Eike Wern­hard stu­dier­te in Frank­furt, Lon­don und Mün­chen und schloss sei­ne pia­nis­ti­sche Aus­bil­dung mit dem Kon­zert­ex­amen ab. Sein Re­per­toire reicht von der Re­nais­sance bis zur ak­tu­el­len zeit­ge­nös­si­schen Mu­sik und um­fasst auch sel­ten auf­ge­führ­te Wer­ke wie das zwei­te Kla­vier­kon­zert von Carl Ma­ria von We­ber, das Kla­vier­kon­zert von Ar­nold Schön­berg, „Mas­ques“ von Ka­rol Szy­ma­now­ski und die Kla­vier­wer­ke von Theo­dor W. Ador­no. In Kon­zer­ten u.a. in der Ber­li­ner Phil­har­mo­nie, der Al­ten Oper Frank­furt, im Rah­men der Schwet­zin­ger Fest­spie­le und der Darm­städ­ter Fe­ri­en­kur­se so­wie in Pro­duk­tio­nen zahl­rei­cher eu­ro­päi­scher Rund­funk­an­stal­ten hat er Kom­po­si­tio­nen von Stock­hau­sen, Li­ge­ti, Fur­rer, Berio, Ka­gel, Kurz und En­gel­mann ge­spielt bzw. ur­auf­ge­führt und da­bei mit Di­ri­gen­ten wie Bern­hard Kon­tars­ky, Jo­han­nes De­bus, Alex­an­der Win­ter­son und Den­nis Rus­sell Da­vies zu­sam­men­ge­ar­bei­tet.

Über sei­ne künst­le­ri­schen Ak­ti­vi­tä­ten hin­aus ist Eike Wern­hard auch als Au­tor tä­tig und hat ne­ben Vor­trä­gen und Ar­ti­keln ein Buch über die Pia­nis­tin Cla­ra Has­kil ver­fasst, das auch als Hör­buch vor­liegt, und die zwei­bän­di­ge Kla­vier­schu­le „Tast­sinn“ für Ju­gend­li­chen und Er­wach­se­ne.

Nach­dem er ers­te Lehr­er­fah­run­gen be­reits wäh­rend sei­ner Stu­di­en­zeit hat­te sam­meln kön­nen, un­ter­rich­te­te er Kla­vier und Kla­vier­me­tho­dik an der Aka­de­mie für Ton­kunst in Darm­stadt, be­vor er als Pro­fes­sor an die Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst in Frank­furt be­ru­fen wur­de.