„Es wäre einmal...“

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Stu­di­en­pro­jekt 1 der Re­gie­stu­die­ren­den in Ko­ope­ra­ti­on mit dem Stu­di­en­gang Schau­spiel der HfMDK

Mär­chen: wie­der... und wie­der ... und wei­ter Er­zähl­tes, dif­fus all­ge­gen­wär­tig in un­se­ren Kind­hei­ten nis­ten die Ge­schich­ten, Bil­der, Mo­ti­ve – im kol­lek­ti­ven Un(ter)be­wusst­sein als ur­alte Me­lo­dien - gleich­sam ver­traut und doch fremd - un­sicht­ba­re Bau­tei­le von Wirk­lich­keits­kon­struk­tio­nen und Le­se­hil­fen fürs Le­ben.

Im Stu­di­en­pro­jekt „Es wäre ein­mal...“ ste­hen Mär­chen - als Form und In­halt - im Mit­tel­punkt der ge­mein­sa­men Pro­ben­ar­beit von Schau­spiel- und Re­gie­stu­die­ren­den; die Kraft des Kon­junk­tivs, po­ten­ti­el­le Zu­kunft und Ver­gan­gen­heit gleich­zei­tig zu sein, und die Schön­heit des ge­mein­sa­men Er­zäh­lens un­ter der ima­gi­nä­ren Dorf­lin­de (das Spin­nen am Abend: er­qui­ckend und la­bend).

Es ent­ste­hen drei Per­spek­ti­ven auf ein wei­tes Feld.

Re­gie: Ali­ce Kie­ser, Jo­se­phi­ne Nahr­stedt und Si­mon Sla­deck
Men­to­ring: Franz Hen­schel
Licht­de­sign: Pe­ter Vorn­ha­gen
Pro­duk­ti­ons­lei­tung: Gil Hoz-Klem­me

...und wenn sie nicht ge­stor­ben sind – dann le­ben sie noch heu­te...

Der Ein­tritt ist frei, Ti­cket­re­ser­vie­run­gen sind nicht mög­lich!
First come, first ser­ved.

Bei­de Vor­stel­lun­gen wer­den in Deut­scher Ge­bär­den­spra­che (DGS) über­setzt.

Josephine Nahrstedt

Ein schwarz-weiß Bild. Man sieht eine Person in der Hocke. Ringsherum Efeu und andere Pflanzen.
(Foto: Camila Bolatti)

Alice Kieser

Regie (Bachelor of Arts)
Portrait, 2026
(Foto: Marvin Fuchs)

Simon Sladeck

Ein junger, hübscher  Mann sitzt rasuchend an einem Tisch, am Ufer eines Flusses. Auf dem Tisch liegen CDs und Essen.
(Foto: @mc_boggy.haram)
Infos zum Studienprojekt Regie in weißer Schrift auf dunkelblauem Hintergrund.
(Photo: (c) Josephine Nahrstedt)
Drei Personen in einem Treppenhaus, ihre langen Arme hängen über das Geländer.
(Photo: (c) Josephine Nahrstedt)
Eine gezeichnete Maus, die als Nase eine Trompete hat.
(Photo: (c) Alice Kieser)
Eine Person hockt auf eine Stuhl und vor liegt eine andere am Boden.
(Photo: (c) Gil Hoz-Klemme)

Von Dreien, die immer noch da sind und nichts mehr fürchten (und auch sonst ziemlich Probleme haben mit Fühlen und so).

Drei­mal Hans auf der Su­che nach der Angst.

Mit ihr sind ih­nen auch noch ein paar an­de­re Ge­füh­le ab­han­den ge­kom­men. Wie be­kommt man die zu­rück? Heu­te Abend su­chen sie nach dem Ver­lo­re­nen un­ter den le­ben­di­gen See­len im Pu­bli­kum.

Wie lan­ge muss ich dir in die Au­gen schau­en, bis ich dei­nen Schmerz füh­le? Wie lan­ge, um dei­ne Angst zu ent­de­cken? 

Han­sens Trau­er um den Ver­lust sitzt ih­nen wie eine Krä­he in der Brust. 

