Walter H. Krämer-Förderpreis 2021 für Nora Solcher

Walter H. Krämer Förderpreis
(Photo: Timon Suhk)
erfolgsmeldung
»Auch in diesem Jahr war es wieder eine große Herausforderung, unter den Studierenden des 3. Jahrgangs einen würdigen Preisträger / eine würdige Preisträgerin zu finden...«Walter H. Krämer

Mit dem Wal­ter H. Krä­mer-För­der­preis für jun­ge Schau­spie­le­rin­nen und Schau­spie­ler wür­digt die HfMDK be­reits im neun­ten Jahr her­aus­ra­gen­de künst­le­ri­sche Leis­tun­gen im Aus­bil­dungs­be­reich Schau­spiel. Der Preis wur­de am 23.06.2021 im Vor­feld der Di­plom-Prä­sen­ta­ti­on des Ab­schluss­jahr­gangs im Frank­furt LAB ver­ge­ben.

„Auch in die­sem Jahr war es wie­der eine gro­ße Her­aus­for­de­rung, un­ter den Stu­die­ren­den des 3. Jahr­gangs ei­nen wür­di­gen Preis­trä­ger / eine wür­di­ge Preis­trä­ge­rin zu fin­den. Dies ge­schul­det nicht zu­letzt ei­nem Vi­rus, der das ge­wohn­te Le­ben durch­ein­an­der­wir­bel­te und vie­le an­ge­dach­te Pro­jek­te, Vor­spie­le und In­sze­nie­run­gen nicht zu­stan­de kom­men ließ. Das Thea­ter und das Stu­di­um fak­tisch auf Eis ge­legt wur­den“, sagt Wal­ter H. Krä­mer in sei­ner Lau­da­tio zur Preis­ver­lei­hung.

In die­sem be­son­de­ren Jahr, in dem kei­ne Live-Ver­an­stal­tun­gen mög­lich wa­ren, soll­te die Preis­ver­ga­be aber kei­nes­falls ent­fal­len. „Denn der För­der­preis ist auch ein Zei­chen da­für, dass die Kunst wei­ter­geht und die jun­gen Schau­spie­ler an der HfMDK wei­ter spie­len“, so der Thea­ter­ken­ner.

„Live“ er­le­ben konn­te der Preisstif­ter die dies­jäh­ri­ge Preis­trä­ge­rin Nora Sol­cher bei ei­ner In­sze­nie­rung für den di­gi­ta­len „Ad­vents­ka­len­der“ am Schau­spiel Frank­furt – und im Thea­ter-Te­le­fon der HfMDK. Hier zeig­te sie ihre gro­ße Krea­ti­vi­tät und den Wil­len, sich auch in der Pan­de­mie nicht un­ter­krie­gen zu las­sen. Von Frau Sol­chers schau­spie­le­ri­scher Viel­sei­tig­keit und ih­rer Sprach­ge­wandt­heit konn­te Wal­ter H. Krä­mer sich in ei­nem Mo­no­log­film der Künst­le­rin mit ei­ge­nen Kom­po­si­tio­nen aus ver­schie­de­nen li­te­ra­ri­schen Tex­ten über­zeu­gen. Nora Sol­chers An­spruch, Tex­te und Sze­nen ge­sell­schafts­po­li­tisch zu hin­ter­fra­gen und auf ihre Re­le­vanz für das Heu­te hin zu un­ter­su­chen, be­ein­druck­ten ihn sehr. Ge­nau­so wie ihr gro­ßer Schaf­fens­drang: über­all da, wo es ein Pro­jekt gebe, sei sie da­bei und ent­wick­le mit ih­ren Kol­le­gen neue Ide­en.

Ab­schlie­ßend er­mun­tert der För­de­rer die jun­ge Künst­le­rin: „Möge der Preis Ih­nen Mut ma­chen, als Schau­spie­le­rin ih­ren ei­ge­nen Weg wei­ter zu ge­hen.“

Die kom­plet­te Lau­da­tio von Wal­ter H. Krä­mer le­sen Sie hier: Wal­ter H. Krä­mer Lau­da­tio.