Ju­li­an Mörth wur­de 1990 in Rot­ter­dam ge­bo­ren und wuchs in Mainz auf, wo er im Al­ter von acht Jah­ren sei­nen ers­ten Kla­vier­un­ter­richt er­hielt. Von 2004-2009 war er Schü­ler am Pe­ter- Cor­ne­li­us- Kon­ser­va­to­ri­um in Mainz in den Fä­chern Kla­vier (Wolf­gang Nieß, Uwe Zeutz­heim), Kla­ri­net­te, Kom­po­si­ti­on (Ger­hard Fi­scher-Müns­ter) und Ge­sang (Joa­chim Keu­per). Von 2010- 2014 stu­dier­te er Ba­che­lor Kla­vier an der Jo­han­nes- Gu­ten­berg- Uni­ver­si­tät Mainz bei Prof. Ka­rin Ger­mer und Prof. An­drzej Pi­kul. Er ab­sol­vier­te au­ßer­dem meh­re­re Meis­ter­kur­se in Süd­frank­reich bei Ja­ni­ne La­ro­che und Prof. Jac­ques Rou­vier, so­wie in Po­len und Spa­ni­en bei Prof. An­drzej Pi­kul. Zu­dem nahm er 2012 wei­te­ren Kom­po­si­ti­ons­un­ter­richt bei Cord Mei­je­ring.

Seit 2021 stu­diert Ju­li­an Mörth Mas­ter Chor­lei­tung an der Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst Frank­furt bei Prof. Flo­ri­an Loh­mann.

 

Ju­li­an Mörth kom­po­niert seit sei­nem neun­ten Le­bens­jahr. Ne­ben ei­ni­gen Wer­ken für Kla­vier, ver­schie­de­ne Kam­mer­mu­sik­be­set­zun­gen und Or­ches­ter kom­po­niert er viel für Chor, an­ge­regt durch sei­ne sechs­jäh­ri­ge Mit­glied­schaft im Main­zer Dom­chor. Sein Ge­samt­werk um­fasst mitt­ler­wei­le über 100 Stü­cke.

Ju­li­an Mörth wur­de für sei­ne Wer­ke mehr­fach bei ver­schie­de­nen Kom­po­si­ti­ons­wett­be­wer­ben aus­ge­zeich­net, dar­un­ter beim In­ter­na­tio­nal Oran­ge Cho­ra­le of San Fran­cis­co Com­po­si­ti­on Com­pe­ti­ti­on und beim In­ter­na­tio­nal Ca­rol Com­po­si­ti­on Con­test des Bra­zos Val­ley Cho­ra­le in Te­xas. Es folg­ten wei­te­re Wett­be­werbs­sie­ge in Ame­ri­ka und Kroa­ti­en, so­wie Auf­füh­run­gen sei­ner Wer­ke u. a. in den USA, Me­xi­co und Eng­land.

 

Seit 2017 lei­tet Ju­li­an Mörth das Ebers­hei­mer Kam­mer­or­ches­ter, das schon ei­ni­ge sei­ner Wer­ke ur­auf­ge­führt hat. Au­ßer­dem lei­tet er ei­ni­ge klei­ne­re Ge­sangs­en­sem­bles, die sich re­gel­mä­ßig zu Pro­jek­ten tref­fen.

»Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.«Friedrich Wilhelm Nietzsche