MA CoDE: Sommersemester 2026
13. - 16. April, 4. Semester G11
Zu Semesterbeginn absolviert die 11. Generation des MA CoDE ihre finalen Prüfungslehrproben, die sich auf die Übersetzung von historischen Materialien in zeitgenössischen Lehrkontexten bezieht. Aus Archivmaterial der Tanzpionierin Valeska Gert werden Unterrichte für das 3. Jahr BAtanz entwickelt.
07. April, 1. Semester G12
Die neue Generation von MA CoDE-Studierenden nimmt das Studium an der HfMDK in Frankfurt auf. Studienschwerpunkte sind Körper und Körperkonzepte, Feedbackformate und Kommunikation sowie wissenschaftliches Arbeiten.
ab 09. April, Scientific Writing, Katja Schneider
Dr. Katja Schneider übt Wege des kreativen Schreibens und beschäftigt sich insbesondere mit Formaten der Autobiographie und des „Selbstinterviews“, Berichten und Dokumentationen. Darüber hinaus gibt es eine Einführung in das wissenschaftliche Schreiben.
20. - 25. April & 18. - 20. Mai, Applied Anatomy, Laura Hicks & Nina Wollny
Alumna Laura Hicks unterrichtet Applied Anatomy und arbeitet zu den Themenschwerpunkten Skelett und funktionale Ausrichtung des knöchernen Bewegungsapparates.
21. April - 05. Mai, Massage und Berührung, Kristina Veit & Federico Canosa
In der praktischen Anwendung verschiedener Massage-Techniken geben die Yoga-Lehrerin Kristina Veit und der Thai Yoga Masseur Federico Canosa einen Einblick in manuelle Therapien und spezifische anatomische Informationen.
30. April - 22. Mai, Communication, Christina Deloglu-Kahlert
Das Seminar gibt Einblicke in verschiedene Kommunikationsmodelle und -theorien als Grundlage für eine vertiefte Auseinandersetzung mit Kommunikation und Feedback.
06. - 21. Mai, Communication, Dana Caspersen
Dana Caspersen, Spezialistin für Konfliktmanagement und langjährige Tänzerin bei William Forsythe, bindet ihre künstlerische Erfahrung in neue Formate der Konfliktlösungen ein.
11. Mai - 16. Juni, Diversity im Tanz, Amelia Uzategui Bonilla
Die Studierenden arbeiten mit Amelia Uzategui Bonilla zu Körperkonzepten, die nicht einer eurozentristischen Perspektive entspringen. In einem fortlaufenden Seminar beschäftigen sich die Studierenden mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen im Tanz aus einer theoretischen und tanzpraktischen Perspektive. Es werden Themen wie Klasse, Machthierarchien, Empowerment und Resilienz integriert.
01. - 26. Juni, Documentation Processes, Florence Corin & Baptiste Andrien
Wie werden Körpererfahrungen in andere Materialien übertragen und dokumentiert? Florence Corin und Baptiste Andrien von Contredanse beschäftigen sich seit Jahren damit und finden mit Künstler*innen wie Steve Paxton, Anna Halprin und Lisa Nelson immer wieder neue Übersetzungen. Vorgestellt und diskutiert werden Fragen der Tanzdokumentation, sowie aktuelle Forschungs- und Dokumentationsergebnisse.
09. - 15. Juni, Experteninterviews
Die Studierenden moderieren 3 Experteninterviews zu ihren pädagogischen Biographien und Methodik ihrer Vermittlungsansätze. Eingeladen waren Verónica Garzón, Prof. Hannah Shakti Bühler und Nina Wollny.
17. - 21. Juni, Tanztriennale 2026 Hamburg, Kampnagel, K3
Die Tanztriennale als neue Initiative für den Tanz ist eine langfristig angelegte, wiederkehrende Veranstaltung: Tanz soll sichtbar gemacht, gestärkt und als gesellschaftlich relevante Praxis gewürdigt werden.
Sie legt einen Fokus darauf, die verschiedenen Tanzstile zusammenzuführen, aktuelle Tendenzen des zeitgenössischen Tanzes zu präsentieren, ein breites Publikum anzusprechen und den Fachaustausch zu befördern
Das Festival und der Fachaustausch sind eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes unter Leitung der Künstlerischen Direktorin Katarzyna Wielga-Skolimowska. Das Spektrum der eingeladenen Künstler*innen im Rahmen der Auftaktausgabe reicht von international renommierten Kompanien bis hin zur lokalen Hamburger Tanzszene.
Im Rahmen des viertägigen Forums vom 18. – 21.06. kommen professionelle Tanzschaffende, internationale Delegationen sowie Vertreter:innen verschiedener kulturpolitischer Netzwerke und Organisationen aus Deutschland und der Welt nach Hamburg, um sich darüber auszutauschen, wie Tanz als Kunstform gestärkt und die Sichtbarkeit der künstlerischen Vielfalt erhöht werden kann. Beide Generationen der MA CoDE Studierenden nehmen an den diskursiven und physischen Formaten teil, darunter Podiumsdiskussionen, moderierte Sessions und Tanzworkshops. Sie besuchen jeweils zwei Vorstellungen, um an den aktuellen theoretischen und künstlerischen Diskursen im Tanz teilzuhaben.
23. & 24. Juni, Soft Skills in Dance, Patricia Carolin Mai
Welcher Zusammenhang besteht zwischen Zeitgenössischem Tanz und der Entwicklung von Soft Skills? Dieser Frage ging das europäische Forschungsprojekt Empowering Dance nach. Tänzerin und Choreographin Patricia Carolin Mai stellt die Ergebnisse vor. Der Workshop legt implizite Wissensformen offen und ermöglicht einen reflektierten Umgang mit und eine praktische Anwendung von Soft Skills in der eigenen tanzvermittelnden Praxis.
07. & 08. Juli, Movement Analysis, Claudia Jeschke
Claudia Jeschke führt in Bewegungsanalyse und wissenschaftliche Dokumentation und Notation von Tanz und Bewegung anhand ihrer Re-Konstruktion von Vaclav Nijinskys „L'Après-midi d'un Faune“ ein.
15. Juli, Techno-Rave, Fanni Schack & DJ schackmatt
Das Semester wird für die aktuellen Generationen G11 und G12 von zwei Techno Raves mit Underground Symphony gerahmt. Unter der Anleitung der MA CoDE Alumna Fanni Schack durchlaufen die Studierenden verschiedene Bewegungs- und Wahrnehmungszustände, begleitet von analogen und elektronischen Beats von DJ Schackmatt. Das gemeinsame, kollektive Erlebnis, zu dem alle MA CoDE Generationen eingeladen sind, dient der Stärkung des Netzwerks.
HTA - Ringvorlesung "Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt", Leitung: Prof. Marion Tiedtke
23. April: "Freiheit und Verantwortung", Werkstattgespräch mit Jette Steckel und Ulrich Rache, Moderation: Marion Tiedtke
21. Mai: "Freiheit und Institution", Werkstattgespräch mit Frieda Lange und Klaus Zehelein, Moderation: Lorenz Aggermann
25. Juni: "Freiheit und Recht", Werkstattgespräch mit Günter Frankenberg und Matthias Pees, Moderation: Marion Tiedtke
