Der Schlag­zeu­ger Oli Ru­bow liebt den Rhyth­mus, seit­dem er in die Hän­de klat­schen kann. Wur­de die mu­si­ka­li­sche Ent­wick­lung noch stark vom Jazz ge­prägt, so be­wegt er sich seit Ende der Neun­zi­ger lei­den­schaft­lich zwi­schen den ver­schie­dens­ten elek­tro­ni­schen Stil­rich­tun­gen der DJ-und Club-Kul­tur und be­geis­tert sich heu­te glei­cher­ma­ßen für die Äs­the­tik elek­tri­fi­zier­ter Beats, so­wie für das Hand­ge­mach­te, Im­pro­vi­sier­te.

Ne­ben sei­ner lang­jäh­ri­gen Zu­sam­men­ar­beit mit Bass­le­gen­de Hell­mut Hat­tler und den Lounge-Pio­nie­ren von ›De Phazz‹, gab es im­mer wie­der in­ter­es­san­te Gast­spie­le, bei­spiels­wei­se bei den ›Turn­ta­blero­cker‹, den Big­bands des HR und NDR, den ›Fan­tas­ti­schen Vier‹, bei ›Cro‹, ›Hen­rik Schwarz‹, oder ›Jaz­za­no­va‹. 

Der Wahl-Frank­fur­ter hat aber auch eine Ader für das Di­dak­ti­sche: ne­ben viel Ge­schrie­be­nem - zwei Lehr­bü­chern (›E-Beats am Drum­set‹, ›Das mo­der­ne Schlag­zeug­quar­tett‹), der Work­sho­prei­he ›Vom Zi­tat zum Ich‹ im drums&per­cus­sion Ma­ga­zin und dem seit 2006 in­ten­siv ge­führ­ten Web­log e-beats.net - gibt der lei­den­schaft­li­che Rhyth­mus­ge­stal­ter re­gel­mä­ßig Work­shops und un­ter­rich­tet seit dem WS2017/18 an der Frank­fur­ter Mu­sik­hoch­schu­le.