För­der-Ko­ope­ra­tio­nen

Response
(Photo: Lena Bils)

Die Ge­sell­schaft der För­de­rer und Freun­de der HfMDK (GFF) und die HfMDK-Stif­tung ar­bei­ten häu­fig mit an­de­ren In­sti­tu­tio­nen zu­sam­men, um noch mehr Gu­tes im Be­reich Kunst, Kul­tur und Ge­sell­schaft zu tun. Hier sind ei­ni­ge Bei­spie­le für ge­mein­schaft­li­che Pro­jek­te der Hoch­schu­le mit ex­ter­nen Part­ner*in­nen.

Mu­sik Mo­nat Mai!

2025 fin­det be­reits der 19. Mu­sik Mo­nat Mai! statt, der auch als „Frank­fur­ter Mu­sik­ta­ge für Schu­len“ be­kannt ist. Or­ga­ni­siert wird er von der HfMDK un­ter Mit­wir­kung zahl­rei­cher Frank­fur­ter Mu­sik­in­sti­tu­tio­nen, dar­un­ter das  hr-Sin­fo­nie­or­ches­ter oder der Chor der Städ­ti­schen Büh­nen Frank­furt. Ziel ist, den Kin­dern und Ju­gend­li­chen der Stadt min­des­tens ein­mal im Jahr ein groß­ar­ti­ges mu­si­ka­li­sches Er­leb­nis zu er­mög­li­chen – ganz vor dem Hin­ter­grund, dass der Mu­sik­un­ter­richt in vie­len Schu­len im­mer mehr in den Hin­ter­grund rückt oder gar ent­fällt, ob­wohl Mu­sik ei­nen so po­si­ti­ven Ein­fluss auf ihre Ent­wick­lung ha­ben kann.

Lehr­kräf­te al­ler Fä­cher – ins­be­son­de­re aus dem Be­reich Mu­sik – ha­ben im Mai die Mög­lich­keit, mit ih­ren Klas­sen aus ei­nem viel­fäl­ti­gen Ver­an­stal­tungs­an­ge­bot für alle Al­ters­stu­fen und Schul­for­men zu wäh­len. Die Ver­an­stal­tun­gen fin­den teils in den Schu­len, teils bei den Pro­jekt­part­nern statt und bie­ten ein fa­cet­ten­rei­ches Pro­gramm: von Mit­mach-Kon­zer­ten und Work­shops über Pro­ben­be­su­che und Ge­sprä­che über Mu­sik, bis zu be­son­de­ren Füh­run­gen ist al­les da­bei. Die Ver­knüp­fung zu au­ßer­mu­si­ka­li­schen Fä­chern ist schnell her­ge­stellt: Mu­sik hat viel mit Phy­sik zu tun, bie­tet Über­schnei­dun­gen mit Li­te­ra­tur, Spra­chen, Na­tur, Ethik, Ge­schich­te oder Po­li­tik. Die Schul­klas­sen er­le­ben die pro­fes­sio­nel­len Mu­si­ker*in­nen und die Leh­ren­den bei den Ver­an­stal­tun­gen haut­nah und sam­meln da­bei prä­gen­de Er­fah­run­gen so­wie wert­vol­le Er­in­ne­run­gen.

Der Mu­sik Mo­nat Mai! wird groß­zü­gig von der Stif­tung der Frank­fur­ter Spar­kas­se und der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen ge­för­dert.

Musik Monat Mai
Der Musik Monat Mai! bringt Musik in die Frankfurter Schulen.(Photo: Laura Brichta)
Musik Monat Mai
(Photo: Laura Brichta)
Musik Monat Mai
(Photo: Laura Brichta)
Musik Monat Mai
(Photo: Laura Brichta)
Musik Monat Mai
(Photo: Laura Brichta)

Re­spon­se

Im Rah­men des alle zwei Jah­re statt­fin­den­den Schul­pro­jekts Re­spon­se set­zen sich Schü­ler*in­nen und Lehr­kräf­te ge­mein­sam mit Mu­si­ker*in­nen und Kom­po­nist*in­nen mit zeit­ge­nös­si­scher Mu­sik aus­ein­an­der. Wäh­rend der vier­mo­na­ti­gen Pro­jekt­pha­se, die für Schu­len in Hes­sen und Thü­rin­gen an­ge­bo­ten wird, kom­men die Pro­jekt­teams mehr­mals zu­sam­men und be­schäf­ti­gen sich spie­le­risch und ex­pe­ri­men­tell mit aus­ge­wähl­ten Wer­ken, auf die die Schü­ler*in­nen mit ei­ge­nen Kom­po­si­tio­nen und Im­pro­vi­sa­tio­nen re­agie­ren. Die Er­geb­nis­se der krea­ti­ven und as­so­zia­ti­ven Pro­zes­se wer­den in Ab­schluss­kon­zer­ten im Mo­zart Saal der Al­ten Oper Frank­furt prä­sen­tiert. So­mit kom­men die Schul­klas­sen al­ler Al­ters­stu­fen und Schul­for­men nicht nur mit ak­tu­el­ler Mu­sik in Kon­takt, son­dern er­le­ben auch, wie es ist, selbst auf der Büh­ne zu ste­hen.

