„Von heiter bis wolkig“

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In ei­ner sze­ni­schen Le­sung am 26. April füh­ren die Stu­die­ren­den des 1. Jahr­gangs Schau­spiel der HfMDK un­ter der Lei­tung von Prof. Sil­ke Rü­din­ger durch be­kann­te und wie­der­ent­deck­te Wer­ke der Wol­ken-Li­te­ra­tur. Der Abend lädt ein zu ei­ner un­ter­halt­sa­men li­te­ra­ri­schen Rei­se – denn es gibt vie­le Grün­de in den Him­mel zu bli­cken.

1. Jahrgang Schauspiel

Portrait
(Foto: Daniel Krimsky)

Franz Kemter

Schauspiel (Diplom)
portrait
(Foto: Maximilian Borchardt)

Noémie Ney

Schauspiel (Diplom)
Lisa Freiberger blickt in die Kamera, man sieht nur ihr Gesicht
(Foto: Elli Leonhardt)

Lisa Edith Freiberger

Schauspiel (Diplom)
Simion Martin
(Foto: Maximilian Borchardt)

Simion Martin

Schauspiel (Diplom)
Portraifoto von Friedrich Brückner
(Foto: Maximilian Borchardt)

Friedrich Michael Brückner

Schauspiel (Diplom)
Foto
(Foto: Colin Lee)

Daniel Krimsky

Schauspiel (Diplom)
Portrait
(Foto: Maximilian Borchardt)

Anneke Gies

Schauspiel (Diplom)
»Und über uns im schönen Sommerhimmel / War eine Wolke, die ich lange sah / Sie war sehr weiß und ungeheuer oben / Und als ich aufsah, war sie nimmer da.«Bertolt Brecht

Über die Aus­stel­lung

Der Blick zum Him­mel steht im Mit­tel­punkt der in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Aus­stel­lung „Wol­ken. Von Ger­hard Rich­ter bis zur Cloud“ im Früh­jahr/Som­mer 2023. Vier­zehn Künst­ler*in­nen ge­ben ver­schie­de­ne Sicht­wei­sen auf den Him­mel frei: Wol­ken als Sinn­bild für Be­we­gung, Wei­te, Frei­heit, Leich­tig­keit, En­er­gie aber auch als In­di­ka­tor für Wet­ter, Kli­ma und Kos­mos. So hat­te der Blick des Men­schen in den Him­mel schon im­mer vie­le Grün­de. Wie viel­fäl­tig und neu­gie­rig Künst­ler seit Ende der 1960er Jah­re die­sen Blick in den Him­mel von un­ten nach oben, aus der Luft und aus dem All künst­le­risch ab­bil­den, zeigt die Aus­stel­lung mit Wer­ken un­ter­schied­lichs­ter Tech­ni­ken und Gen­res.

Die „Wol­ken­rei­se“ im Mu­se­um Sin­c­lair-Haus der Stif­tung Kunst und Na­tur be­ginnt mit aus­ge­wähl­ten Wol­ken­bil­dern (1968 bis 1979) des welt­weit re­nom­mier­ten Künst­lers Ger­hard Rich­ter, die in ei­nen Dia­log mit jün­ge­ren Wer­ken von in­ter­na­tio­nal aus­stel­len­den Künst­ler*in­nen tre­ten. „Wol­ken“ in ih­ren viel­ge­stal­ti­gen For­men und Schat­tie­run­gen la­den ein zum Träu­men, Ver­wei­len, Er­kun­den und Nach­den­ken. Die Aus­stel­lung zeigt da­bei auch, wie Künst­ler*in­nen die flüch­ti­gen Mo­ment­auf­nah­men von Wol­ken mit ver­schie­dens­ten ge­stal­te­ri­schen Mit­teln fest­hal­ten. Beim Rund­gang durch das Mu­se­um er­le­ben die Be­su­cher*in­nen den Ent­wick­lungs­bo­gen von Ma­le­rei und Zeich­nung zu Skulp­tur, Fo­to­gra­fie, Vi­deo­kunst und ak­tu­el­ler, in­ter­net­ba­sier­ter Cloud Art, an­hand bei­spiel­haf­ter Ar­bei­ten und In­stal­la­tio­nen.

Fotos von verschiedenen Wolken ausgestellt auf weißen Sockeln.
(Foto: (c) Lyoudmila Milanova)

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mit den Studierenden des 1. Jahrgangs Schauspiel gibt es online zu kaufen.
Die Lesung findet in den Ausstellungsräumen des Museums Sinclair-Haus statt. Die Ausstellung kann vorher kostenfrei besucht werden. Der Abend beginnt dann um 19 Uhr.

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