Der in Ham­burg ge­bo­re­ne Pia­nist er­hielt im Al­ter von drei Jah­ren er sei­nen ers­ten Kla­vier­un­ter­richt. De­lor­ko stu­dier­te Kla­vier, Kom­po­si­ti­on und Di­ri­gie­ren in Düs­sel­dorf, Köln und Mün­chen. Sei­ne Kon­zert­tä­tig­keit führ­te ihn so­wohl in wich­ti­ge deut­sche Kon­zert­hal­len als auch in Mu­sik­me­tro­po­len des Aus­lands und Über­see (Ber­li­ner Phil­har­mo­nie, Ham­bur­ger Mu­sik­hal­le, Köl­ner Phil­har­mo­nie, Alte Oper Frank­furt, Gas­teig Mün­chen, Ton­hal­le Düs­sel­dorf so­wie in wich­ti­ge Mu­sik­me­tro­po­len im Aus­land: z.B. Ant­wer­pen, Bo­lo­gna, Mai­land, Rom, Pa­ris, Za­greb, Bue­nos Ai­res, Ra­mat Gan (Is­ra­el), Ufa (Rus.), Kua­la Lum­pur, Shen­zhen, Shang­hai, Hang­zhou, Bei­jing (VRC) Las Ve­gas, Day­ton / Ohio, New Me­xi­co, Flo­ri­da, Ar­kan­sas (US), Zy­pern und Ha­noi (VRV). Ab­ge­se­hen von Stan­dard­wer­ken der Solo- und Kon­zert­li­te­ra­tur be­schäf­tigt sich De­lor­ko eben­so mit we­ni­ger be­ach­te­ten Kom­po­nis­ten oder weit­ge­hend un­be­kann­ten Kom­po­si­tio­nen be­kann­ter Kom­po­nis­ten wie z.B. Wer­ke von La­dis­laus Dus­sek und Ro­bert Schu­mann, die von ihm zum ers­ten Mal auf CD ver­öf­fent­licht wur­den.  Die Reich­wei­te sei­ner künst­le­ri­schen Ak­ti­vi­tä­ten zeigt sich eben­so in ei­ner Aus­wahl sei­ner Ra­dio- und Fern­seh­pro­duk­tio­nen. Für den WDR nahm er Gershwins „Rhaps­o­dy in Blue“ und „Song­book“ und Ant­heils „Kla­vier­so­na­ten“ auf. Die Pre­mie­re von De­lor­kos „MIDI-So­na­te“ für Kla­vier, Com­pu­ter und Syn­the­ti­sche Klang­er­zeu­ger wur­de eben­so live über­tra­gen wie ver­schie­de­ne Kla­vier­aben­de. Für den Saar­län­di­schen Rund­funk spiel­te er Bern­steins „2nd Sym­pho­ny“ ein. Mit Sän­gern wie Edda Mo­ser, Fe­li­cia Wea­thers und Wal­ter Ber­ry hat er Lie­der­zy­klen für die Sen­der ZDF und 3Sat pro­du­ziert und Lie­der­aben­de be­glei­tet. In sei­ner kom­po­si­to­ri­schen Ar­beit be­schäf­tigt sich Rat­ko De­lor­ko gleich­wer­tig mit Kla­vier­mu­sik, Kam­mer­mu­sik, Or­ches­ter­wer­ken und elek­tro­ni­scher Mu­sik. Der Kla­vier­zy­klus „Zeit­klang“ (ur­auf­ge­führt in Is­ra­el) soll­te hier eben­so er­wähnt wer­den wie die Oper „Die Ey“ (ur­auf­ge­führt in Düs­sel­dorf), die „So­na­te für 2 Kla­vie­re“, die „Mörr­fried-Lie­der“ zu Tex­ten von Kai Metz­ger, das Ora­to­ri­um „…spä­ter viel­leicht dann die Heim­kehr“ und sein Kla­vier­kon­zert. Die Vo­ka­li­se „SolLa­Re“ für So­pran, Kla­vier, Com­pu­ter und Syn­the­ti­sche Klang­er­zeu­ger wur­de im Deut­schen Fern­se­hen live ur­auf­ge­führt. Ei­nes von De­lor­kos be­son­de­ren Kon­zert­pro­gram­men ist “Die Ge­schich­te des Kla­viers”. Wäh­rend er die his­to­ri­schen In­stru­men­te prä­sen­tiert und auf je­dem eine his­to­risch pas­sen­de Kom­po­si­ti­on spielt, er­zählt