Re­spon­se ist ein Pro­jekt der HfMDK mit Un­ter­stüt­zung des In­sti­tuts für zeit­ge­nös­si­sche Mu­sik IzM der HfMDK und in Zu­sam­men­ar­beit mit der Al­ten Oper Frank­furt. Der Durch­gang 2023/24 wur­de ge­för­dert vom vom Hes­si­schen Mi­nis­te­ri­um für Kul­tus, Bil­dung und Chan­cen, der Spar­kas­sen-Kul­tur­stif­tung Hes­sen-Thü­rin­gen, der con moto foun­da­ti­on, der Stif­tung der Spar­kas­se Ha­nau, der Hol­ger Kop­pe Stif­tung,

» Warum nur zuhören, wenn man auch selber kreativ werden und gestalten kann? Das ist die Grundidee von Response. Kinder und Jugendliche hören ein Musikstück – und antworten darauf mit ihren eigenen Klangideen. Für viele ist es eine der ersten Erfahrungen mit zeitgenössischer Musik und eine fundamental wichtige Entdeckung der eigenen Schaffenskraft. Deshalb sind wir seit 15 Jahren Projektträger dieses einzigartigen Vorhabens kultureller Bildung in Frankfurt. «Prof. Elmar Fulda, Präsident der HfMDK
Porträt von Prof. Elmar Fulda, Präsident der HfMDK
(Foto: Rebecca Hahn)
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Schüler*innen und Lehrkräfte experimentieren mit zeitgenössischer Musik.(Photo: Laura Brichta)
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(Photo: Laura Brichta)
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(Photo: Laura Brichta)
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(Photo: Laura Brichta)
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(Photo: Laura Brichta)
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(Photo: Laura Brichta)
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(Photo: Laura Brichta)

Vor­aus­hö­ren

Seit 2023 be­rei­chert die in­no­va­ti­ve Kam­mer­mu­sik­rei­he Vor­aus­hö­ren die Frank­fur­ter Mu­sik­sze­ne — eine Ko­ope­ra­ti­on der HfMDK mit der Frank­fur­ter Bür­ger­stif­tung. Die Stif­tung hat ih­ren Sitz im ma­le­risch ge­le­ge­nen Holz­hau­sen­schlöss­chen, dem Ver­an­stal­tungs­ort für die Kon­zer­te. In den Pro­gram­men bli­cken ex­zel­len­te Stu­die­ren­de der HfMDK  – in be­reits eta­blier­ten Kam­mer­mu­sik­for­ma­tio­nen von Duos bis Sex­tet­ten  – weit über den ge­wöhn­li­chen Kon­zert­ho­ri­zont hin­aus: Sie ge­stal­ten ein Pro­gramm, das min­des­tens ein Werk ei­ner*ei­nes le­ben­den Kom­po­nis­tin/Kom­po­nis­ten ent­hal­ten muss. Dies prä­sen­tie­ren sie mit­hil­fe ei­nes ori­gi­nel­len Ver­mitt­lungs­an­sat­zes, der von Tex­ten und Mo­de­ra­ti­on über So­ci­al-Me­dia-Ak­ti­vi­tä­ten bis hin zu sze­ni­scher Ar­beit oder In­ter­ak­ti­on mit dem Pu­bli­kum rei­chen kann. Die Ge­stal­tung ei­nes sol­chen Ge­samt­kon­zep­tes trägt zur Schär­fung das En­sem­ble­pro­fils bei, for­dert Krea­ti­vi­tät und er­mu­tigt dazu, Neu­es zu wa­gen.

Die Mu­si­ker*in­nen be­wer­ben sich für die Teil­nah­me ei­ner Kon­zert­rei­he mit vier Auf­trit­ten im aka­de­mi­schen Jahr. Die von ei­ner Jury aus­ge­wähl­ten vier En­sem­bles er­hal­ten Ar­beits­sti­pen­di­en des Ro­ta­ry Club Frank­furt Rö­mer in Höhe von 1.000 € pro Per­son. Zu­dem er­hal­ten die Ge­win­ner*in­nen be­glei­ten­de Coa­chings von Leh­ren­den der HfMDK.

 

Das Holzhausenschlösschen in der Dämmerung mit hell erleuchteten Fenstern.
2024 traten das Fabrik Quartett, das Liv Quartett, das Rarón Quartett und das Trio Hannari in der Konzertreihe Voraushören auf.(Photo: Barbara Staubach)
Gruppenfoto eines Streichquartetts mit ihren Instrumenten
(Photo: privat)
vier Klarinettenspielerinnen
(Photo: Dadas Almantas)
Raron Quartet
(Photo: Milena Böhm)
Trio Hannari
(Photo: Leo Leister)

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