„Macbeth“ am Schauspiel Frankfurt

An einer langen Tafel sitzen neun schwarz gekleidete Personen, auf einem Stuhl am Kopfende steht ein Schauspieler.
(Photo: (c) Thomas Aurin)
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Ma­rie Bret­schnei­der und Mi­guel Klein Me­di­na spie­len in der Tra­gö­die von Shake­peare am Schau­spiel Frank­furt.

Mac­beth kann Herr­scher wer­den und will es. In der In­sze­nie­rung des rus­si­schen Re­gis­seurs Ti­m­ofej Kul­ja­bin gibt es kei­ne Un­heils­schwes­tern, kei­nen Glau­ben an Ma­gie und Mys­tik, da­für aber ei­nen Mann, des­sen un­still­ba­res Ver­lan­gen nach Macht ihn zum Ty­ran­nen und Mör­der wer­den lässt. Bei Kul­ja­bin ist Dun­can, der Kö­nig, Mac­beth‘ Va­ter, Ban­quo und Macduff sei­ne Brü­der. Mac­beth be­geht also ei­nen Va­ter- und Bru­der­mord, um sein Ziel zu er­rei­chen. Es ist das Psy­cho­gramm ei­nes Zer­ris­se­nen, der Lust am Bö­sen hat, der al­ler­orts Angst ver­brei­tet und al­les, was sich ihm in den Weg stellt, aus­löscht. Und sei es sei­ne ei­ge­ne Frau, Lady Mac­beth. Es bleibt die be­un­ru­hi­gen­de Fra­ge: Was kommt da­nach?

Schauspieler im Vordergrund tanzt am Gehstock, um ihn herum klatschen viele Personen.
(Foto: (c) Thomas Aurin)

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