Ge­bo­ren in Bue­nos Ai­res (Ar­gen­ti­ni­en), nahm In­grid Zur Gei­gen­un­ter­richt bei Bru­no B. Gel­ber und Lje­r­ko Spil­ler. Nach dem Ab­itur stu­dier­te sie Vio­li­ne/Vio­la an der Ru­bin Aka­de­mie Tel Aviv (Is­ra­el Uni­ver­si­ty). Wäh­rend des Stu­di­ums als So­lo­brat­schis­tin bei den Tel Aviv Uni­ver­si­ty Strings kon­zer­tier­te sie in Is­ra­el, Eu­ro­pa, Ka­na­da und den USA. Nach dem Stu­di­en­ab­schluss wur­de sie So­lo­brat­schis­tin der Sin­fo­ni­et­ta Beer-She­va und trat in Kam­mer­mu­sik­kon­zer­ten u.a. mit Jean Pierre Ram­pal, Jean Tor­tel­lier, Pin­chas Zu­cker­mann und Chaim Taub auf. Von 1981 bis 1986 war sie Mit­glied beim Is­ra­el Phil­har­mo­nic Or­ches­tra. An­schlie­ßend wur­de sie in Eu­ro­pa stell­ver­tre­ten­de So­lo­brat­schis­tin bei den Bo­chu­mer Sin­fo­ni­kern und spiel­te bei den Sin­fo­nie­or­ches­tern des West­deut­schen und Hes­si­schen Rund­funks. Seit 1989 ist sie Do­zen­tin an der Hoch­schu­le für Mu­sik und dar­stel­len­de Kunst in Frank­furt am Main und über­nahm eine Lei­tungs­tä­tig­keit an der Mu­sik­schu­le Bad Vil­bel. Zu ih­rer Leis­tungs­pa­let­te ge­hört auch das Coa­ching von Kam­mer­mu­sik­grup­pen und Ju­gend­or­ches­tern. In­grid Zur ver­fügt au­ßer­dem über Zu­satz­aus­bil­dun­gen in Kör­per- und Psy­cho­the­ra­pi­en. Zu­sam­men mit Jörg Heyer ent­wi­ckel­te sie das Dis­po­si­ti­ons­trai­ning für Mu­si­ker. Sie lei­tet Kur­se, Se­mi­na­re und Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen im In- und Aus­land in den Se­mi­nar­spra­chen Deutsch, Eng­lisch, Spa­nisch und He­brä­isch.