VORAUSHÖREN: „Erfinden“ mit dem Elster Trio und Sunghyun Lee

pressemitteilung

Viel­leicht ha­ben Sie die drei jun­gen Mu­si­ker in der ver­gan­ge­nen Wo­che im Mo­zart­saal der Al­ten Oper Frank­furt in der Fi­nal­run­de des dies­jäh­ri­gen In­ter­na­tio­na­len Schu­mann Kam­mer­mu­sik­preis Frank­furt er­lebt? Dort er­spiel­te sich das Els­ter Trio mit Was­si­li Wohl­ge­muth, Da­vi­de Car­las­sa­ra und Ja­co­po Gio­van­ni­ni den zwei­ten Preis.  

Die drei ver­bin­det die Lie­be zur Kam­mer­mu­sik mit dem Wunsch nach neu­en Klang­wel­ten so­wohl in klas­si­schem als auch in zeit­ge­nös­si­schem Re­per­toire.

2022 ge­grün­det, ge­wann das Trio be­reits meh­re­re Prei­se, u.a. den Kam­mer­mu­sik­wett­be­werb der Po­ly­tech­ni­schen Ge­sell­schaft Frank­furt 2024.
Dar­über hin­aus be­geis­ter­te es sein Pu­bli­kum u. a. im Gohli­ser Schlöss­chen in Leip­zig und im Schloss Stad­tha­gen und tritt in der kom­men­den Sai­son u. a. beim Rhein­gau Mu­sik Fes­ti­val so­wie bei den Fest­spie­len Meck­len­burg-Vor­pom­mern auf.

Seit Ok­to­ber 2023 stu­diert das Els­ter Trio an der Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst Frank­furt (HfMDK) bei Prof. An­ge­li­ka Merk­le. Es ist Sti­pen­di­at der Jeu­nesses Mu­si­ca­les Deutsch­land und er­hielt kürz­lich das En­sem­blesti­pen­di­um der HfMDK.
Im Be­reich zeit­ge­nös­si­sche Mu­sik ar­bei­tet das Trio eng mit dem Kom­po­nis­ten Sung­hyun Lee zu­sam­men, des­sen Werk „Biit­deul“ es 2024 ur­auf­führ­te.
Beim Vor­aus­hö­ren-Kon­zert am 27. März prä­sen­tiert es sein Stück „Wun­der­kam­mer“.

Sung­hyun Lee (*1995) ist der­zeit Re­si­denz­kom­po­nist bei der IEMA und wird am Kon­zert­abend ei­nen Ein­blick in sei­ne Ar­beit ge­ben. Er­gänzt wird das Pro­gramm durch Mu­sik von Amy Be­ach, El­liott Car­ter und Lud­wig van Beet­ho­ven.
Der Kom­po­nist aus Seo­ul/Süd­ko­rea er­hielt sei­nen Ba­che­lor-Ab­schluss von der Seo­ul Na­tio­nal Uni­ver­si­ty und schloss sein Mas­ter-Stu­di­um an der Ac­ca­de­mia Na­zio­na­le di San­ta Ce­ci­lia in Ita­li­en mit Aus­zeich­nung ab. Wäh­rend sei­nes Stu­di­ums wur­de er von Kom­po­nist*in­nen wie Un­suk Chin, Ivan Fede­le, Oli­ver Schnel­ler und Uzong Choe be­treut. Sei­ne Wer­ke wur­den bei re­nom­mier­ten Fes­ti­vals und Kon­zer­ten welt­weit auf­ge­führt, dar­un­ter die ISCM World Mu­sic Days, das Ton­gye­ong In­ter­na­tio­nal Mu­sic Fes­ti­val, das Avan­ti! Mu­sik­fes­ti­val, Fes­ti­val Con­tras­ti, Como Con­tem­pora­ry Fes­ti­val, Mise-en Fes­ti­val und vie­len wei­te­ren.

Die Kon­zert­rei­he "Vor­aus­hö­ren"

Ge­mein­sam mit der Frank­fur­ter Bür­ger­stif­tung im Holz­hau­sen­schlöss­chen hat die Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst Frank­furt (HfMDK) vor zwei Jah­ren die­se be­son­de­re Kon­zert­rei­he für Kam­mer­mu­sik ins Le­ben ge­ru­fen.
Mit ih­ren Kon­zert­pro­gram­men ver­fol­gen die aus­ge­wähl­ten ex­zel­len­ten En­sem­bles ei­nen je­weils ei­gen­stän­di­gen, in­no­va­ti­ven Ver­mitt­lungs­an­satz und er­wei­tern das gän­gi­ge Re­per­toire.
Zu­vor muss­ten sich die En­sem­bles mit ei­nem pro­fes­sio­nel­len Kon­zept be­wer­ben – und durf­ten da­bei pro­gram­ma­tisch nicht auf aus­ge­tre­te­nen Pfa­den un­ter­wegs sein. Hin­ter­grund­ge­dan­ke ist: Wie er­stellt man gute Pro­gram­me, und wie fasst man sie mit kon­zep­tio­nel­len Ge­dan­ken in Wor­te und in eine an­spre­chen­de, Form?
Da­bei sol­len alle Pro­gram­me das Werk ei­ner Kom­po­nis­tin oder ei­nes le­ben­den Kom­po­nis­ten ent­hal­ten. Au­ßer­dem soll eine schlüs­si­ge Dra­ma­tur­gie so­wie ein in­no­va­ti­ver Mu­sik­ver­mitt­lungs­an­satz er­kenn­bar sein. Das heißt, die Pro­gram­me kön­nen mo­de­riert oder dem Pu­bli­kum auf an­de­re, in­no­va­ti­ve Art ver­mit­telt wer­den.

Mit freund­li­cher Un­ter­stüt­zung vom Ro­ta­ry Club Frank­furt Rö­mer (Ar­beits­sti­pen­di­en) und dem Freun­des- und För­der­kreis der Frank­fur­ter Bür­ger­stif­tung.

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