Neue Professor*innen im Sommersemester 2026

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Dr. Ju­lia­ne Ger­land ist Pro­fes­so­rin für Em­pi­ri­sche Mu­sik­päd­ago­gik im Fach­be­reich 2

Prof. Dr. Ju­lia­ne Ger­land stu­dier­te In­stru­men­tal­päd­ago­gik mit dem künst­le­ri­schen Haupt­fach klas­si­sche Gi­tar­re/Ne­ben­fach Fa­gott und EMP, so­wie Mu­sik­the­ra­pie. Im Stu­di­um und in Pra­xis­pha­sen der Mu­sik­the­ra­pie la­gen ihre Schwer­punk­te im Kon­text Kin­der- und Ju­gend­psych­ia­trie und -psy­cho­the­ra­pie, so­wie in der Kin­der- und Ju­gend-On­ko­lo­gie/Hä­ma­to­lo­gie. An­schlie­ßend pro­mo­vier­te sie im Be­reich Mu­sik in der Son­der­päd­ago­gik. Sie un­ter­rich­te­te über 10 Jah­re EMP, Fa­gott und Gi­tar­re an der Mu­sik­schu­le der Stadt Dort­mund, u.a. im Pro­gramm Je­dem Kind ein In­stru­ment. Seit April 2026 ist sie Pro­fes­so­rin für em­pi­ri­sche Mu­sik­päd­ago­gik an der HfMDK Frank­furt. Von 2023 – 2026 war sie Pro­fes­so­rin für Mu­sik­päd­ago­gik mit dem Schwer­punkt son­der­päd­ago­gi­sche För­de­rung und In­klu­si­on am In­sti­tut für Mu­sik­päd­ago­gik der Uni­ver­si­tät Müns­ter. Zu­vor hat­te sie die Pro­fes­sur für Mu­sik in kind­heits­päd­ago­gi­schen und so­zia­len Fel­dern an der Hoch­schu­le Bie­le­feld und die Ju­ni­or­pro­fes­sur für Kul­tu­rel­le Bil­dung und In­klu­si­on an der Uni­ver­si­tät Sie­gen inne. Ihre Ar­beits­schwer­punk­te lie­gen im Be­reich Mu­sik­päd­ago­gik und In­klu­si­on so­wie Mu­sik­schul­for­schung, ins­be­son­de­re be­zo­gen auf Pro­fes­sio­na­li­sie­rungs­pro­zes­se für Lehr­kräf­te in mu­si­zier­päd­ago­gi­schen Kon­tex­ten. So be­schäf­tigt sie sich mit grund­le­gen­den Fra­ge­stel­lun­gen für Mu­si­zier­päd­ago­gik in ei­ner sich trans­for­mie­ren­den Ge­sell­schaft.

»Ich freue mich sehr darauf, an der HfMDK die Forschung zur Musikalischen Bildung in einer sich transformierenden Gesellschaft voranzubringen – insbesondere im Kontext Musikschule – und so hoffentlich wertvolle Impulse für künstlerische, pädagogische und wissenschaftliche Praxis setzen zu können!«Prof. Dr. Juliane Gerland

HfMDK-Alum­na Ales­san­dra Cor­ti ist Ver­tre­tungs­pro­fes­so­rin für Zeit­ge­nös­si­schen Tanz im Fach­be­reich 3

