Redjep Hajder zeigt „NACH UNS DIE ANGST“ in Mainz und Gießen

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Clan­kri­mi­na­li­tät, Sil­ves­ter­nacht und ge­mach­te Zäh­ne. Der Dis­kurs um Mi­gra­ti­on und Asyl wird seit Jahr­zehn­ten von ver­zerr­ten Fak­ten, an­ti­mi­gran­ti­schen Kampf­be­grif­fen und ge­ziel­ten Lü­gen ge­prägt. Im Stru­del der Bou­le­vard­pres­se wer­den Ge­set­ze ver­schärft, po­li­zei­li­che Maß­nah­men er­grif­fen, und es wird ein zu­neh­mend ra­di­ka­les Vo­ka­bu­lar rech­ter Par­tei­en ge­för­dert. Im Kreuz­feu­er der ver­schie­de­nen Pro­jek­ti­ons­ver­su­che fin­den sich drei Men­schen wie­der, die auf ihre je­weils ei­ge­ne Art ver­su­chen, ihr Exis­tenz­an­recht in der Ge­sell­schaft zu er­kämp­fen. Drei ehe­mals enge Freun­de be­geg­nen sich und wer­den von ih­ren un­ter­schied­li­chen Stra­te­gi­en und Idea­len aus­ein­an­der­ge­trie­ben. Eine von ih­nen hat ei­nen ver­hee­ren­den Ro­man über ihr ge­mein­sa­mes Auf­wach­sen ge­schrie­ben. Doch von wel­chen Vor­ur­tei­len ist ihr Blick­win­kel ge­prägt? Nach uns die Angst be­leuch­tet das Auf­wach­sen in ver­schie­de­nen Wel­ten, die Dy­na­mik kon­kur­rie­ren­der Ge­schlech­ter­rol­len, die Kom­ple­xi­tät iden­ti­täts­stif­ten­der Kol­lek­ti­ve und fragt, wer ei­gent­lich die­se Ge­schich­ten er­zählt und mit wel­chem Recht sie das tun.

Re­gie: Red­jep Haj­der
Dra­ma­tur­gie: An­ton Svo­bo­da
Schau­spiel: Da­ni­el Krims­ky, Ami­na Me­rai, Ar­sal­an Nai­mi
Büh­ne: Va­le­ria Cas­taño Mo­re­no
Kos­tüm: Mir­jam Kie­fer
Sound­de­sign: Bar­na­bas Voll­mar

mit Tex­ten von An­nie Ernaux, Edu­ard Lou­is, Fik­ri Anil Altin­tas, Fat­ma Ay­d­e­mir, Sa­sha Ma­ri­an­na Salz­mann

Hin­weis: Ex­pli­zi­te Spra­che, Häus­li­che Ge­walt, Po­li­zei­ge­walt, Ras­sis­mus; plötz­li­che Lich­t­än­de­run­gen, to­ta­le Dun­kel­heit, hohe Laut­stär­ke, Stro­bo­sko­plicht, un­er­war­te­te, plötz­li­che Ge­räu­sche, Rauch/Ne­bel, Dar­stel­lung von Ge­walt

Dau­er: ca. 1 Stun­de 10 Mi­nu­ten

Auf­füh­run­gen

Frei­tag, 10. Mai 2024, um 20 Uhr
PLUG&PLAY Thea­ter­fes­ti­val für jun­ge Re­gie
U17, Staats­thea­ter Mainz, Ge­org-Mol­ler-Pas­sa­ge, 55116 Mainz
In­fos und Ti­ckets

Sams­tag, 28. Juni 2024, um 20 Uhr
Hes­si­sche Thea­ter­ta­ge 2024
Klei­nes Haus Stadt­thea­ter Gie­ßen, Süd­an­la­ge 1, 35390 Gie­ßen
In­fos und Ti­ckets

Hintereinander stehend sind drei Personen zu sehen, im Anschnitt bis zur Hüfte. Vorn steht eine Frau in einer schwarzen Lederjacke und Lederkappe auf dem Kopf, an sie lehnt sich seitlich rechts hinten ein Mann, er verbirgt seinen Kopf an ihrer Schulter. Links im Hintergrund ein zweiter Mann, der nach vorn starrt.
Zwei Personen stehen nebeneinander, sie sind zu sehen bis zum Knie. Links eine Frau mit hellem Schal, weißer Hose und roter Jacke. Sie hat die linke Hand gehoben und zeigt mit dem Zeigefinger auf einen Mann, der rechts neben ihr steht. Der Mann trägt eine schwarze Lederjacke und blaue Nike Sporthose, er hat die Hände seitlich an seine Wangen geschlagen und blickt verzweifelt.
Drei einzelne Stellwände, weiß und leicht transparent, mit jeweils einer Metallbrüstung davor sind schräg gegeneinaner angeordnet, am linken Rand ist ein Mann zu sehen, in der Mitte eine Frau. An den Metallbrütungen hängen Kleidungsstücke und Taschen.
Ein Ausschnitt eines Bühnenraumes, im Hintergrund zwei weiße, halbtransparente Stellwände mit Metallbrüstung davor. Im Vordergrund hockt ein Mann in Turnschuhen und Adidas Trainingsanzug, er schaut fragend nach rechts.
Auf dem Bild sind drei Personen in einem Bühnenraum zu sehen. Rechts zwei Männer, einer davon liegt bäuchlings am Boden, der andere kniet mit einem Knie auf ihm und drückt ihn nieder. Links daneben hockt eine Frau in Jeans, Turnschuhen und roter Jacke, die auf den am Boden liegenden Mann blickt.

Beteiligte Studierende

Redjep Hajder
(Foto: Jessica Schäfer)

Redjep Hajder

Regie (Bachelor of Arts)
Arsalan Naimi
(Foto: Kateryna Kozynska)

Arsalan Naimi

Schauspiel (Diplom)
Foto
(Foto: Colin Lee)

Daniel Krimsky

Schauspiel (Diplom)