Peter Fulda

Als Pianist, Komponist und Arrangeur bewegt sich Peter Fulda auf eigenen Wegen in zeitgenössischer kreativer Musik. Beheimatet im künstlerischen Freiland des europäischen Jazz hält ihn die Neugier auf verschiedenste andere Musiken in ständiger Bewegung: von mittelalterlichen Motetten über klassische nordindische Ragas bis zu zeitgenössischer Spektralmusik - überall gibt es radikale Neuansätze oder feinste Nuancen zu entdecken.
Jedes seiner mittlerweile 30 Musik-Programme (darunter 3 komplette Programme für Bigband) entwirft mit intensiven Farben und Stimmungen eine je eigene Klangwelt. Fulda durchforscht die Welten feinstofflicher Geister und imaginärer Kulturen, restauriert auf höchst eigene Weise Werke von Henry Purcell oder Arnold Schönberg, versenkt sich mit einem Oratorium in die Legende der Engel oder beschwört mit einem Melodram-Trip die Gedankenwelt Franz Kafkas.
Regelmässige/wiederholte Zusammenarbeit u.a. mit Céline Rudolph, Michael Wollny, Nils Wogram, Bill Elgart, Henning Sieverts, Roland Neffe, Rebecca Trescher, Leszek Zadlo, Sajal Karmakar, Pegelia Gold, Dirk Mündelein
Neben 15 CDs unter eigenem Namen ist seine Musik auf ca. 40 weiteren Alben zu hören. Auf seinem label11 veröffentlicht er Originalmusik kreativer Musiker und wirkt bei zahlreichen Aufnahmen als Produzent, oft in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk.
2010 gründete er den Verein Metropolmusik, der sich der Förderung der kreativen Musik in der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen widmet.
Seine Arbeit als Solist, mit eigenen kleinen und großen Ensembles, mit Orchestern, Chören und Bigbands wurde vielfach mit Preisen bedacht, darunter ein einjähriges artist-in-residence-Stipendium im kanadischen Montréal, mehrere Kulturpreise und zwei Nominierungen zum Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie der Hessische Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre (als Team-Mitglied von „Musik für Stummfilme“).










