Das Carls-Stipendium: Studierende realisieren eigene Schulprojekte

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Für Lehr­amts- und Mu­sik­päd­ago­gik-Stu­die­ren­de der HfMDK er­öff­net das Carls-Sti­pen­di­um ganz be­son­de­re Mög­lich­kei­ten: Sie kön­nen ei­ge­ne Pro­jek­te ent­wi­ckeln – und die­se di­rekt mit Schul­klas­sen, Chö­ren oder AGs um­set­zen. 

Statt nur über Me­tho­den zu spre­chen, ge­stal­ten sie den Un­ter­richt ak­tiv mit und er­le­ben, wie ihre künst­le­ri­schen Ide­en im Klas­sen­zim­mer, in der Aula oder so­gar auf der Büh­ne le­ben­dig wer­den. Die Sti­pen­di­en bie­ten den Stu­die­ren­den die Mög­lich­keit, au­ßer­ge­wöhn­li­che For­ma­te zu rea­li­sie­ren: etwa die Teil­nah­me von Schul­klas­sen an Groß­pro­jek­ten wie „6K United!“, bei de­nen tau­sen­de Kin­der ge­mein­sam sin­gen, oder die Ent­wick­lung ei­ge­ner Opern­pro­jek­te, in de­nen Schü­ler*in­nen ge­mein­sam mit Stu­die­ren­den Sze­nen, Mu­sik und Büh­nen­bil­der er­ar­bei­ten. Auch Ko­ope­ra­ti­ons­pro­jek­te mit Nach­bar­schafts­ver­ei­nen oder po­li­ti­schen In­sti­tu­tio­nen sind denk­bar – im Mit­tel­punkt steht im­mer das ge­mein­sa­me Er­le­ben von Mu­sik. 

Carls Stipendium
Bei ei­nem Tref­fen mit dem Stif­tungs­vor­stand der Carls Stif­tung stell­ten die dies­jäh­ri­gen Sti­pen­di­at*in­nen mit gro­ßer Be­geis­te­rung ihre un­ter­schied­li­chen Pro­jek­te vor.(Photo: Esmeray Coskunkal)
Carls Stipendium
Bei ei­nem Tref­fen mit dem Stif­tungs­vor­stand der Carls Stif­tung stell­ten die dies­jäh­ri­gen Sti­pen­di­at*in­nen mit gro­ßer Be­geis­te­rung ihre un­ter­schied­li­chen Pro­jek­te vor.(Photo: Esmeray Coskunkal)
Carls Stipendium
Bei ei­nem Tref­fen mit dem Stif­tungs­vor­stand der Carls Stif­tung stell­ten die dies­jäh­ri­gen Sti­pen­di­at*in­nen mit gro­ßer Be­geis­te­rung ihre un­ter­schied­li­chen Pro­jek­te vor.(Photo: Eymeray Coskunkal)
Carls Stipendium
Bei ei­nem Tref­fen mit dem Stif­tungs­vor­stand der Carls Stif­tung stell­ten die dies­jäh­ri­gen Sti­pen­di­at*in­nen mit gro­ßer Be­geis­te­rung ihre un­ter­schied­li­chen Pro­jek­te vor.(Photo: Esmeray Coskunkal)

Für vie­le Stu­die­ren­de ist das Carls-Sti­pen­di­um ein wich­ti­ger Schritt in Rich­tung Be­rufs­rea­li­tät: Sie pla­nen ein Pro­jekt von der ers­ten Idee über die Or­ga­ni­sa­ti­on bis hin zur Auf­füh­rung, schrei­ben Kon­zep­te, kom­mu­ni­zie­ren mit Schu­len, ko­or­di­nie­ren Pro­ben und re­flek­tie­ren an­schlie­ßend die Er­geb­nis­se. Da­mit sam­meln sie Er­fah­run­gen, die im spä­te­ren Lehr­be­ruf oder in der mu­sik­päd­ago­gi­schen Ar­beit un­ver­zicht­bar sind – und kön­nen zu­gleich ihr ei­ge­nes Pro­fil als künst­le­risch-päd­ago­gi­sche Per­sön­lich­keit schär­fen.

Gleich­zei­tig ent­steht ein dop­pel­ter Ge­winn: Wäh­rend die Stu­die­ren­den mit den Sti­pen­di­en ihre Pro­fes­sio­na­li­tät aus­bau­en, er­le­ben Schü­ler*in­nen Kunst und Mu­sik als et­was Un­mit­tel­ba­res, das sie selbst mit­ge­stal­ten. 

Ob gro­ßes Chor­pro­jekt, par­ti­zi­pa­ti­ve Oper oder krea­ti­ves Mu­sik­thea­ter – die ge­för­der­ten Vor­ha­ben zei­gen, wie le­ben­dig kul­tu­rel­le Bil­dung sein kann, wenn Stu­die­ren­de Ver­ant­wor­tung über­neh­men und ihre Ide­en ernst ge­nom­men wer­den.

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