FALLING INTO TIME

Gruppe
(Photo: Daniel Blattmann)
pressemitteilung

Was pas­siert, wenn ba­ro­cke Klang­wel­ten auf zeit­ge­nös­si­schen Tanz tref­fen? Wenn rhyth­mi­sche Ek­sta­se zwi­schen Ta­ran­tel­la, Tech­no und Per­cus­sion auf cho­reo­gra­fi­sche Prä­zi­si­on trifft? Mit FAL­LING INTO TIME prä­sen­tie­ren Stu­die­ren­de des Stu­di­en­gangs BA­tanz der Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst Frank­furt (HfMDK) vom 28. bis 30. Mai 2026 im Künst­ler*in­nen­haus Mou­son­turm drei Tanz­aben­de, die je­weils un­ter­schied­li­che Zei­ten, Sti­le und künst­le­ri­sche Hand­schrif­ten mit­ein­an­der ver­schrän­ken.

Ins­ge­samt sechs cho­reo­gra­fi­sche Ar­bei­ten – dar­un­ter drei Ur­auf­füh­run­gen – er­öff­nen dem Pu­bli­kum ein viel­schich­ti­ges Pan­ora­ma zeit­ge­nös­si­schen Tan­zes. Im Mit­tel­punkt steht die krea­ti­ve Be­geg­nung von Tanz, His­to­ri­scher In­ter­pre­ta­ti­ons­pra­xis und Per­cus­sion: ein le­ben­di­ger Dia­log zwi­schen Klang und Be­we­gung, Struk­tur und Im­pro­vi­sa­ti­on, Ver­gan­gen­heit und Ge­gen­wart.

Eine neue Pro­duk­ti­on ent­steht un­ter der Lei­tung von Prof. Han­nah Shak­ti Büh­ler ge­mein­sam mit Per­kus­si­ons­stu­die­ren­den der Klas­se von Prof. Emil Ku­yum­cu­yan. Büh­ler, die sich in ih­ren jüngs­ten Ar­bei­ten in­ten­siv mit tra­di­tio­nel­len Tanz­rhyth­men eben­so wie mit Punk- und Tech­no-Äs­the­ti­ken aus­ein­an­der­setzt, ent­wi­ckelt mit den Stu­die­ren­den eine cho­reo­gra­fi­sche Ar­beit vol­ler En­er­gie, Kör­per­lich­keit und mu­si­ka­li­scher Span­nung.

Dar­über hin­aus ent­ste­hen zwei wei­te­re Ur­auf­füh­run­gen mit den in­ter­na­tio­nal re­nom­mier­ten Cho­reo­gra­fen Yu­val Pick und Ju­li­an Bar­nett. Wäh­rend Pick in sei­nen Ar­bei­ten ri­tu­el­le For­men und das Zu­sam­men­spiel von In­di­vi­du­um und Grup­pe er­forscht, ver­bin­det Bar­nett Ein­flüs­se aus Bu­toh und Im­pro­vi­sa­ti­on zu ei­ner kör­per­lich in­ten­si­ven Be­we­gungs­spra­che.

Ein be­son­de­rer Pro­gramm­punkt ist die Neu­in­ter­pre­ta­ti­on von „SO­NA­TEN“ des Cho­reo­gra­fen und BA­tanz-Alum­nus Ri­chard Ober­sche­ven. Stu­die­ren­de des zwei­ten Jahr­gangs be­geg­nen da­bei Live-Mu­sik aus dem Be­reich der His­to­ri­schen In­ter­pre­ta­ti­ons­pra­xis, prä­sen­tiert von Stu­die­ren­den der Klas­se von Prof. Eva Ma­ria Pol­le­rus. So ent­steht eine fas­zi­nie­ren­de Ver­bin­dung zwi­schen his­to­ri­scher In­ter­pre­ta­ti­ons­pra­xis (HIP) und zeit­ge­nös­si­schem Tanz.

Er­gänzt wird der Abend durch Ar­bei­ten aus dem dies­jäh­ri­gen Win­ter­tanz­pro­jekt. Da­bei macht die Band­brei­te der Stü­cke die Viel­falt künst­le­ri­scher Me­tho­den sicht­bar – von so­ma­ti­schen Prak­ti­ken und Im­pro­vi­sa­ti­ons­tech­no­lo­gi­en bis hin zu kom­ple­xen cho­reo­gra­fi­schen Par­ti­tu­ren.

Seit vie­len Jah­ren ver­bin­det den Stu­di­en­gang BA­tanz und das Künst­ler*in­nen­haus Mou­son­turm eine enge Zu­sam­men­ar­beit. Mit FAL­LING INTO TIME set­zen bei­de In­sti­tu­tio­nen ihre Ko­ope­ra­ti­on fort und schaf­fen für jun­ge Künst­ler*in­nen ei­nen pro­fes­sio­nel­len Pro­duk­ti­ons- und Auf­füh­rungs­rah­men. Die Stu­die­ren­den er­hal­ten nicht nur Ein­bli­cke in die Ar­beits­pro­zes­se ei­nes in­ter­na­tio­nal ver­netz­ten Pro­duk­ti­ons­hau­ses, son­dern er­le­ben zu­gleich die in­spi­rie­ren­de Kraft in­ter­dis­zi­pli­nä­rer Zu­sam­men­ar­beit in­ner­halb der HfMDK.

FAL­LING INTO TIME: ein Tanz­abend über Über­gän­ge, Re­so­nan­zen und Rei­bun­gen – über die Fra­ge, wie sich Zeit im Kör­per ein­schreibt. Und ein Abend, der neu­gie­rig macht auf die Zu­kunft des Tan­zes in Frank­furt.

zwei Tänzerinnen

Wintertanzprojekt 2026

Gruppe

Wintertanzprojekt _2 2026

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