ProDiMuk bei der ISME World Conference in Montréal



Das Forschungsprojekt ProDiMuk war bei der World Conference der International Society for Music Education (ISME) in Montréal vertreten. Vom 20. bis 24. Juli 2026 präsentierten Prof. Dr. Juliane Gerland und Rabea Beier das Projekt mit zwei Beiträgen vor internationalem Fachpublikum und vernetzten sich mit Kolleg*innen.
Ein Vortrag gab Einblick in erste Ergebnisse aus dem Projekt ProDiMuk („Professionalisierung diversitätssensibler Praxis in der musikalisch-kulturellen Bildung“). Der zweite Beitrag widmete sich dem methodischen Forschungsdesign von ProDiMuk und dem damit verbundenen Dissertationsprojekt von Rabea Beier.
ProDiMuk untersucht inklusive musikalisch-kulturelle Bildung und nimmt dabei auch Differenzsetzungen und exkludierende Mechanismen in den Blick. Das Verbundprojekt betrachtet zwei unterschiedliche Bildungskontexte: den Musikunterricht an inklusiven Schulen und Förderschulen (Teilprojekt an der Leibniz Universität Hannover) sowie den inklusionsorientierten Unterricht an Musikschulen (Teilprojekt an der HfMDK Frankfurt). Ziel ist es, die gewonnenen Erkenntnisse in Praxisfelder zu übertragen und Impulse für eine inklusionsorientierte musikalisch-kulturelle Bildungspraxis sowie für Hochschullehre und Weiterbildung zu setzen.
ProDiMuk ist ein Kooperationsprojekt des Instituts für Sonderpädagogik an der Universität Hannover und der Professur für Empirische Musikpädagogik an der HfMDK Frankfurt. Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des BMBFSFJ (Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend) unter dem Förderkennzeichen 01JKT2401B. Das Projekt läuft von 2024 bis 2027. An der Universität Hannover wird das Projekt betreut von Prof. Dr. Imke Niedek und Felix Kappeller. (Ein Link zum dortigen Teilprojekt findet sich hier.) An der HfMDK Frankfurt wird das Teilprojekt ProDiMuk-M durchgeführt und dabei von Prof. Dr. Juliane Gerland und Rabea Beier betreut.