Die Ita­lie­ne­rin Ales­san­dra Cor­ti ist Cho­reo­gra­fin, Per­for­me­rin und Tanz­päd­ago­gin und lebt in Mainz. Ales­san­dra schloss 2001 ihr Stu­di­um an der Ci­vi­ca Scuo­la di Tea­tro Pao­lo Gras­si in Mai­land ab. Im sel­ben Jahr zog sie nach Deutsch­land, wo sie bis heu­te lebt und ar­bei­tet. In ih­rer mehr als 20-jäh­ri­gen Kar­rie­re war Ales­san­dra vor al­lem als Tän­ze­rin und Cho­reo­gra­fin an ver­schie­de­nen deut­schen Staats­thea­tern tä­tig, dar­un­ter das Bre­mer Thea­ter, das Ol­den­bur­gi­sche Staats­thea­ter und das Staats­thea­ter Mainz. Sie hat mit in­ter­na­tio­nal re­nom­mier­ten Cho­reo­gra­fen wie Gar­ry Ste­wart, Guy Weiz­mann und Roni Ha­ver, Ina Chris­tel Jo­han­nes­sen, Omar Ra­jeh, Ann Van den Broek, Koen Au­gus­ti­j­nen und Ro­sal­ba Tor­res, Jo Strøm­gren, Alex­an­dra Wai­er­stall, Sharon Eyal und Wen Hui zu­sam­men­ge­ar­bei­tet. Ne­ben ih­rer Tanz­kar­rie­re ent­wi­ckelt Ales­san­dra ihre cho­reo­gra­fi­sche For­schung rund um das Kon­zept des Sto­ry­tel­ling und lo­tet da­bei die fei­ne Ba­lan­ce zwi­schen Rea­li­tät und Fik­ti­on aus. Ihre Ar­beit be­wegt sich flie­ßend zwi­schen Tanz, Thea­ter und bil­den­der Kunst. Sie hat Wer­ke für Kom­pa­ni­en wie tanz­mainz und die Bal­lett­Com­pa­gnie Ol­den­burg so­wie für das Thea­ter Wre­de+, das Schau­spiel­haus Es­sen und das Thea­ter Ober­hau­sen ge­schaf­fen. Zu ih­ren cho­reo­gra­fi­schen Ar­bei­ten ge­hö­ren auch Stü­cke für jun­ges Pu­bli­kum und So­lo­per­for­man­ces. Ales­san­dra ist Ab­sol­ven­tin des MA CoDE an der HfMDK.

Tho­mas Hu­ber ist Ver­tre­tungs­pro­fes­sor für Rol­len- und Sze­nen­stu­di­um im Fach­be­reich 3

Tho­mas Hu­ber ab­sol­vier­te sei­ne Schau­spiel­aus­bil­dung an der Folk­wangschu­le in Es­sen-Wer­den. Von 1989 bis 1993 ge­hör­te er zum En­sem­ble des Na­tio­nal­thea­ters Mann­heim, da­nach wech­sel­te er an das Düs­sel­dor­fer Schau­spiel­haus. Von 2005 bis 2009 war er En­sem­ble­mit­glied am Schau­spiel Leip­zig und von 2009 bis 2016 im En­sem­ble des Schau­spiel Frank­furt, an­schlie­ßend war er En­sem­ble­mit­glied am Re­si­denz­thea­ter. Er ar­bei­te­te u. a. mit Ka­rin Bei­er, Da­vid Bösch, Ma­te­ja Ko­lež­nik, Tina La­nik, Hans Neu­en­fels, Amé­lie Nier­mey­er, Oli­ver Ree­se und Mi­cha­el Thal­hei­mer zu­sam­men. Par­al­lel dazu ent­wi­ckel­te er eine in­ten­si­ve Ar­beit für Film und Fern­se­hen und über­nahm viel­fäl­ti­ge Rol­len – vom un­auf­fäl­li­gen Fa­mi­li­en­va­ter bis zur zwie­lich­ti­gen Fi­gur. Er wirk­te auch in in­ter­na­tio­na­len Pro­duk­tio­nen mit und wur­de für sei­ne Leis­tun­gen mehr­fach aus­ge­zeich­net. Ne­ben sei­ner schau­spie­le­ri­schen Tä­tig­keit über­setz­te er Stü­cke un­ter an­de­rem von Ten­nes­see Wil­liams, Eric Bo­gosi­an, Tim Firth und Tim Crouch.

»Die Begegnungen mit den jungen Schauspieler*innen führt mich unweigerlich zu dem hin, was ich selbst einmal war (und noch immer bin). Das Theater verändert sich ständig. Was bleibt, ist das Fundament auf dem der Spieler sich bewegt. Höchste Freiheit bei gleichzeitiger Kontrolle. Das will ich erreichen. Wir sehen uns auf der Probebühne!«Thomas Huber

Ken Schu­mann ist Ver­tre­tungs­pro­fes­sor für Strei­cher­kam­mer­mu­sik im Fach­be­reich 1

Ken Schu­mann ist Gei­ger und Kam­mer­mu­si­ker. Er stu­dier­te Vio­li­ne bei Zak­har Bron an der Hoch­schu­le für Mu­sik und Tanz Köln so­wie bei Tho­mas Bran­dis und Hei­me Mül­ler an der Mu­sik­hoch­schu­le Lü­beck. Wich­ti­ge kam­mer­mu­si­ka­li­sche Im­pul­se er­hielt er un­ter an­de­rem vom Al­ban Berg Quar­tett, von Rai­ner Schmidt (Ha­gen Quar­tett) so­wie von Eber­hard Feltz. 2009 grün­de­te er das Schu­mann Quar­tett, mit dem er in­ter­na­tio­nal kon­zer­tiert und zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen er­hielt, dar­un­ter den Opus Klas­sik und den Preis der deut­schen Schall­plat­ten­kri­tik. Ne­ben sei­ner Kon­zert­tä­tig­keit wid­met er sich in­ten­siv der päd­ago­gi­schen Ar­beit und gibt in­ter­na­tio­nal Meis­ter­kur­se für Vio­li­ne und Kam­mer­mu­sik.

