VORAUSHÖREN: LIVende Echos – Melodien der Kulturen

pressemitteilung

Vier Kla­ri­net­ten, eine Lei­den­schaft: Das in­ter­na­tio­nal aus­ge­zeich­ne­te Liv Quar­tet hat sich zum Ziel ge­setzt, das um­fang­rei­che Re­per­toire für Kla­ri­net­ten­quar­tett be­kann­ter zu ma­chen. 

In der Kam­mer­mu­sik­rei­he „Vor­aus­hö­ren“ brin­gen die Mu­si­ke­rin­nen – Gaia Gai­baz­zi, Laia Haro Ca­ta­lan, Naa­ma Cas­po Gold­stein und Da­nie­la Cos­ta Pin­ho – ein ab­wechs­lungs­rei­ches Pro­gramm ins Holz­hau­sen­schlöss­chen, das mu­si­ka­li­sche Tra­di­tio­nen ver­schie­de­ner Kul­tu­ren mit­ein­an­der ver­bin­det:

Auf dem Pro­gramm ste­hen Wer­ke von Paul Ben-Haim (Six Se­phar­dic Folk­songs), Ot­to­ri­no Re­spighi (An­ti­che dan­ze et arie per li­u­to, Sui­te Nr. 3), Fer­nan­do Lo­pes-Gra­ça (Sui­te Rústi­ca Nr. 2, op. 85, Sob­re Can­tos e Danças Tra­di­cio­nais Por­tu­gue­sas), Nar­cís Bonet (6 cançons po­pu­lars ca­ta­la­nes) und Cla­ra Schu­mann (aus: Lie­der, op. 12: IV. Liebst du um Schön­heit, XI. War­um willst du and­re fra­gen).

Der­zeit stu­diert das Liv Quar­tet an der HfMDK im Mas­ter­stu­di­en­gang Kam­mer­mu­sik bei Prof. Jaan Bos­sier und Prof. Tim Vog­ler. Nach Auf­trit­ten in Frank­furt, Ber­lin und Frank­reich so­wie ei­ner Kon­zert­rei­se durch Spa­ni­en ist das En­sem­ble er­neut zu Gast bei der Frank­fur­ter Bür­ger­stif­tung im Holz­hau­sen­schlöss­chen.

Die Kon­zert­rei­he "Vor­aus­hö­ren"

Ge­mein­sam mit der Frank­fur­ter Bür­ger­stif­tung im Holz­hau­sen­schlöss­chen hat die Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst Frank­furt (HfMDK) vor zwei Jah­ren die­se be­son­de­re Kon­zert­rei­he für Kam­mer­mu­sik ins Le­ben ge­ru­fen.

Mit ih­ren Kon­zert­pro­gram­men ver­fol­gen die aus­ge­wähl­ten ex­zel­len­ten En­sem­bles ei­nen je­weils ei­gen­stän­di­gen, in­no­va­ti­ven Ver­mitt­lungs­an­satz und er­wei­tern das gän­gi­ge Re­per­toire.

Zu­vor muss­ten sich die En­sem­bles mit ei­nem pro­fes­sio­nel­len Kon­zept be­wer­ben – und durf­ten da­bei pro­gram­ma­tisch nicht auf aus­ge­tre­te­nen Pfa­den un­ter­wegs sein.
Hin­ter­grund­ge­dan­ke ist: Wie er­stellt man gute Pro­gram­me, und wie fasst man sie mit kon­zep­tio­nel­len Ge­dan­ken in Wor­te und in eine an­spre­chen­de, Form?

Da­bei sol­len alle Pro­gram­me das Werk ei­ner Kom­po­nis­tin oder ei­nes le­ben­den Kom­po­nis­ten ent­hal­ten. Au­ßer­dem soll eine schlüs­si­ge Dra­ma­tur­gie so­wie ein in­no­va­ti­ver Mu­sik­ver­mitt­lungs­an­satz er­kenn­bar sein. Das heißt, die Pro­gram­me kön­nen mo­de­riert oder dem Pu­bli­kum auf eine an­de­re in­no­va­ti­ve Art ver­mit­telt wer­den.

 

4 Klarinettistinnen

Pressefoto: Liv Quartet; Foto: Tadas Almantas

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