Mac­beth

Schauspiel

"Something wicked this way comes"

TEAM

Regie: Timofej Kuljabin
Bühne: Oleg Golovko
Kostüme: Vlada Pomirkovannaya
Musik/ Sounddesign: Timofey Pastukhov
Koordination und Assistenz: Rustam Akhmedshin
Dramaturgie: Olga Fedyanina, Julia Weinreich
Licht: Marcel Heyde

 

BESETZUNG

Moritz Kienemann (Macbeth)
Lotte Schubert (Lady Macbeth)
Peter Schröder (Duncan)
Torsten Flassig (Macduff)
Anna Kubin (Lady Macduff)
Mark Tumba (Banquo)
Sebastian Reiß (Ross)
Michael Schütz (Lennox)
Miguel Klein Medina (Gatekeeper / Messenger / Seyton)
Marie Julie Bretschneider (Kammerfrau Lady Macbeth)

 

Premiere am 14.3.2023, weitere Termine: 21.4., 24.4., 27.4., 28.4.

Weitere Infos und Tickets unter: https://www.schauspielfrankfurt.de/spielplan/kalender/macbeth/1367/

 
Schauspiel Frankfurt, SchauspielhausNeue Mainzer Str. 17,60311 Frankfurt am Main Auf Karte anzeigen

Mac­beth kann Kö­nig wer­den, also muss er es wer­den. Für Kö­nig Dun­can hat Mac­beth auf dem Kriegs­feld zu­vor den Than von Caw­dor und die Nor­we­ger be­siegt. Ei­ner Pro­phe­zei­ung zu­fol­ge soll er nun selbst den Staat an­füh­ren. Sei­ne Ty­ran­nen­herr­schaft be­ginnt mit dem Mord an Kö­nig Dun­can. Um sei­ne Macht zu fes­ti­gen, ver­folgt er mit sei­ner skru­pel­lo­sen Frau Lady Mac­beth ei­nen mör­de­ri­schen Plan. Pla­gen ihn Schuld­ge­füh­le, Angst­zu­stän­de und Schlaf­lo­sig­keit, rich­tet ihn Lady Mac­beth nach al­len Re­gis­tern er­folg­rei­cher Ma­ni­pu­la­ti­ons­stra­te­gi­en wie­der auf. Es folgt Mord auf Mord, bis die Blut­spur in den ei­ge­nen Tod von Mac­beth mün­det und der »eu­ro­päi­sche Ni­hi­lis­mus sei­ne Ge­burts­stun­de er­leb­t«, so der Schwei­zer Ger­ma­nist Pe­ter von Matt.
Shake­speares Tra­gö­die ist der Ur­stoff al­ler Thril­ler, Mac­beth und Lady Mac­beth das blut­rüns­tigs­te Kil­ler­lie­bes­paar der Li­te­ra­tur­ge­schich­te. Ist das ge­nu­in Böse in den auf Ge­walt be­grün­de­ten Macht­struk­tu­ren in ei­ner Ge­sell­schaft la­tent vor­han­den? Wie­viel Mac­beth und Lady Mac­beth steckt in uns selbst? Wie weit ge­hen wir in un­se­rem Ehr­geiz um Macht und An­er­ken­nung? Der re­nom­mier­te rus­si­sche Re­gis­seur Ti­m­ofej Kul­ja­bin, der für sei­ne prä­zi­se psy­cho­lo­gi­sche Fi­gu­ren­zeich­nung be­kannt ist, geht die­sen Fra­gen nach.