Die Krä­he wie­der­holt: Es wäre ein­mal schön ge­we­sen, wenn es an­ders ge­we­sen wäre, aber es war ein­mal und ist im­mer noch...

Re­gie und Kos­tüm: Jo­se­phi­ne Nahr­stedt 
Büh­ne: Lou­kas An­e­za­kis
Es spie­len: Rosa Baum, Ti­tus Schu­ma­cher, Mara Hauß­ler

Das Rumpelstilzchen

A can­dy-co­lo­red clown they call the sand­man
Tip­to­es to my room every night
Just to sprink­le star­dust and to whisper
"Go to sleep, ever­y­thing is al­right"
Roy Or­bin­son - In Dreams

Nie­mand ist auf der Stra­ße, au­ßer de­nen die schla­fen wol­len, aber nicht kön­nen. Die Nacht ist lang und dun­kel, der Weg ist weit. Müde sit­zen wir auf Bord­stein­kan­ten, war­ten auf Bus­se oder die Kraft um wei­ter zu wan­ken, Rich­tung Bett, Rich­tung Heim. Ver­lau­fend, ängst­lich wer­dend, be­grei­fend; heu­te schaff ich es nicht mehr heim, heu­te Nacht gibt es kein Zim­mer für mich. Also im­mer wei­ter wan­dern, lau­fen zwi­schen Wel­ten und Häu­sern, dunk­len Fens­ter hin­ter de­nen ge­schla­fen und ge­träumt wird. Der Kopf und die Ge­dan­ken wer­den im­mer schwe­rer und man legt sich nie­der auf der Park­bank un­term Pa­vil­lon, dem Ab­satz den Haus­ein­gangs, ei­nem Hin­ter­hof. Man geht mit der Nacht ei­nen Deal ein; Gold zu Stroh für ein Dach über dem Kopf.
Jetzt sind wir der Nacht, ih­ren Träu­men und Ge­stal­ten aus­ge­lie­fert.

Re­gie: Si­mon Sla­deck
Büh­nen­bild und Pro­duk­ti­on: Romy Mül­ler
Es spie­len: Lea Seh­l­ke, Giu­lia Pa­glia­ri­ni

Der Lügner und das Glück

Die Brü­der Hie­ro­ny­mus und Urs wur­den wie­der ein­mal durch Urs Lü­gen aus dem Mär­chen-Kö­nig­reich ver­bannt und fin­den sich im Wald wie­der. An die­sem un­ge­wis­sen Ort wird Urs von sei­nem Bru­der für sei­ne Lüg­ne­rei zur Rede ge­stellt wäh­rend Hie­ro­ny­mus sich selbst be­lügt. In ver­zwei­fel­tem Ver­lan­gen nach dem Glück er­scheint Urs in der Nacht ein Ge­schöpf, das al­les ver­än­dert und die Be­deut­sam­keit der Wahr­heit auf die Pro­be stellt. 

Text und Re­gie: Ali­ce Kie­ser
Urs: Leon Stern
Hie­ro­ny­mus: Gero Schra­mer

Es spielen...

Person in schwarzem T-Shirt.
(Foto: (c) Marvin Fuchs)

Titus Schumacher

Studentische HilfskraftSchauspiel (Bachelor of Arts)
Ein Mann in Puma-Jacke.
(Foto: (c) Marvin Fuchs)

Gero Schramer

Schauspiel (Bachelor of Arts)
2026_Rosa Baum_Marvin Fuchs
(Foto: Marvin Fuchs)

Rosa Lene Baum

Schauspiel (Bachelor of Arts)
Frau mit schwarzem Top, weisser Hose und langen rot-braunen Haaren
(Foto: (c) Marvin Fuchs)

Giulia Pagliarini

Schauspiel (Bachelor of Arts)Schauspiel
Porträt Mann in roter Jacke vor weißem Raum
(Foto: (c) Marvin Fuchs )

Leon Stern

Schauspiel (Bachelor of Arts)
Portrait
(Foto: Marvin Fuchs)

Lea Sehlke

Schauspiel (Bachelor of Arts)
Frau auf Stuhl sitzend.
(Foto: (c) Marvin Fuchs)

Mara Haußler

Schauspiel (Bachelor of Arts)

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