er die Ge­schich­te des Kla­viers. Er wur­de von der WPPC (World Pia­no Pe­dago­gy Con­fe­rence), OMTA (Ohio Mu­sic Tea­chers As­so­cia­ti­on), NCKP Con­fe­rence Chi­ca­go, Uni­ver­si­ty of Flo­ri­da, Uni­ver­si­ty of New Me­xi­co, Uni­ver­si­ty of Ar­kan­sas, Ton­gij Uni­ver­si­ty Shang­hai, der Kunst­uni­ver­si­tät Graz, dem Salz­bur­ger Mo­zar­te­um und an­de­ren ein­ge­la­den, zu die­sem The­ma auch Vor­trä­ge zu hal­ten. Die­ses Pro­jekt er­hielt her­vor­ra­gen­de Kri­ti­ken für den künst­le­ri­schen An­spruch ver­bun­den mit in­no­va­ti­ver Tech­nik. Heu­te ist er welt­weit der ein­zi­ge Künst­ler, der mit 22 his­to­ri­schen Tas­ten­in­stru­men­ten in der Pro­duk­ti­on „Ge­schich­te des Kla­viers“ auf­tritt. Als Stein­way sein 150-jäh­ri­ges Be­stehen fei­er­te, kre­ierte De­lor­ko das Pro­gramm “Die Ge­schich­te der Stein­way-In­stru­men­te” als Kon­zert und CD-Auf­nah­me mit 25 his­to­ri­schen In­stru­men­ten. Ein wei­te­res sehr er­folg­rei­ches Pro­gramm ist “Jazz meets Clas­sic”. Hier ar­bei­tet er zu­sam­men mit dem deut­schen Jazz-Pia­nis­ten Chris­toph Spen­del. Eine „Jazz meets Clas­sic“- CD und DVD sind eben­falls er­hält­lich. Ne­ben den be­reits er­wähn­ten CD-Pro­duk­tio­nen mach­te er eine Viel­zahl von Ar­bei­ten für ver­schie­de­ne La­bel. Er spiel­te ne­ben an­de­ren die Kla­vier­kon­zer­te WoO 4 und Nr. 2 auf his­to­ri­schen In­stru­men­ten (die ver­blei­ben­den Beet­ho­ven Kla­vier­kon­zer­te sind pro­du­ziert und in Vor­be­rei­tung) ein, pro­du­zier­te und spiel­te eine CD mit dem Ge­samt­werk von Gershwin (Rhaps­o­dy in Blue, Pre­ludes etc.) und ver­öf­fent­lich­te die Live­auf­nah­me ei­nes Cho­pin-Kla­vier­abends aus der Ber­li­ner Phil­har­mo­nie. Die „Bil­der ei­ner Aus­stel­lung“ wur­den von Rat­ko De­lor­ko im Jahr 2002 als Kon­zert für Kla­vier und Or­ches­ter be­ar­bei­tet und ur­auf­ge­führt. 2006 er­schien die Hör­buch-CD „Pa­pil­lons“ mit dem Schau­spie­ler Rei­ner Schö­ne zum Schu­mann-Jahr. Eine wei­te­re DVD er­schien 2007 mit ei­nem Kon­zert aus der Rie­sen­eis­höh­le des Dach­stein­ge­bir­ges. 2007/2008 be­such­te Rat­ko De­lor­ko Ma­lay­sia, Chi­na, Kroa­ti­en und Russ­land. In Kua­la Lum­pur hat er den ers­ten In­ter­na­tio­na­len Meis­ter­kurs für Kla­vier und Strei­cher künst­le­risch ge­lei­tet. In Chi­na lei­te­te er 2009 Meis­ter­kur­se in Shang­hai und Kun­ming. An der Uni­ver­si­ty of Ar­kan­sas USA, an der Tong­ji Uni­ver­si­ty Shang­hai VRC und der VNAMM Ha­noi hat­te er in 2012/13/14 Gast­pro­fes­su­ren inne. Sein Buch „Pro­fi - Tipps - rund um das Kla­vier“ wur­de 2015 vom Stac­ca­to-Ver­lag ver­öf­fent­licht. Von 2019 bis 2021 war er am Salz­bur­ger Mo­zar­te­um zu­sätz­lich tä­tig. Sein neu­es Buch "On­line-Kla­vier­un­ter­rich klipp und klar" ist 2021 er­schie­nen.