Prof. Jan Ickert

ProfessurVioloncelloFB1 Künstlerische Instrumentalausbildung
Porträt von Jan Ickert
(Foto: Alexandra Vosding)

Jan Ickert be­gann sei­ne mu­si­ka­li­sche Aus­bil­dung an Dr.Hoch ́s Kon­ser­va­to­ri­um Frank­furt bei Mai­ke Kunst­reich. Da­nach stu­dier­te er an den Mu­sik­hoch­schu­len Wup­per­tal, Ber­lin und Frank­furt bei den Pro­fes­so­ren Su­san­ne Mül­ler-Horn­bach, An­dre­as Gre­ger, Mi­cha­el San­der­ling und Jo­seph Schwab.
Im Jahr 2002 grün­de­te er das Chagall-Quar­tett Ber­lin, das Prei­se bei in­ter­na­tio­na­len Wett­be­wer­ben er­rang und gas­tier­te bei in­ter­na­tio­na­len Fes­ti­vals, wie u.a. den Fest­spie­len Meck­len­burg-Vor­pom­mern, dem Mo­zart­fest Würz­burg und dem Rhein­gau-Mu­sik­fes­ti­val.

Seit Stu­di­en­zei­ten ist er ge­frag­ter So­list, Kam­mer­mu­si­ker und Or­ches­ter­cel­list im In- und Aus­land mit En­ga­ge­ments in fol­gen­den Or­ches­tern: U.a. HR-Sin­fo­nie­or­ches­ter, Opern­or­ches­ter Frank­furt, Staats­thea­ter Wies­ba­den, Kam­mer­or­ches­ter Spi­ra Mi­ra­bi­lis, Baye­ri­sche Kam­mer­phil­har­mo­nie, Köl­ner Kam­mer­or­ches­ter und Kre­me­ra­ta Bal­ti­ca.

Sei­ne gro­ße Lei­den­schaft ist die Wei­ter­ga­be sei­nes Wis­sens in Lehr­tä­tig­kei­ten an ver­schie­de­nen In­sti­tu­ten: 2008-2018 war er Künst­le­ri­scher Lei­ter und Do­zent des Ema­nu­el-Feu­er­mann- Kon­ser­va­to­ri­um der Kron­berg Aca­de­my.
Nach lang­jäh­ri­gen Lehr­auf­trägen an den Mu­sik­hoch­schu­len Mann­heim u. Frank­furt hat ihn die HfMDK Frank­furt 2017 auf eine Pro­fes­sur für Vio­lon­cel­lo be­ru­fen.
Er un­ter­rich­tet auf Meis­ter­kur­sen im In-und Aus­land, so z.B. beim Ca­sa­lm­ag­gio­re In­ter­na­tio­nal Fes­ti­val, den Cel­lo­ta­gen Schlitz, dem Mu­sik­som­mer Leut­kirch und der Schloß­aka­de­mie. Sei­ne Stu­den­ten sind mehr­fa­che Preis­träger bei na­tio­na­len und in­ter­na­tio­na­len Wett­be­wer­ben und ha­ben An­stel­lun­gen in re­nom­mier­ten Or­ches­tern.

»„Professor Jan Ickert und seine Celloschüler führen Publikum klangvoll durch vier Jahrhunderte [...] In der voll besetzten Kirchenruine Schiffenberg, gastierte die Celloklasse Prof.Ickert, ein Unternehmen das ganz und gar gelang. Man musizierte auf handwerklich höchstem Niveau und mit seelenvoller Intensität bei strahlendem Sonnenschein: die Welt war in Ordnung.“«Gießener Anzeiger vom 09.07.2019
»„Ein von Extravaganzen freier und werkdienlicher Ansatz zeichnet den Interpretationsstil von Jan Ickert. (…) Janáceks „Pohádka“ gelang agogisch flexibel und sprechend. (…) Energisch und zupackend ging das Vater-Sohn-Duo Beethovens Cellosonate Nr.3 A-Dur op.69 im Kopfsatz an. Die Kontraste kamen dabei formtragend zur Geltung.“«Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12.12. 2013
»„Beeindruckend, wie jeder dem Geist der Partitur folgte und so zu der perfekten Balance von Konstruktivem und Expressivem beitrug.“«Der Tagesspiegel, 18.07.2006
Jan Ickert mit Cello
(Photo: Alexandra Vosding)
Jan Ickert am Cello
(Photo: Alexandra Vosding)