Förderpreis gestiftet von Walter H. Krämer 2022

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Mit dem För­der­preis für jun­ge Schau­spie­ler*in­nen ge­stif­tet von Wal­ter H. Krä­mer wür­digt die HfMDK be­reits seit 2012 her­aus­ra­gen­de künst­le­ri­sche Leis­tun­gen im Aus­bil­dungs­be­reich Schau­spiel. Die dies­jäh­ri­ge Preis­ver­ga­be fand am 10.06.2022 in der HfMDK statt.

Den mit 600 Euro do­tier­ten För­der­preis kön­nen die jun­gen Künst­ler*in­nen sinn­voll für ih­ren ei­ge­nen Be­rufs­ein­stieg nut­zen.

In die­sem Jahr ging der För­der­preis an zwei ukrai­ni­sche Schau­spie­ler*in­nen, die seit kur­zem an der HfMDK stu­die­ren: Ana­sta­siia Struz­hak und Ar­sal­an Nai­mi. Die HfMDK möch­te den Stu­die­ren­den ein neu­es, künst­le­ri­sches Zu­hau­se ge­ben. Ma­ri­on Tiedt­ke be­ton­te in ih­rer An­spra­che zur Preis­ver­ga­be:

 

"We all be­lie­ve in art here. Art is a school of free­dom and de­mo­cra­cy. This is our main in­ten­ti­on: We will fight with art and our art form is ac­ting."

Der För­der­preis kön­nen Ana­sta­siia Struz­hak und Ar­sal­an Nai­mi nut­zen, um pro­fes­sio­nel­le Be­wer­bungs­ma­te­ria­li­en zu er­stel­len. Die bei­den Künst­ler*in­nen möch­ten neue pro­fes­sio­nel­le Por­trät­auf­nah­men und ein "About me"-Vi­deo von sich auf­neh­men las­sen.

» In den vielen Jahren gab es Preisträger*innen, die heute an großen Theatern spielen wie Elias Eilinghoff am Volkstheater Wien, die an mittleren Theatern engagiert sind, wie Julia Staufer in Tübingen oder Philipp Ledun in Neuss, oder an kleineren Theatern wie Katharina Kurschat in Krefeld oder gar frei arbeiten wie Paula König, die international unterwegs ist, und wie demnächst Nicolai Gonther, der als Schauspieler und Musiker mit eigener Band in Berlin ansässig werden will. Die Lebenswege sind also grundverschieden, und dennoch war der Förderpreis für jede/jeden dieser Alumni eine Ermutigung, den eigenen Weg weiterzugehen. «Ausbildungsdirektorin Prof. Marion Tiedtke
Porträt von Marion Tiedtke
(Foto: Birgit Hupfeld)

Die HfMDK be­dankt sich herz­lich bei Wal­ter H. Krä­mer für die Un­ter­stüt­zung ih­rer jun­gen Schau­spie­ler*in­nen!