PORTRÄTKONZERT GEORGE LEWIS: Auf der Suche nach neuen Klangwelten

mit Mikro
(Photo: Robert Schittko)
pressemitteilung

Ge­or­ge Le­wis in Frank­furt: Auf der Su­che nach neu­en Klang­wel­ten
Por­trät­kon­zert des Kom­po­nis­ten, Im­pro­vi­sa­ti­ons­mu­si­kers und Vi­sio­närs

Am 11. Juni prä­sen­tiert die Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst Frank­furt (HfMDK) im Frank­furt LAB ein Por­trät­kon­zert des Kom­po­nis­ten, Im­pro­vi­sa­ti­ons­mu­si­kers und Mu­sik­den­kers Ge­or­ge Le­wis. Der HfMDK-Stif­tungs­gast­pro­fes­sor für Kom­po­si­ti­on be­schließt da­mit sei­ne drit­te und letz­te Ar­beits­pha­se an der HfMDK.

Ge­or­ge Le­wis gilt als Pio­nier der Com­pu­ter­mu­sik, als her­aus­ra­gen­der Im­pro­vi­sa­ti­ons­künst­ler und als wich­ti­ger Im­puls­ge­ber für ak­tu­el­le De­bat­ten über Viel­falt, Teil­ha­be und die Zu­kunft mu­si­ka­li­scher Pra­xis. Wäh­rend sei­nes Auf­ent­halts in Frank­furt ar­bei­te­te er mit Stu­die­ren­den un­ter­schied­li­cher Stu­di­en­gän­ge und En­sem­bles zu­sam­men – stets mit dem Ziel, neue For­men des Hö­rens, Spie­lens und ge­mein­sa­men Ge­stal­tens zu er­pro­ben.

Das Kon­zert macht die­se in­ten­si­ve Zu­sam­men­ar­beit un­mit­tel­bar er­leb­bar. Zu hö­ren sind mit „Seis­mo­lo­gic“ für Fa­gott und Elek­tro­nik, „Mne­mo­sis“ für En­sem­ble und dem Streich­quar­tett 4.5 drei Wer­ke, die ex­em­pla­risch für Le­wis’ viel­schich­ti­ges Schaf­fen ste­hen. Es mu­si­zie­ren Mit­glie­der des IEMA-En­sem­bles so­wie das Fa­brik Quar­tet.

Be­son­ders ge­spannt sein darf das Pu­bli­kum auf den Kon­zert­ab­schluss: In ei­nem mehr­tä­gi­gen Work­shop wid­met sich Le­wis ge­mein­sam mit Stu­die­ren­den des Mas­ter­stu­di­en­gangs Big­band, der In­ter­na­tio­na­len En­sem­ble Mo­dern Aka­de­mie und wei­te­ren Hoch­schul­mit­glie­dern sei­nem Werk „Ar­ca­des“. Das Stück ver­steht Im­pro­vi­sa­ti­on nicht als Zu­ga­be, son­dern als krea­ti­ven Mo­tor mu­si­ka­li­scher Be­geg­nung. Die Be­tei­lig­ten wer­den da­bei er­mu­tigt, Rou­ti­nen hin­ter sich zu las­sen, Ri­si­ken ein­zu­ge­hen und sich auf un­er­war­te­te mu­si­ka­li­sche Ent­wick­lun­gen ein­zu­las­sen.

Wenn schließ­lich Big­band-Stu­die­ren­de und IEMA-En­sem­ble ge­mein­sam „Ar­ca­des“ auf­füh­ren, ent­steht ein mu­si­ka­li­scher Raum, in dem Kom­po­si­ti­on und Im­pro­vi­sa­ti­on, Struk­tur und Frei­heit, in­di­vi­du­el­le Stim­men und kol­lek­ti­ve Krea­ti­vi­tät mit­ein­an­der in Dia­log tre­ten.
Das Pu­bli­kum er­hält da­mit nicht nur Ein­bli­cke in das Werk ei­nes be­deu­ten­den Kom­po­nis­ten, son­dern er­lebt auch den künst­le­ri­schen Pro­zess selbst: le­ben­dig, of­fen und nur für die­sen Abend in ge­nau die­ser Form mög­lich.

Im an­schlie­ßen­den Ge­spräch blickt Ge­or­ge Le­wis ge­mein­sam mit Stu­die­ren­den auf sei­ne Zeit in Frank­furt zu­rück und spricht über die Er­fah­run­gen, Ide­en und Per­spek­ti­ven, die aus der Zu­sam­men­ar­beit ent­stan­den sind. 

Die Stif­tungs­gast­pro­fes­sur Kom­po­si­ti­on wird er­mög­licht durch die freund­li­che UN­ter­stüt­zung der HfMDK-Stif­tung.

Porträt

George Lewis

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