Jean-Michel van Craenem

LehrauftragKorrepetitionFB1 Künstlerische Instrumentalausbildung

Jean-Mi­chel Van Crae­nem, ge­bo­ren 1968 in Brüs­sel, er­hielt sei­nen ers­ten Kla­vier­un­ter­richt im Al­ter von neun Jah­re. Schon vor sei­nem Kla­vier­stu­di­um war er be­reits mehr­fa­cher ers­ter Preis­trä­ger na­tio­na­ler Mu­sik­wett­be­wer­be, u.a. beim “Alex de Vries Prijs“ und beim “Con­cours Na­tio­nal de Mu­si­que“.

 

Wäh­rend sei­nes Stu­di­ums am “Kon­in­kli­jk Mu­ziek Con­ser­va­to­ri­um Brussel“ hat­te er das Glück, vier Jah­re lang in der Vio­lin­klas­se von Phil­ip­pe Hir­sh­horn zu be­glei­ten.

 

Von 1993 bis 1995 stu­dier­te er bei Prof. Iri­na Edel­stein an der Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst in Frank­furt/M. An­schlie­ßend stu­dier­te er in der So­lis­ten­klas­se von Prof. Oleg Mais­en­berg an der Stutt­gar­ter Mu­sik­hoch­schu­le, wo er 1997 das Kon­zert­ex­amen ab­sol­vier­te.

 

Sei­ne künst­le­ri­sche Viel­sei­tig­keit wur­de ge­prägt durch die Teil­nah­me an Meis­ter­kur­sen für Kam­mer­mu­sik bei Vas­si­ly Lo­ba­nov, Györ­gy Kur­tág und Mit­glie­dern des Al­ban Berg Quar­tet­tes, für Kla­vier bei Tamás Vásá­ry und für Lied­be­glei­tung bei Wolf­ram Rie­ger.

 

Er trat re­gel­mä­ßig in Bel­gi­en, den Nie­der­lan­den, Lu­xem­burg, Frank­reich, Ita­li­en, der Tsche­chi­sche Re­pu­blik und Deutsch­land auf und kon­zer­tier­te dort un­ter an­de­rem im Pa­lais des Be­aux Arts und im Théât­re de la Mon­naie in Brüs­sel, im Saal de Sin­gel in Ant­wer­pen, im Pa­laz­zo Lab­bia in Ve­ne­dig, in der Al­ten Oper Frank­furt so­wie im Rah­men des Schles­wig-Hol­stein-Mu­sik­fes­ti­vals. Die FAZ lob­te sei­ne „sou­ve­rä­ne In­ter­pre­ta­ti­ons­kunst“, die Frank­fur­ter Rund­schau sei­ne “mu­si­ka­li­sche In­tel­li­genz“, die Stutt­gar­ter Zei­tung “sein Tem­pe­ra­ment und au­ßer­ge­wöhn­li­ches Kön­nen, ge­paart mit ei­nem sen­so­ri­schen Ge­spür für die in der Mu­sik ver­bor­ge­nen Emo­tio­nen”. 

Van Crae­nem ist be­son­ders ge­fragt als Kam­mer­mu­si­ker und Kor­re­pe­ti­tor. In­ner­halb sei­nes breit­ge­fä­cher­ten Re­per­toires wid­met er sich mit be­son­de­rer Hin­ga­be der Li­te­ra­tur für Vio­li­ne und Kla­vier.

 

Zu sei­nen Kam­mer­mu­sik­part­nern zäh­len Ste­phan Pi­card, Nim­rod Guez und Ma­ko­to Ari­ka­wa, die So­pra­nis­tin Mat­hil­de Eti­en­ne und der Pia­nist Jan Po­liv­ka. Au­ßer­dem spiel­te er mit Gor­dan Ni­ko­litch (Kon­zert­meis­ter LSO) und Na­ta­lia Pri­sche­pen­ko (Ar­te­mis-Quar­tett). Mit dem bel­gi­schen En­sem­ble OXA­LYS ver­bin­det ihn eine lang­jäh­ri­ge Zu­sam­men­ar­beit.

 

Seit Ok­to­ber 1996 ist Van Crae­nem Lehr­be­auf­trag­ter an der Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst in Frank­furt/M, wo er ins­be­son­de­re die Klas­se von Prof. Ju­lia Fi­scher be­glei­te­te und ak­tu­ell die Klas­se von Prof. Ul­rich Edel­mann.