Konzert des Hochschulchors: Gioachino Rossinis „Petite Messe Solennelle“

pressemitteilung

Der Hochschulchor der HfMDK präsentiert gemeinsam mit vier Soli, zwei Pianisten und einer Harmoniumspielerin am 26. Januar (in der Wartburgkirche) und am 28. Januar (in der HfMDK) die „kleine, feierliche Messe“ in der Originalfassung.

In einem Brief an Franz Liszt schrieb Rossini im Juni 1865: „Apropos Musik, ich weiß nicht, ob Euch bekannt ist, daß ich eine Messa di Gloria für vier Stimmen komponiert habe, welche ihre Aufführung im Palast meines Freundes Graf Pillet-Will hatte. Diese Messe wurde aufgeführt von tüchtigen Künstlern und begleitet von zwei Klavieren und einem Harmonium. Die führenden Komponisten von Paris haben mich - entgegen meinem Verdienst - sehr gelobt. Man will, daß ich sie instrumentiere, damit sie dann in irgendeiner der Pariser Kirchen aufgeführt werden kann. Ich habe Widerwillen, solche Arbeit zu übernehmen, weil ich in diese Komposition all mein kleines musikalisches Wissen gelegt habe und weil ich gearbeitet habe mit wahrer Liebe zur Religion."

Zwei große kirchenmusikalische Kompositionen Gioacchino Rossinis

Die „Petite Messe solennelle“ ist neben dem „Stabat Mater“ die zweite große kirchenmusikalische Komposition Gioacchino Rossinis (1792-1868). Sie entstand 1863 bei Paris. Nach der ersten öffentlichen Aufführung im Pariser Théâtre-Italien erzielte sie einen großen Erfolg beim Publikum. Drei Jahre später erarbeitete Rossini eine Orchesterfassung – hauptsächlich aus der Sorge heraus, die Messe könnte nach seinem Tode durch die Bearbeitung eines anderen „entstellt“ werden. Dennoch bevorzugte er zeitlebens die Originalversion. Mit seiner zweiten Messe gelang dem Meister der komischen Oper ein tiefes und leuchtendes Spätwerk. Seine „Alterstodsünde“, wie Rossini seine „Petite messe solennelle“ bezeichnete, richtete sich an Gott selbst.

Fr
28.01.

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Porträt von Sylvia Dennerle, Abteilungsleiterin Presse und Kommunikation
(Foto: Rebecca Hahn)

Dr. Sylvia Dennerle

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