KLAVIERTAGE 2026

Flügelpedal
(Photo: Andreas Reeg)
offener Flügel-Deckel
(Photo: Esther Hirsch)
pressemitteilung

Drei Aben­de, drei Per­spek­ti­ven: Kla­vier­mu­sik an den Wen­de­punk­ten ih­rer Ge­schich­te
Die Hoch­schu­le für Mu­sik und Dar­stel­len­de Kunst Frank­furt (HfMDK) lädt vom 6. bis 8. Mai 2026 zu den KLA­VIER­TA­GEN ein – ei­ner drei­tä­gi­gen Kon­zert­rei­he, die sich den fas­zi­nie­ren­den Über­gän­gen zwi­schen mu­si­ka­li­schen Epo­chen wid­met. Un­ter dem Ti­tel „Schnitt­stel­len der Epo­chen in der Kla­vier­li­te­ra­tur“ be­ge­ben sich Stu­die­ren­de und Leh­ren­de der Fach­grup­pe Kla­vier auf eine klang­vol­le Spu­ren­su­che nach je­nen Mo­men­ten, in de­nen sich mu­si­ka­li­sche Sti­le ver­än­dern, Gren­zen ver­schwim­men und Neu­es ent­steht.

Im Vor­feld der gro­ßen Ju­bi­lä­en von Lud­wig van Beet­ho­ven (2027) und Franz Schu­bert (2028) rückt in die­sem Jahr zu­nächst ein an­de­rer Kom­po­nist in den Fo­kus: Carl Ma­ria von We­ber, des­sen 200. To­des­tag be­gan­gen wird. Be­kannt vor al­lem für sei­ne Opern, er­öff­net We­ber ge­ra­de in sei­nen Kla­vier­wer­ken span­nen­de Per­spek­ti­ven auf die Früh­ro­man­tik – und auf eine Mu­sik­ge­schich­te, die sich we­ni­ger ge­rad­li­nig ent­wi­ckelt hat, als oft an­ge­nom­men. Dass We­ber noch vor Beet­ho­ven ver­starb, stellt gän­gi­ge chro­no­lo­gi­sche Vor­stel­lun­gen in­fra­ge und bil­det ei­nen Aus­gangs­punkt für das künst­le­ri­sche Kon­zept der dies­jäh­ri­gen Kla­vier­ta­ge.

»Gerade diese Brüche und Übergänge machen den Reiz aus. Wir möchten die Schnittstellen hörbar machen – dort, wo sich Tradition und Aufbruch begegnen.«Oliver Kern, Professor für Klavier

Der ers­te Kon­zert­abend am 6. Mai wid­met sich der spä­ten Wie­ner Klas­sik und ih­ren Aus­läu­fern in den 1820er Jah­ren. Zu hö­ren sind spä­te So­na­ten Beet­ho­vens, Wer­ke von Schu­bert so­wie aus­ge­wähl­te Kom­po­si­tio­nen We­bers, die den Über­gang zur Ro­man­tik ein­drucks­voll nach­zeich­nen.

Am 7. Mai steht die Kla­vier­so­na­te selbst im Mit­tel­punkt – als Gat­tung im Wan­del. Das Pro­gramm spannt ei­nen wei­ten Bo­gen über ver­schie­de­ne Epo­chen, Län­der und Stil­rich­tun­gen und kom­bi­niert be­kann­te Meis­ter­wer­ke mit sel­ten ge­spiel­ten Ent­de­ckun­gen.

Das Fi­na­le am 8. Mai bün­delt schließ­lich die viel­fäl­ti­gen Per­spek­ti­ven der Kon­zert­rei­he in ei­nem er­wei­ter­ten Pan­ora­ma: In ei­nem in­ten­si­ven Kon­zert­abend wer­den die zu­vor er­kun­de­ten mu­si­ka­li­schen Schnitt­stel­len noch ein­mal auf­ge­grif­fen, ver­dich­tet und in ih­rer gan­zen Band­brei­te er­leb­bar ge­macht.

Die KLA­VIER­TA­GE 2026 ver­spre­chen ein in­spi­rie­ren­des Kon­zert­er­leb­nis für alle, die Kla­vier­mu­sik neu hö­ren und ihre Ent­wick­lung aus un­ge­wohn­ten Blick­win­keln ent­de­cken möch­ten.

Wir dan­ken der Deut­sche Bank Stif­tung für die freund­li­che Un­ter­stüt­zung.

Flügelpedal

Klavier (Still)

Pres­se­fo­to

offener Flügel-Deckel

Pressefoto, Klavier; (c) Esther Hirsch

Pres­se­kon­takt