„se­re­ni­ty“ – ur­auf­füh­rung mit dem alt.en­sem­ble

Das alt.ensemble spielt florian briegels „serenity“ für Barockinstrumente und Lautsprecher.

HfMDK, Kleiner SaalEschersheimer Landstraße 29,60322 Frankfurt am Main Auf Karte anzeigen
Neue Musik Nacht: Gesamtprogramm

flo­ri­an brie­gel (*2000): „se­re­ni­ty“, mu­sik für ba­ro­ck­in­stru­men­te und laut­spre­cher (20‘) UA

alt.en­sem­ble
jin­hyoung kim, trom­pe­te | jean­ne de­gos, oboe | anouk krü­ger, block­flö­te | se­bas­ti­an gon­za­lez ro­dri­guez, vio­li­ne | va­len­tin pol­le­rus, vio­lo­ne
flo­ri­an brie­gel, mu­si­ka­li­sche lei­tung | alex­an­der reiff, klang­re­gie

ich emp­fin­de ein ver­lan­gen nach „se­re­ni­ty“, im sin­ne ei­ner ruhe und ge­las­sen­heit. klang­lich möch­te ich die kli­schees von na­tur­bil­dern er­kun­den. kit­schi­ge dar­stel­lun­gen von na­tur­ge­räu­schen, ent­span­nungs­ku­lis­sen, gär­ten und land­schaf­ten. eine künst­li­che at­mo­sphä­re, die durch laut­spre­cher her­vor­ge­ru­fen wird. dem ge­gen­über wird ein en­sem­ble aus his­to­ri­schen in­stru­men­ten sit­zen, das als ana­lo­ges pen­dant schon viel frü­her laut­ma­le­risch fun­gier­te. eine bil­li­ge ko­pie der na­tur, ab­ge­spielt vom com­pu­ter, und das en­sem­ble, das in­halts­lo­se klang­bil­der im mo­ment der per­for­mance zu er­zeu­gen ver­sucht, wer­den dar­ge­stellt, auf­ge­bro­chen, ge­gen­über­ge­stellt und letzt­lich ver­eint, um den zu­stand von „se­re­ni­ty“ zu er­rei­chen.

TEXT: FLO­RI­AN BRIE­GEL

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