dan­ke des Al­bums mit dem Ti­tel Per­spec­tive Sui­te ist, das Le­ben und die da­mit ver­bun­de­nen Pro­ble­me aus ei­ner an­de­ren Per­spek­ti­ve zu be­trach­ten. Ich stel­le mir ger­ne vor wie es wäre, die Welt vom Mond aus zu se­hen. Die­ses Ge­fühl über den Din­gen zu ste­hen, auf sie drauf schau­en zu kön­nen ge­fällt mir. Ge­ra­de wenn ich mich un­si­cher füh­le, hilft mir die­ser Ge­dan­ke.“ „Ich habe wäh­rend mei­nes Stu­di­ums an der HMT Leip­zig die Er­fah­rung ge­macht, dass klas­si­sche Mu­si­ker*in­nen nur sel­ten mit Im­pro­vi­sa­ti­on in Be­rüh­rung kom­men, ob­wohl sie durch­aus dar­an in­ter­es­siert sind. Ich hat­te Lust ge­mein­sam mit ih­nen her­aus­zu­fin­den, wie man Im­pro­vi­sa­ti­on in ihr Spiel in­te­grie­ren kann.“ Ak­tu­ell ar­bei­tet das En­sem­ble an der Ver­öf­fent­li­chung sei­nes zwei­ten Al­bums mit dem Ti­tel Con­ti­nui­ty and Re­so­nan­ce. In die­sem Al­bum nä­hert sich das Au­ro­ra Ok­tett auf ver­schie­de­nen We­gen der al­ten Mu­sik und ver­bin­det die­se mit zeit­ge­nös­si­schen Im­pro­vi­sa­tio­nen. Der jahr­hun­der­te­al­te Kon­flikt zwi­schen der „Un­greif­bar­keit“ der In­stru­men­tal­mu­sik und ih­rer gleich­zei­tig star­ken Ver­flech­tung in ge­schicht­li­chen und ge­sell­schaft­li­chen Kon­tex­ten soll dis­ku­tiert und auf eine ak­tu­el­le Ebe­ne ge­ho­ben wer­den.

Mi­cha­el Woll­ny sagt an­er­ken­nend: „Ein klug ge­schrie­be­nes und de­tail­reich kon­zi­pier­tes De­büt, ele­gant und of­fen mu­si­ziert!.Carl Chris­ti­an Wit­tig (…) ist mit sei­nem En­sem­ble eine neue Stim­me als Kon­tra­bas­sist und Kom­po­nist, der ei­nen ei­ge­nen Weg zwi­schen Jazz und Klas­sik be­schrei­tet.!“

„Man hört sel­ten sol­che Mu­sik, die glei­cher­ma­ßen das Herz und den Ver­stand an­spricht. In­tel­li­gent aber trotz­dem zu­gäng­lich und emo­tio­nal. Vol­ler Über­ra­schun­gen.“ (Nils Wo­gram)

Wei­te­re In­fos un­ter www.jazz-frank­furt.de