»In meiner Lehre versuche ich, gemeinsam mit den Studierenden die Musik immer wieder neu zu entdecken und sie zu eigenen musikalischen Lösungen zu ermutigen.«Ken Schumann

El­naz Sey­e­di ist Ver­tre­tungs­pro­fes­so­rin für Kom­po­si­ti­on und Mu­sik­theo­rie im Fach­be­reich 2

El­naz Sey­e­di stu­dier­te Kom­po­si­ti­on bei Young­hi Pagh-Paan, Jörg Bir­ken­köt­ter, Gün­ter Stein­ke, Cas­par Jo­han­nes Wal­ter und Mi­cha­el Reu­den­bach an der Hoch­schu­le für Küns­te Bre­men, der Folk­wang Uni­ver­si­tät der Küns­te Es­sen und der Hoch­schu­le für Mu­sik Ba­sel. Sie war Sti­pen­dia­tin der Fried­rich-Ebert-Stif­tung, des DAAD und der En­sem­ble Mo­dern Aka­de­mie (IEMA) Frank­furt am Main. Wei­te­re Prei­se und Sti­pen­di­en u.a. Bernd Alois Zim­mer­mann Sti­pen­di­um der Stadt Köln, Stutt­gar­ter Kom­po­si­ti­ons­preis, Auf­ent­halts­sti­pen­di­um der Bar­tels Fon­da­ti­on in Ba­sel, Künst­ler­hof Schrey­ahn, Jun­ge Aka­de­mie der Aka­de­mie der Küns­te in Ber­lin, Vil­la Wald­ber­ta in Mün­chen, Deut­sches Stu­di­en­zen­trum in Ve­ne­dig und Ci­vi­tel­la Ra­nie­ri Foun­da­ti­on. Auf­füh­run­gen u.a. im Rah­men der Do­nau­eschin­ger Mu­sik­ta­ge, Lu­cer­ne Fes­ti­val, Wit­te­ner Tage für Neue Kam­mer­mu­sik, Wien Mo­dern, Darm­städ­ter Fe­ri­en­kur­se, Bi­en­na­le Arte – La Bi­en­na­le di Ve­ne­zia, Eclat Fes­ti­val Stutt­gart, Gau­dea­mus Mu­zie­kweek Ut­recht, Ul­tra­schall Fes­ti­val für Neue Mu­sik Ber­lin, Hud­ders­field Con­tem­pora­ry Mu­sic Fes­ti­val, Fes­ti­val Mix­tur Bar­ce­lo­na, Now! Fes­ti­val Es­sen, Bi­en­na­le ak­tu­el­ler Mu­sik Bre­men und Tehr­an Elec­troacoustic Mu­sic Fes­ti­val. Ihr Por­trät CD „a sun of one's own“ wur­de 2024 bei der Edi­ti­on zeit­ge­nös­si­scher Mu­sik/Wergo ver­öf­fent­licht. Sey­edis Kom­po­si­tio­nen er­schei­nen im To­pus Mu­sik­ver­lag, Ber­lin.

»Aus meinem Jahr (2018/19) an der Ensemble Modern Akademie habe ich die HfMDK und auch die Stadt Frankfurt in sehr guter Erinnerung und freue mich, zurückzukommen und mit den Studierenden arbeiten zu dürfen.«Elnaz Seyedi

Willkommen!

Porträt von Juliane Gerland
(Foto: Susi Freitag)

Prof. Dr. Juliane Gerland

ProfessurEmpirische Musikpädagogik
Portrait Alessandra Corti
(Foto: Andreas J. Etter)

Alessandra Corti

VertretungsprofessurZeitgenössischer Tanz
Porträt von Thomas Huber
(Foto: Nils Schwarz)

Thomas Huber

VertretungsprofessurRollen- und Szenenstudium
Porträt von Ken Schumann
(Foto: Marco Borggreve)

Ken Schumann

VertretungsprofessurStreicherkammermusik
Porträt von Elnaz Seyedi
(Foto: Roya Noorinezhad)

Elnaz Seyedi

VertretungsprofessurKomposition/Musiktheorie