Hei­di Grö­ger hat sich als Gam­bis­tin, lei­den­schaft­li­che Leh­re­rin und er­folg­rei­che Fes­ti­val­lei­te­rin ei­nen Na­men ge­macht. Seit 2011 un­ter­rich­tet sie Vio­la da gam­ba an der Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst Frank­furt am Main. Ne­ben dem Ein­zel­un­ter­richt für ihre Stu­den­ten ist ihr die Ar­beit im cons­ort und fä­cher­übe­grei­fend mit den an­de­ren Ab­tei­lun­gen der Frank­fur­ter Mu­sik­hoch- schu­le ein gro­ßes An­lie­gen. Er­folg­rei­che Ab­schlüs­se ih­rer Stu­den­ten und zahl- rei­che Pro­jek­te be­treu­te sie an der HfMDK: die Auf­füh­rung sämt­li­cher Fan­ta­si­en von Hen­ry Pur­cell, Ka­gels „Mu­sik für Re­nais­sance­in­stru­men­te“ in Zu­sam­men- ar­beit mit der Ab­tei­lung für Mo­der­ne Mu­sik der HfMDK, cons­ort songs, eng­li- sche cons­ort Pro­jek­te zur Eli­sa­be­tha­ni­schen und Ja­co­bi­ni­schen Mu­sik und „Bach – Meis­ter der Po­ly­pho­nie“ spie­geln ei­nen Teil der um­fas­sen­den Ar­beit wie­der. 2018 sie setz­te sich für die Re­pa­ra­tur des hoch­schul­ei­ge­nen Ar­peg­gio­nes aus dem Jahr 1847 ein, um die­sen den Stu­den­ten der Klas­sen Vio­lon­cel­lo, Ba­rock- cel­lo, Kon­tra­bass und Vio­la da gam­ba aus­lei­hen zu kön­nen. Ne­ben ih­rer Tä­tig­keit an der HfMD gibt sie re­gel­mä­ßig Meis­ter­kur­se beim „viel­klang Fes­ti­val“ in Tü­bin­gen, un­ter­rich­tet bei den Som­mer­kur­sen auf Schloss See­haus und gibt zahl­rei­che cons­ort Kur­se für Stu­die­ren­de oder Vio­la-da-gam­ba-af­fi­ne Mu­si­ker. Zu­sam­men mit Jo­han­nes Weiss lei­tet sie das „Mu­sik­fest Eich­stätt. Alte Mu­sik neu ent­de­cken“ in ih­rer baye­ri­schen Hei­mat- stadt Eich­stätt (www.mu­sik­fest-eich­sta­ett.de) und das Fes­ti­val "SPAM - Span­dau macht Alte Mu­sik" in Ber­lin, das vom Ber­li­ner Se­nat ge­för­dert wird. Im welt­weit an­ge­se­he­nen Gam­ben­cons­ort Phan­tasm ist Hei­di Grö­ger fes­tes Mit­glied (www.phan­tasm.org.uk) und spielt dort Alt- oder Bass­gam­be aber auch den Vio­lo­ne. Mit dem En­sem­ble Fleu­ry nahm sie die „Piè­ces des cla­vecin en con­certs“ von J.-Ph. Ra­meau erst­ma­lig auf ei­ner 8-sai­ti­gen gol­de­nen Gam­be für Sony Clas­sics auf. Be­reits wäh­rend ih­res Stu­di­ums spiel­te sie mit dem Frei- bur­ger Ba­rock­or­ches­ter und ist Gast­mu­si­ke­rin der Aka­de­mie für Alte Mu­sik und den Ber­li­ner Ba­rock So­lis­ten, dem Kam­mer­mu­sik­ensem­ble der Ber­li­ner Phil­har­mo­ni­ker. Ihre Vor­lie­be, die Alte Mu­sik, ent­deck­te sie be­reits wäh­rend ih­res Schul­mu­sik- stu­di­ums an der Münch­ner Mu­sik­hoch­schu­le. Dar­auf­hin stu­dier­te sie am Kö­nig- li­chen Kon­ser­va­to­ri­um Den Haag bei Phil­ip­pe Pier­lot Vio­la da gam­ba und Ba­rock­cel­lo bei Jaap ter Lin­den. Ih­ren Mas­ter er­hielt sie mit Aus­zeich­nung. Di­ver­se in­ter­na­tio­na­le Wett­be­werbs­ge­win­ne in der Al­ten Mu­sik be­glei­te­ten ihre Aus­bil­dung (Van Was­se­na­er Con­cours Den Haag 2004; York Ear­ly Mu­sic Fes­ti­val In­ter­na­tio­nal Young Ar­tists Com­pe­ti­ti­on 2005; Bia­gio-Ma­ri­ni- Wett­be­werb Neu­burg/Do­nau 2003 und 2007). Hei­di Grö­ger ist von ih­rem Wohn­ort Ber­lin als frei­schaf­fen­de Mu­si­ke­rin in­ter­na­tio­nal tä­tig.