Förder-Kooperationen
Die Gesellschaft der Förderer und Freunde der HfMDK (GFF) und die HfMDK-Stiftung arbeiten häufig mit anderen Institutionen zusammen, um noch mehr Gutes im Bereich Kunst, Kultur und Gesellschaft zu tun. Hier sind einige Beispiele für gemeinschaftliche Projekte der Hochschule mit externen Partner*innen.
Musik Monat Mai!
2025 findet bereits der 19. Musik Monat Mai! statt, der auch als „Frankfurter Musiktage für Schulen“ bekannt ist. Organisiert wird er von der HfMDK unter Mitwirkung zahlreicher Frankfurter Musikinstitutionen, darunter das hr-Sinfonieorchester oder der Chor der Städtischen Bühnen Frankfurt. Ziel ist, den Kindern und Jugendlichen der Stadt mindestens einmal im Jahr ein großartiges musikalisches Erlebnis zu ermöglichen – ganz vor dem Hintergrund, dass der Musikunterricht in vielen Schulen immer mehr in den Hintergrund rückt oder gar entfällt, obwohl Musik einen so positiven Einfluss auf ihre Entwicklung haben kann.
Lehrkräfte aller Fächer – insbesondere aus dem Bereich Musik – haben im Mai die Möglichkeit, mit ihren Klassen aus einem vielfältigen Veranstaltungsangebot für alle Altersstufen und Schulformen zu wählen. Die Veranstaltungen finden teils in den Schulen, teils bei den Projektpartnern statt und bieten ein facettenreiches Programm: von Mitmach-Konzerten und Workshops über Probenbesuche und Gespräche über Musik, bis zu besonderen Führungen ist alles dabei. Die Verknüpfung zu außermusikalischen Fächern ist schnell hergestellt: Musik hat viel mit Physik zu tun, bietet Überschneidungen mit Literatur, Sprachen, Natur, Ethik, Geschichte oder Politik. Die Schulklassen erleben die professionellen Musiker*innen und die Lehrenden bei den Veranstaltungen hautnah und sammeln dabei prägende Erfahrungen sowie wertvolle Erinnerungen.
Der Musik Monat Mai! wird großzügig von der Stiftung der Frankfurter Sparkasse und der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gefördert.
Response
Im Rahmen des alle zwei Jahre stattfindenden Schulprojekts Response setzen sich Schüler*innen und Lehrkräfte gemeinsam mit Musiker*innen und Komponist*innen mit zeitgenössischer Musik auseinander. Während der viermonatigen Projektphase, die für Schulen in Hessen und Thüringen angeboten wird, kommen die Projektteams mehrmals zusammen und beschäftigen sich spielerisch und experimentell mit ausgewählten Werken, auf die die Schüler*innen mit eigenen Kompositionen und Improvisationen reagieren. Die Ergebnisse der kreativen und assoziativen Prozesse werden in Abschlusskonzerten im Mozart Saal der Alten Oper Frankfurt präsentiert. Somit kommen die Schulklassen aller Altersstufen und Schulformen nicht nur mit aktueller Musik in Kontakt, sondern erleben auch, wie es ist, selbst auf der Bühne zu stehen.
Response ist ein Projekt der HfMDK mit Unterstützung des Instituts für zeitgenössische Musik IzM der HfMDK und in Zusammenarbeit mit der Alten Oper Frankfurt. Der Durchgang 2023/24 wurde gefördert vom vom Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der con moto foundation, der Stiftung der Sparkasse Hanau, der Holger Koppe Stiftung,
» Warum nur zuhören, wenn man auch selber kreativ werden und gestalten kann? Das ist die Grundidee von Response. Kinder und Jugendliche hören ein Musikstück – und antworten darauf mit ihren eigenen Klangideen. Für viele ist es eine der ersten Erfahrungen mit zeitgenössischer Musik und eine fundamental wichtige Entdeckung der eigenen Schaffenskraft. Deshalb sind wir seit 15 Jahren Projektträger dieses einzigartigen Vorhabens kultureller Bildung in Frankfurt. «Prof. Elmar Fulda, Präsident der HfMDK

Voraushören
Seit 2023 bereichert die innovative Kammermusikreihe Voraushören die Frankfurter Musikszene — eine Kooperation der HfMDK mit der Frankfurter Bürgerstiftung. Die Stiftung hat ihren Sitz im malerisch gelegenen Holzhausenschlösschen, dem Veranstaltungsort für die Konzerte. In den Programmen blicken exzellente Studierende der HfMDK – in bereits etablierten Kammermusikformationen von Duos bis Sextetten – weit über den gewöhnlichen Konzerthorizont hinaus: Sie gestalten ein Programm, das mindestens ein Werk einer*eines lebenden Komponistin/Komponisten enthalten muss. Dies präsentieren sie mithilfe eines originellen Vermittlungsansatzes, der von Texten und Moderation über Social-Media-Aktivitäten bis hin zu szenischer Arbeit oder Interaktion mit dem Publikum reichen kann. Die Gestaltung eines solchen Gesamtkonzeptes trägt zur Schärfung das Ensembleprofils bei, fordert Kreativität und ermutigt dazu, Neues zu wagen.
Die Musiker*innen bewerben sich für die Teilnahme einer Konzertreihe mit vier Auftritten im akademischen Jahr. Die von einer Jury ausgewählten vier Ensembles erhalten Arbeitsstipendien des Rotary Club Frankfurt Römer in Höhe von 1.000 € pro Person. Zudem erhalten die Gewinner*innen begleitende Coachings von Lehrenden der HfMDK.





















