Lo­ren­zo Leo­ne Quar­tett

Jazz

Lehramt Musik

Vier Erdmännchen, die das Lorenzo Leone Quartett darstellen sollen
(Foto: NN)

Klänge, Impulse, Ideen: Beim Jazzfest der HfMDK präsentieren Studierende, Lehrende und Gastkünstler*innen aktuelle Projekte, neue Formationen und frische Sounds von Jazz bis Pop.

 

Mit freundlicher Unterstützung der DZ Bank

Das Ticket berechtigt zum Eintritt für alle Konzerte des Abends. Bitte tauschen Sie Ihr online-Ticket vor Ort gegen Karten für die gewünschten Konzerte.

HfMDK, Kleiner SaalEschersheimer Landstraße 29,60322 Frankfurt am Main Auf Karte anzeigen
HfMDK Jazzfest
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Lo­ren­zo Leo­ne Quar­tett

Dimi Hop­kins, Drum­sA­li­sa Pou Montz, Kon­tra­bass­Jay­cob Se­kre­tarev, Alt­sa­xo­phon / Flö­te­Lo­ren­zo Huth­ma­cher, Pia­no

Das Lo­ren­zo Leo­ne Quar­tett ist eine For­ma­ti­on aus frank­fur­ter Jazz­mu­si­ke­rIn­nen. „Wir sind jung, naiv und ma­chen manch­mal ko­mi­sche Ge­sichts­aus­drü­cke beim Spie­len“. Die Band spielt Tu­nes von Lo­ren­zo Leo­ne und hand­ver­le­se­ne Jazz­stan­dard. „Wir ha­ben letz­tes Jahr auf dem HFMDK-Jazz­fest un­ser De­but­kon­zert ge­ge­ben. Aber seit­dem ha­ben wir viel ge­spielt und un­ser Sound hat sich wei­ter­ent­wi­ckelt. Jetzt wol­len wir uns ger­ne wie­der zei­gen.“

Der Bandsound be­steht aus tra­di­tio­nel­ler Swing Sti­lis­tik, ge­mischt mit mo­der­nen Jazz­har­mo­ni­en und -rhyth­men, von Be­bop bis Free­jazz. Au­ßer­dem zeich­net sich die Mu­sik durch die vie­len im­pro­vi­sa­to­ri­schen Ele­men­te aus. „Wenn Jay­cob die Me­lo­die spielt, dann spielt er sie, wie ER sie spielt. Das macht er je­des Mal an­ders. Ich weiß nie, was er im Schil­de führt, die­ser Wicht! Und das ist auch gut so. Wür­de ich ver­su­chen, im­mer gleich zu be­glei­ten, wür­de ich kom­plett ver­zwei­feln. Nein, ich ver­su­che Jay­cob zu ver­ste­hen und ihm un­mit­tel­bar und spon­tan zu ant­wor­ten. Manch­mal pas­sie­ren da wun­der­li­che Din­ge. Ich glau­be die ti­be­ti­schen Mön­che, die sich in Te­le­pa­thie üben, wä­ren gute Jazz­mu­si­ker.“

Dimi und Ali­sa sind eine wind- und wet­ter­fes­te Rhyth­mus­grup­pe. Die bei­den ha­ben schon vor der Lo­ren­zo Leo­ne Quar­tett Grün­dung viel zu­sam­men­ge­spielt und sind mit die ge­frag­tes­ten Mu­si­ke­rIn­nen der frank­fur­ter Jazz­sze­ne. „Dimi spielt Drums, wie ein gu­ter Ge­schich­ten­er­zäh­ler, der lang­sam die Span­nung auf­baut und dann ur­plötz­lich ‚BAM BUM PENG‘ das Ru­der rum­reißt, so­dass man laut auf­la­chen und Pur­zel­bäu­me schla­gen möch­te. Er ist der lus­tigs­te Jazz­drum­mer, den ich ken­ne.“ Wäh­rend Jay­cob seit die­sem Jahr in Mainz Jazz stu­diert, ha­ben Dimi und Ali­sa am Hoch’schen Kon­ser­va­to­ri­um in Frank­furt stu­diert. „Ali­sa Pou Montz hat nicht nur ei­nen wohl­klin­gen­den Na­men, son­dern auch die nö­ti­gen Ner­ven, um in ei­nem Kreis solch chao­ti­scher Knil­che, wie wir es sind, die Ruhe zu be­wah­ren. Wenn du ei­nen Schweiß­aus­bruch kriegst, weil du kurz nicht­mehr si­cher bist ‚sind wir schon im B-Teil?‘, ‚kann ich noch bis 4 zäh­len?‘, dann ist sie dein Fels in der Bran­dung. Au­ßer­dem hat sie ei­nen grü­nen Dau­men und wenn die meis­te Kraft ih­rer Un­ter­ar­me nicht ins Bass­spie­len ge­hen wür­de, wür­de sie wahr­schein­lich ei­nen Woll­pul­li pro Wo­che stri­cken bis zur Seh­nen­schei­den­ent­zün­dung.“

Lo­ren­zo Leo­ne stu­diert seit 2018 Schul­mu­sik an der HFMDK und hät­te wohl schon längst sein Staats­ex­amen, wenn er sich nicht alle na­selang in du­bio­se Band­pro­jek­te ver­wi­ckeln lie­ße.