"In turn": Ein Symposium zu Choreografien der Veränderung

Ankündigungsmotiv des Symposiums im Oktober 2026
(Photo: Blanca Gomez Terán)
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Drei Tage Mit­te Ok­to­ber sind der Tanz­for­schung ge­wid­met: „Un­ser Sym­po­si­um“, sagt Kat­ja Schnei­der, Pro­fes­so­rin für Tanz­wis­sen­schaft an der HfMDK, „re­agiert auf Dy­na­mik, auf Wan­del und Ver­än­de­rung.“ Um das Sym­po­si­um mög­lich zu ma­chen, hat die Ge­sell­schaft für Tanz­for­schung (gtf) mit dem In­sti­tut für An­ge­wand­te Thea­ter­wis­sen­schaft der JLU Gie­ßen (ATW), mit der Frank­furt Uni­ver­si­ty of Ap­plied Sci­en­ces (FraU­AS) und mit der HfMDK zu­sam­men­ge­spannt. Für das Or­ga­ni­sa­ti­ons­team stel­len Tanz und Cho­reo­gra­fie ei­nen pri­vi­le­gier­ten Ort dar, um zu er­for­schen, wie Ver­än­de­rung durch Kör­per, Be­zie­hun­gen und ma­te­ri­el­le Be­din­gun­gen wahr­ge­nom­men, ver­han­delt, be­kämpft oder neu­ge­stal­tet wird.

Der Ti­tel des Sym­po­si­ums „In turn – Cho­reo­gra­phies of Ch­an­ge“ ver­weist auf eine dop­pel­te Per­spek­ti­ve: Ei­ner­seits fragt es da­nach, wie lau­fen­de Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se Kör­per, Be­zie­hun­gen und Tem­po­ra­li­tä­ten cho­reo­gra­fie­ren; an­de­rer­seits blickt es dar­auf, wie künst­le­ri­sche oder so­zia­le Cho­reo­gra­fien als Prak­ti­ken ent­ste­hen, die in die­se Trans­for­ma­ti­ons­pro­zes­se ein­grei­fen, von ih­nen ge­prägt sind oder sie neu kon­fi­gu­rie­ren. Für die Sym­po­si­ums­teil­neh­mer*in­nen ist selbst Be­we­gung drin, denn nach dem Auf­takt­tag an der HfMDK fin­det das Pro­gramm am Frei­tag (16.10.) in Gie­ßen und am Sams­tag (17.10.) dann an der FraU­AS statt. Shut­tle­bus­se ma­chen es mög­lich, dass alle zwi­schen den Städ­ten hin- und her­fah­ren kön­nen.

Die Ko­ope­ra­ti­on von gtf, ATW, FraU­AS und HfMDK wird mög­lich ge­macht durch die Un­ter­stüt­zung der Hes­si­schen Thea­ter­aka­de­mie (HTA) und von NFDI4Cul­tu­re (ge­för­dert durch die DFG – 441958017) und die Uni­ver­si­tät Leip­zig (In­sti­tut für Thea­ter­wis­sen­schaft). 

Ei­nes von vie­len High­lights ist die Key­note von Dana Cas­per­sen. Cas­per­sen ist Kon­flikt­ex­per­tin, Tanz­künst­le­rin und Au­torin. Über meh­re­re Jahr­zehn­te war sie zen­tra­le Mit­ar­bei­te­rin des Bal­lett Frank­furt und der For­sy­the Com­pa­ny; seit rund fünf­zehn Jah­ren ar­bei­tet sie welt­weit mit Füh­rungs­kräf­ten, Or­ga­ni­sa­tio­nen und Ge­mein­schaf­ten zu kon­struk­ti­ver Kon­flik­t­ar­beit. Ih­ren Vor­trag hat sie nun "Why I Love Dancers" ge­nannt. Un­ter­ti­tel: "Phy­si­cal Thin­king and Trans­for­ma­ti­ve Ch­an­ge".

Zur Ta­gungs­web­site mit dem ge­sam­ten Pro­gramm geht es hier.

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