„Der sensible Gigant“ – ein langer Abend für Max Reger zum 150. Geburtstag

pressemitteilung

Max Re­ger, des­sen 150. Ge­burts­tag wir in die­sem Jahr be­ge­hen, ge­hört zu den kom­pro­miss­lo­ses­ten und gleich­zei­tig sen­si­bels­ten Kom­po­nis­ten­per­sön­lich­kei­ten der Spät­ro­man­tik. Paul Hin­de­mith be­zeich­ne­te ihn als den „letz­ten Gi­gan­ten“, an­de­re mach­ten sich über ihn lus­tig – und auch sein Werk um­fasst alle Ex­tre­me des Aus­drucks, der Schlicht­heit und Kom­pli­ziert­heit, der Län­gen. Ge­nug, um sich ei­nen Abend lang in un­ter­schied­lichs­ten Be­set­zun­gen die­ser fas­zi­nie­ren­den Klang­spra­che zu wid­men, ei­ner Spra­che, die in ih­rer un­ver­gleich­li­chen Har­mo­nik und voll­ende­ten Form ih­res­glei­chen sucht.

Zwi­schen Tra­di­ti­on und ra­di­ka­lem Mo­der­nis­mus

Im Lau­fe sei­nes kur­zen, nur 43 Jah­re lan­gen Le­bens ent­fal­te­te Max Re­ger in al­len Be­rei­chen der Kla­vier- und Kam­mer­mu­sik, des Lie­des, der geist­li­chen und welt­li­chen Chor­mu­sik, spä­ter auch im or­ches­tra­len Be­reich so­wie dem ora­to­ri­schen Chor­werk und nicht zu­letzt mit sei­nen Or­gel­kom­po­si­tio­nen ein breit ge­fä­cher­tes Œu­vre.

So spie­gelt denn auch das Pro­gramm des Kon­zert­abends am 23. Juni qua­si das Le­ben bzw. ver­schie­de­ne Schaf­fens­pe­ri­oden des ge­bür­ti­gen Ober­pfäl­zers: Von Opus 2 bis Opus 132 a um­fasst es in chro­no­lo­gi­scher Rei­hen­fol­ge un­ter­schied­lichs­te In­stru­men­tal­kom­po­si­tio­nen, Kam­mer­mu­sik und Kam­mer­chor­wer­ke.

Das Pu­bli­kum kann die Kon­trast­fül­le die­ser aus­drucks­star­ken Mu­sik er­le­ben: mal ge­wal­tig, kraft­voll, viel­schich­tig kom­plex, voll enor­mer klang­li­cher Dich­te und tech­ni­scher Vir­tuo­si­tät; mal an­mu­tig, klar, emp­find­sam, zart und ver­söhn­lich. Und es kann die rät­sel­haf­te Per­sön­lich­keit ei­nes der wich­tigs­ten Kom­po­nis­ten des frü­hen 20. Jahr­hun­derts ent­de­cken: ein sen­si­bles „Kom­bi­na­ti­ons­ge­nie“ zwi­schen Tra­di­ti­on und ra­di­ka­lem Mo­der­nis­mus.

Termin & Tickets

Die Mit­wir­ken­den

So­phia Jaf­fé (Vio­li­ne)
Ta­bea Zim­mer­mann (Vio­la)
Hans­ja­cob Sta­emm­ler (Kla­vier)
Kam­mer­chor der HfMDK (Lei­tung: Flo­ri­an Loh­mann)
Cars­ten Wie­busch (Or­gel, Kla­vier)
Heday­et Djed­di­kar (Kla­vier)
Tim Vog­ler (Vio­li­ne)
Jan Ickert (Vio­lon­cel­lo)
Liv-Quar­tett
Lu­cas Fels (Vio­lon­cel­lo)
Oli­ver Kern (Kla­vier)
Stu­die­ren­de der HfMDK

Konzertprogramm

Pres­se­kon­takt