Composer in Residence

2021 ging das Arbeitsstipendium "Composer in Residence" an die in Köln lebende Komponistin Farzia Fallah. Während ihres Aufenthalts in Frankfurt komponierte sie ein neues Werk, das sie zusammen mit Studierenden der HfMDK einstudierte und im Dezember aufführte.

Die in Teheran (Iran) geborene Komponistin studierte in Bremen, Köln und Freiburg Komposition und überzeugte die fünfköpfige Fachjury unter anderem durch ihren stark ausgeprägten eigenen Stil, ihren Ideenreichtum sowie ihre poetischen Kompositionen.

Das Arbeitsstipendium "Composer in Residence" ist ein 3-monatiges Arbeitsstipendium für Komponistinnen. In Kooperation mit dem Institut für zeitgenössische Musik IzM der HfMDK schreibt das Archiv Frau und Musik das Arbeitsstipendium alle zwei bis drei Jahre aus. Komponistinnen aller Altersstufen und Nationalitäten können sich bewerben. Die Ausschreibung 2021 richtete sich angesichts der außerordentlich schwierigen Lage für Komponistinnen durch die Corona-Pandemie als #SpecialEdition – eine explizit nationale Ausschreibung – an die musikschaffenden Frauen innerhalb Deutschlands.

Fr
03.12.

Pressemitteilung

Partner

Das Archiv Frau und Musik entstand aus dem 1979 gegründeten Verein, Internationaler Arbeitskreis Frau und Musik e. V. Es archiviert die Musik von derzeit rund 1.800 Komponistinnen aus der Zeit des 9. Jahrhunderts bis heute und macht rund 26.000 Medieneinheiten nicht nur in einem Onlinekatalog auffindbar. Auf über 100 Quadratmetern ist die Präsenzbibliothek in den hoffmanns höfen in Niederrad während der Öffnungszeiten und nach Anmeldung allen Interessierten zugänglich.

Förderer

Das Arbeitsstipendium Composer in Residence wird gefördert von der Stadt Frankfurt, dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der Frankfurter Stiftung maecenia für Frauen in Wissenschaft und Kunst, der Mariann-Steegmann-Foundation sowie der Crespo Foundation. Wohnen wird die Stipendiatin in einer Unterkunft von Lindley Lindenberg.