An­sprech­part­ner für Kor­rup­ti­ons­prä­ven­ti­on

Eine un­ei­gen­nüt­zi­ge und auf kei­nen Vor­teil be­dach­te Füh­rung der Dienst­ge­schäf­te ist eine der we­sent­li­chen Grund­la­gen des öf­fent­li­chen Diens­tes.

Um dies si­cher­zu­stel­len, hat das Hes­si­sche Mi­nis­te­ri­um des In­nern und für Sport die Re­ge­lun­gen zur Kor­rup­ti­ons­prä­ven­ti­on und Kor­rup­ti­ons­be­kämp­fung (Staats­an­zei­ger 2019 Nr. 52, S. 1357 ff) ver­öf­fent­licht.

Nach Zif­fer 3.5 der oben ge­nann­ten Richt­li­nie ist in je­der Dienst­stel­le ei­nen An­sprech­part­ner für Kor­rup­ti­ons­prä­ven­ti­on zu be­stel­len. Er ist der Be­hör­den­lei­tung un­mit­tel­bar un­ter­stellt.

So­wohl die Be­diens­te­ten, als auch die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger, kön­nen und sol­len sich bei Ver­dachts­mo­men­ten ei­nes kor­rup­ten Ver­hal­tens an den An­sprech­part­ner für Kor­rup­ti­ons­prä­ven­ti­on wen­den. Der Kon­takt zum An­sprech­part­ner kann per E-Mail oder schrift­lich mit­tels „ver­trau­lich“ ge­kenn­zeich­ne­tem Brief auf­ge­nom­men wer­den.

Der An­sprech­part­ner für Kor­rup­ti­ons­prä­ven­ti­on der HfMDK ist aus­schließ­lich für Vor­gän­ge zu­stän­dig, die in der HfMDK an­ge­fal­len sind.

Der An­sprech­part­ner ist grund­sätz­lich zur ver­trau­li­chen Be­hand­lung er­hal­te­ner In­for­ma­tio­nen ver­pflich­tet. Dies gilt auch und vor al­lem für die Iden­ti­tät der bzw. des In­for­mie­ren­den, je­doch nicht ge­gen­über den staat­li­chen Straf­ver­fol­gungs­or­ga­nen.

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