Klanggeschenk zum Anfassen: Dankeschön-Konzert für die Unterstützer*innen des Pleyel-Pianinos

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Das War­ten hat sich ge­lohnt: Dank der groß­zü­gi­gen Un­ter­stüt­zung zahl­rei­cher Spen­der*in­nen konn­te für den Stu­di­en­gang His­to­ri­sche In­ter­pre­ta­ti­ons­pra­xis an der HfMDK (HIP) ein his­to­ri­sches Pleyel-Pia­ni­no er­wor­ben wer­den.

Stu­die­ren­de wie Leh­ren­de freu­en sich glei­cher­ma­ßen über die­ses be­son­de­re In­stru­ment, das aus Pa­ris an die HfMDK ge­lang­te und hier nun eine neue Hei­mat ge­fun­den hat. Be­glei­tet wur­de das Pia­ni­no vom In­stru­men­ten­bau­er und An­ti­quar Oli­vi­er Fadi­ni per­sön­lich.

Pleyel Pianino Klavier
(Foto: Esmeray Coskunkal)

Mit ei­nem be­son­de­ren Kon­zert­abend be­dank­te sich die HfMDK bei den Un­ter­stüt­zer*in­nen der Spen­den­ak­ti­on. In der in­ti­men At­mo­sphä­re der De­pen­dance in der Schmidt­stra­ße – Hei­mat der HIP – wur­de das In­stru­ment nun erst­mals im Rah­men ei­nes ex­klu­si­ven Dan­ke­schön-Kon­zerts er­leb­bar.

Das Kon­zert war nicht nur mu­si­ka­li­scher Ge­nuss, son­dern auch eine Be­geg­nung mit der Klang­welt des 19. Jahr­hun­derts. Ein be­son­de­rer Gast des Abends war Mon­sieur Fadi­ni aus Pa­ris, der das Pleyel-Pia­ni­no per­sön­lich vor­stell­te und den Gäs­ten an­schau­lich die Be­son­der­hei­ten des In­stru­ments nä­her­brach­te. Sei­ne Er­läu­te­run­gen mach­ten deut­lich, war­um ge­ra­de Pleyel-In­stru­men­te eng mit Kom­po­nis­ten wie Frédé­ric Cho­pin ver­bun­den sind und bis heu­te eine fas­zi­nie­ren­de Klang­äs­the­tik ver­kör­pern.

Das ab­wechs­lungs­rei­che Pro­gramm spann­te ei­nen Bo­gen durch die ro­man­ti­sche Kla­vier­li­te­ra­tur. Wer­ke von Frédé­ric Cho­pin, Fe­lix Men­dels­sohn Bar­thol­dy, Franz Schu­bert und wei­te­ren Zeit­ge­nos­sen lie­ßen die klang­li­chen Fa­cet­ten des In­stru­ments le­ben­dig wer­den. Stu­die­ren­de und Leh­ren­de der HfMDK prä­sen­tier­ten un­ter an­de­rem Cho­pins Noc­turne op. 9 Nr. 1, aus­ge­wähl­te Pré­ludes von Charles-Va­len­tin Al­kan, Men­dels­sohns So­na­te B-Dur op. 106 so­wie Wer­ke von Carl Czer­ny, Mikhail Glin­ka und Adolph von Hen­selt. Die In­ter­pre­ta­tio­nen  mach­ten ein­drucks­voll deut­lich, wie dif­fe­ren­ziert und far­ben­reich sich das his­to­ri­sche In­stru­ment spie­len lässt. 

Pleyel Pianino
Studierende und Lehrende freuen sich über das neue historische Instrument für den Studiengang HIP.(Photo: Olivier Fadini)

Ganz be­son­ders war die per­sön­li­che und un­mit­tel­ba­re At­mo­sphä­re des Kon­zerts in ei­nem zum Kon­zert­saal um­funk­tio­nier­ten "Klas­sen­zim­mer" der HIP. Die Nähe zwi­schen Pu­bli­kum und Mu­si­ker*in­nen, kom­bi­niert mit der his­to­ri­schen Klang­äs­the­tik des Pleyel-Pia­ni­nos, mach­te den Abend zu ei­nem ein­drucks­vol­len Er­leb­nis.

Das En­ga­ge­ment zahl­rei­cher Spen­der*in­nen trägt zu ei­ner le­ben­di­gen mu­si­ka­li­schen Aus­bil­dung bei: Mit dem Pleyel-Pia­ni­no steht der HfMDK nun ein In­stru­ment zur Ver­fü­gung, das Stu­die­ren­den au­then­ti­sche Ein­bli­cke in die Auf­füh­rungs­pra­xis der Ro­man­tik er­mög­licht – und gleich­zei­tig Brü­cken zwi­schen Ver­gan­gen­heit und Ge­gen­wart schlägt.

Wir be­dan­ken uns herz­lich bei al­len Spen­der*in­nen!

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