WHAT'S LOVE GOT TO DO WITH IT – 3 Stücke über die Liebe

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Am 22. und 23. April 2026 zei­gen Re­gie­stu­die­ren­de der HfMDK in Ko­ope­ra­ti­on mit der HfG Of­fen­bach drei In­sze­nie­run­gen zum The­ma Lie­be. Sie be­schäf­ti­gen sich mit For­men des Schwei­gens, In­ter­net-Fan­ge­mein­den als Räu­men der kol­lek­ti­ven Trauma­be­wäl­ti­gung und ei­nem Klas­si­ker von Tsche­chow.

Collage aus Kussszenen in Filmen.
(Foto: (c) Regie)

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Der Eintritt an der Abendkasse ist frei, Ticketreservierungen über Platzkarten (1 €, erhältlich über den Link unter „Tickets kaufen“) werden jedoch empfohlen. Bitte tauschen Sie Ihr Online-Ticket vor Ort gegen eine Einlasskarte ein.

Termine

Von und mit: Ca­ner Ak­deniz, Ali Ak­türk, Ve­ro­ni­ka Ar­ti­bi­l­o­va, Tu­pac Tor­res Bartsch, Ju­lia Chaply­gi­na, Han­na Fran­ke, An­ne­ke Gieß, Frit­zi Her­tel, Do­mi­ni­ka He­bel, Franz Kem­ter, Eli­sa Kün­ast, Leni Mai Krä­mer, Luis Lö­wen­stein, Deniz Öz­bay, Mi­chel­le Roth, Da­ni­la Ti­mofeev, Pau­la Ma­rie Schul­ze, De­sti­na Yil­dirim

DAS ZWI­SCHEN UNS

Deniz Öz­bay (*1996) wid­met sich in „Das zwi­schen uns“ den ver­schie­de­nen For­men des Schwei­gens in ei­ner ro­man­ti­schen Be­zie­hung. Schwei­gen als Aus­druck von Nähe, als Schutz­raum, aber auch als Ver­mei­dungs­stra­te­gie von Kon­flik­ten. Aus der In­ti­mi­tät ei­nes Ver­ständ­nis­ses, das nicht der Wor­te be­darf, ent­wi­ckelt sich hier eine zer­stö­re­ri­sche Dy­na­mik, bis die Fi­gu­ren, ohne ge­nau zu wis­sen, wie, ihre Lie­be in Trüm­mern fin­den.

DER BÄR

Ve­ro­ni­ka Ar­ti­bi­l­o­va (*2002) in­sze­niert mit „Der Bär“ nach An­ton Tsche­chow ei­nen Klas­si­ker. Als in die zwei­fel­haf­te Trau­er der Wit­we Po­powa der hitz­köp­fi­ge Smirnow, Ge­ne­ral­ad­ju­tant a. D., ein­dringt, um alte Schul­den ih­res ver­bli­che­nen Gat­ten ein­zu­for­dern, er­weckt er schlag­ar­tig den Zorn - doch auch die Le­bens­geis­ter - der jun­gen Frau. Un­ter dem wach­sa­men Auge des Die­ners Luca wird aus dem Streit die For­de­rung zum Du­ell. Doch schlum­mert in der Ab­nei­gung viel­leicht doch mehr, als am An­fang ver­mu­tet?

BUT DAD­DY, I LOVE HIM

⁠Ju­lia Chaply­gi­e­naa (*2003) un­ter­sucht in „But Dad­dy, I Love Him“ In­ter­net-Fan­ge­mein­den als Räu­me der kol­lek­ti­ven Trauma­be­wäl­ti­gung. Sei es auf Tik­Tok, Tumb­lr oder Ar­chi­ve of Our Own: in der si­che­ren An­ony­mi­tät von Screen­na­mes, hin­ter der Fas­sa­de ei­ner fik­tio­na­len Fi­gur, in ei­ner Welt, die nicht die ei­ge­ne ist, zei­gen wir oft mehr von uns, als wir un­se­ren engs­ten Freund*in­nen preis­ge­ben wür­den.

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