EARTH NIGHT 2026: Zukunftskarten – Verorten. Transformieren. Verbinden.
Wie klingt Zukunft? Welche Geschichten erzählen Städte, Pflanzen und Menschen im Zeitalter der Klimakrise? Und welche Rolle spielen Kunst, Wissenschaft und Kultur bei der Gestaltung nachhaltiger Lebenswelten? Mit der EARTH NIGHT 2026 lädt die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) auch in diesem Jahr zu einem interdisziplinären Abend voller Musik, Performance, Wissenschaft und Begegnung ein. Unter dem Titel „Zukunftskarten – Verorten. Transformieren. Verbinden.“ entsteht am 20. Juni 2026 in der Eschersheimer Landstr. 29 ein kreativer Raum zum Nachdenken, Diskutieren und gemeinsamen Erleben.
Ab 17 Uhr verwandeln sich Foyer, Säle und Innenhof der HfMDK in einen lebendigen Treffpunkt für alle, die sich mit den Themen Klimawandel, Natur und Nachhaltigkeit auseinandersetzen möchten – offen, künstlerisch und interaktiv. Das Publikum erwartet ein vielseitiges Programm aus wissenschaftlichen Impulsen, musikalischen Beiträgen, Installationen und Performances. Wissenschaftler*innen der Scientists for Future Frankfurt sprechen über aktuelle Entwicklungen der Klimakrise, nachhaltige Kulturpolitik und urbane Zukunftsbilder. Joachim Curtius fragt in seinem Vortrag „Klimakrise 2026: Wo stehen wir?“, wie es um unseren Planeten steht, während Jan Dieterle den Blick auf Frankfurt als „verletzliche Stadt“ richtet. Viktorija Stojak widmet sich der Frage, wie Kulturpolitik Nachhaltigkeit im Musiksektor fördern kann.
Künstlerisch begleitet wird der Abend von einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm: Zu erleben sind unter anderem Jazz-Duo Rui, das Magnus Ensemble mit Fanny Hensels „Klaviertrio“, Robert Schumanns „Waldszenen“, interpretiert von Jennifer Klein, die Performance „Orlando“ vom analyse schmitt kollektiv sowie die Uraufführung des Liederzyklus "Fernweh" von Carsten Pochert (Carsten Pochert, Gesang, und Johanna Winter, Klavier) sowie Lev Ivanov mit der „Fantaise Brillante“ von François Borne. Zum Ausklang sorgen Intracult und The Amazing HfMDK Soulband für musikalische Energie bis in den Abend hinein.
Auch außerhalb der Bühnen gibt es viel zu entdecken: Bei einer gemeinsamen „Krautschau“ mit Julia Krohmer werden urbane Pflanzenwelten im Hof der HfMDK kartiert und neu wahrgenommen. Interaktive Installationen wie „Lokale Mensch-Natur-Beziehungen“ von Eva Backhaus oder die „Mining Map“ – ein Kooperationsprojekt von HfG und HfMDK – laden dazu ein, globale Zusammenhänge sichtbar zu machen und eigene Perspektiven einzubringen.
Die EARTH NIGHT ist ein Ort der Verbindung: zwischen Kunst und Wissenschaft, Hochschule und Stadtgesellschaft, Wissen und Erfahrung. Sie lädt dazu ein, gemeinsam neue Zukunftsbilder zu entwerfen: kritisch, kreativ und hoffnungsvoll.
Das Green Office der HfMDK
Klimaschutz geht uns alle etwas an. Viele Hochschulangehörige und Studierende engagieren sich bereits aktiv für den Umweltschutz und die Nachhaltigkeit. Das Green Office, bestehend aus vorwiegend Studierenden und Hochschulangehörigen, wurde im Januar 2020 gegründet. Es bündelt dieses Engagement ehrenamtlich. Als eine unabhängige hochschulpolitische Initiative, gibt es dem Thema Nachhaltigkeit in der HfMDK entsprechende Relevanz. Neben Projekten, Aktionen und Vorträgen rund um das Thema Nachhaltigkeit und Umwelt bringt es konkrete Veränderungsvorschläge in den Hochschulkontext ein und informiert, verbindet und unterstützt die Hochschulangehörigen und Studierenden dabei, an Themen der Nachhaltigkeit zu arbeiten und diese im Alltag zu leben. Dabei berücksichtigt es den Wunsch des Landes Hessen, welches es begrüßt, wenn hessische Hochschulen Green Office-Strukturen einrichten und unterstützt diese auf ihrem Weg.
Die Earth Night 2026 ist ein Projekt des Green Office der HfMDK.

Pressefoto, Earth Night
Fotocredit: Yat Ho Tsang
